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Montag, 18. April 2016

Breitbart: Zum Boston Anschlagsjubiläum: Die Leugnung des Offensichtlichen



Nun da Boston sich für den 2016er Marathon vorbereitet wurden überall in der Stadt Gedenkfeiern abgehalten. Aber haben die Behörden drei Jahre danach wirklich etwas vom Schrecken der Bomben gelernt? Von Sam Westrop, 17. April 2016

Beurteilt nach der Unterstützung für die Moslembruderschaft in Massachusetts durch Politiker, Gesetzeshüter und Journalisten, scheint dem nicht so zu sein.

Vor drei Jahren lag Dzhokhar Tsarnaev verwundet in einem Versteck und verbarg sich vor der Polizei von Watertown, einem grünen Vorort von Boston. Am 15. April hatten er und sein Bruder Tamerlan beim Boston Marathon einen Sprengsatz gezündet und damit drei getötet und hunderte verwundet. In den Tagen danach hat Dzhokhar den MIT Polizeibeamten Sean Collier getötet, eine Geisel genommen, hat Polizisten in einem Feuergefecht verletzt und überfuhr seinen sterbenden Bruder.

Am 19. April erwartete Dzhokhar blutend in einem Hinterhof in Watertown seine unabwendbare Gefangennahme. Als die Polizisten sich näherten schrieb Dzhohar einen Text an die Wand des Bootes, in dem er sich versteckte.

Von einen Terroristen, der gerade im Namen des Islam gemordet hat, könnte man erwarten, die Sätze seien Koranische Verse. Aber die Texte an der Bootswand waren überwiegend Zitate von islamistischen Politpamphleten, die von den islamistischen Koryphäen des 20. Jahrhunderts verfasst wurden - von Ideologen der Moslembrüder und Jamaat-e-Islami, wie etwa Sayid Qutb, Hassan Al Banna, Fathi Yakan, und Abul A’la Maududi.

Dzhokhars Rechtfertigung für die Morde kamen aus den Schriften der islamistischen Bewegungen, die heute den amerikanischen Islam dominieren - islamistische Gruppen, die sich in den letzten Jahrzehnten nahe an Amerikas politische und mediale Elite herangearbeitet hat.

Radikale Moscheen wie etwa die Islamische Gesellschaft von Boston (ISB) bleiben ein Magnet für Politiker, Stadtvertreter und Journalisten, die ihre Verbundenheit mit den amerikanischen Muslimen ausdrücken wollen. Kürzlich erst sprach der Bostoner Polizeikommissar William Evans in der Moschee, wo er erklärte: "Tief in uns drinne sind wir alle Moslems. Wir alle sehnen uns nach Frieden."

Genau diese Moschee wurde von einem bekannten Al-Kaida Kader gegründet; seine Vertrauten umfassen einen Hitler-unterstützenden Geistlichen Führer der Moslembrüder; und gerade erst im Oktober hat die Moschee eine Veranstaltung abgehalten mit zwei Prediger, die dafür eintraten, dass sich muslimische Männer Sexsklaven halten dürfen, und dass es ihnen erlaubt sein sollte, ihre Frauen zu schlagen.

In den letzten Jahrzehnten wurden stolze zwölf Gemeindemitglieder, Unterstützer, Angestellte und Spender des ISB verhaften, ausgewiesen, getötet oder sind auf der Flucht - all das aufgrund von Terroraktivitäten. Diese Liste beinhaltet die Bostonattentäter, die Al-Kaida Mitglieder Tarek Mehanna und Aafia Siddqui; der Lashkar-i-Taiba Spendensammler Hafiz Masood; und der bekannte Politiker des Islamischen Staates Ahmad Abousamra.

Am wichtigsten aber ist, dass die ISB genau jene Texte lehrt, die Dzhokhar an die Bootswand gekritzelt hat. Diese Lehren kommen vom Bildungsprogramm der Moslembruderschaft, bekannt als "Tarbiya". Die ideologische Verbindung könnte nicht offensichtlicher sein. Dzhokhar hinterlies eine schriftliche Bestätigung - mit Blut und Tinte erklärte er, was er tat.

Die Behörden aber weigern sich zu berücksichtigen, was die Terroristen von sich geben. Zu akzeptieren, dass die islamistische Ideologie zu islamistischer Gewalt führt würde bedeuten, dass sie anerkennen müssten, dass die selbsternannten Hüter des Amerikanischen Islam eine ernste Gefahr darstellen für die Sicherheit der Vereinigten Staaten. Es würde bedeuten, Amerika hat den Islam selbst fundamental missverstanden.

Anstatt den radikalen Islamismus anzugreifen nehmen die Behörden und Politiker aber lieber an Friedensveranstaltungen teil, interreligiösen Dialogfeiern und anderen gut gemeinten Veranstaltungen mit den Islamisten selbst, die gut geübt sind im Ausdruck des Friedens und der Liebe am Tag und dem Aufstacheln von Hass gegen Juden und den Westen bei Nacht.

2015 hat die US-Staatsanwältin Carmen Ortiz aufgezeigt, welcher Illusion die Regierung erlegen ist, als sie über den Bostenanschlag die erstaunlichen Worte sagte: "Es gab nichts an diesem Verbrechen, das mit dem Islam in Verbindung steht."

Auf Tsarnaevs isalmische Überzeugungen angesprochen ging Ortiz so weit, und definierte einfach selbst, was ein Moslem ist und was nicht, indem sie meinte Tsarnaevs Ideologie sei "eine verzerrte Sichtweise auf die Religion des Islam. Das hat überhaupt nichts mit Islam zu tun."

Regierungsvertreter und Islamisten haben derzeit etwas gemein: Beide glauben, dass sie das Vorrecht hätten beim Definieren des "wahren Islam" gegenüber normalen Moslems.

Daher haben die Behörden von Massachusets nun drei Jaher nach den Anschlägen beim Marathon nicht nur versagt beim Verstehen der Gefahr; sie weigern sich zu akzeptieren, dass die Ideologie dabei eine Rolle spielt.

Die entschiedene Weigerung, die ideologische Komponente anzuerkennen sind sonst kaum zu finden. Oder kann sich jemand einen Regierungsvertreter vorstellen, der auf Neo-Nazi Gewalt reagiert, indem er sich zum Mittagessen mit dem Ku Klux Klan trifft?

An wen sollen normale Amerikaner wenden, die besorgt sind über die Sicherheit ihrer Familien? Wo sollen die stimmlosen und tatsächlich moderaten Moslems hingehen, die von den Behörden ignoriert werden, während sie gegenüber Islamistischen Gruppen wie der ISB einen Kotau leisten?

So stark ist das "Islam ist Frieden" Mantra, dass der Radikalisierungsprozess ist nicht schwer zu verstehen ist für Politiker und Gesetzeshüter, aber es scheint schwer zu sein es zu akzeptieren. Sollten Behörden und Regierung nicht endlich anfangen, die idelogischen islamistischen Netzwerke zu untersuchen und zu zerschlagen, die den größten Teil des Amerikanischen Islam beherrschen, dann wird es nur mehr Anschläge geben, mehr Schiessereien und mehr Messerstechereien. Wann werden sie endlich lernen?


Im Original: Boston Bombing Anniversary: Denying the Obvious

New York Post: Wie die US-Regierung die Rolle der Saudis beim Anschlag vom 11. September verheimlichten



Von Paul Sperry, April 17, 2016


In seinem Bericht über das noch immer zensierte "28 Seiten" Dokument, das eine Verwicklung der Saudischen Regierung in 9/11 nahegelegt, behauptete die Sendung "60 Minutes" letztes Wochenende, dass die Saudische Rolle in den Anschlägen "weichgespült" wurde, um Amerikas delikate Allianz mit dem ölreichen Königreich zu schützen.

Das ist eine ziemliche Untertreibung.

Tatsächlich wurde die Verwicklung des Königreiches auf höchster Regierungsebene absichtlich vertuscht. Und diese Vertuschung geht weiter als nur das Einschliessen eines 28 Seiten starken Saudiberichts in einem Schliessfach im Keller des US-Kapitols. Die Untersuchungen wurden abgewürgt. Mitverschwörer wurden vom Haken gelassen.

Die von mir interviewten Agenten der Joint Terrorism Task Force in Washington und San Diego, wo sich die Operationsbassis einiger saudischer Flugzeugentführer befand, und die Ermittler des Fairfax County Polizeireviers, die ebenso mehrere 9/11 Verdachtsfälle untersuchten, sagten dass so gut wie jede Fährte entweder zur Saudi Botschaft in Washington führte oder zum Saudi Konsulat in Los Angeles.

Doch immer wieder wurden sie davon abgehalten, diese Spuren zu verfolgen. Eine häufige Ausrede war "diplomatische Immunität."

Diese Quellen sagen, dass die fehlenden Seiten des Anschlagsberichts durch den Kongressausschuss - welche das gesamte finale Kapitel umfasst, bei dem es um "ausländische Unterstützung für die Flugzeugentführer vom 11. September" geht - detailliert "undwiderlegbare Beweise" von sowohl FBI wie auch CIA Akten aufführt, die eine Unterstützung des offiziellen Saudi Arabien für mindestens zwei der Flugzeugentführer, die in San Diego lebten aufzeigt.

Einige der Informationen befanden sich in den herausgegebenen Teilen, darunter nervöse Anrufe kurz vor dem Anschlag zwischen einem der Führungspersonen der Entführer in San Diego und der Saudischen Botschaft, und eine Überweisung von etwa 130.000 Dollar vom Konto der Familie des damaligen Botschafters Prinz Bandar auf das Konto einer anderen Führungsperson in San Diego.

Ein Ermittler, der mit der JTTF in Washington arbeitete beschwerte sich, dass anstelle einer Ermittlung gegen Bandar, die US Regierung ihn schützen würde - und zwar buchstäblich. Er sagte, das Innenministerium stellte ihm eine Sicherheitsmannschaft ab, um Bandar nicht nur in der Botschaft zu schützen, sondern auch seine Villa in McLean.

Die Quelle fügte hinzu,dass die Task Force eine Reihe Botschaftsangestellte festnehmen wollte, "aber die Botschaft beschwerte sich beim Staatsanwalt" und als Kompromiss wurden ihre Diplomatenpässe eingezogen.

Der ehemalige FBI Agent John Guandolo, der im Washingtonbüro an 9/11 und damit verbundenen Al-Kaida Fällen arbeitete sagt, dass Bandar eigentlich ein Hauptverdächtiger der 9/11 Untersuchungen hätte sein müssen.

"Der Saudi Botschafter finanzierte zwei der 9/11 Entführer durch eine dritte Partei," sagte Guandolo. "Er hätte als Terrorverdächtiger behandelt werden müssen, wie auch andere Mitglieder der Saudischen Herrscherklasse, von denen die US Regierung weis, dass sie derzeit den globalen Dschihad finanzieren."

Aber Bandar schwebte über den Dingen des FBI.

Nachdem er am 13. September 2001 Präsident Busch im Weißen Haus traf, wo zwei alte Familienfreunde eine Zigarre auf dem Truman Balkon genossen, evakuierte das FBI dutzende Saudische Offizielle aus einer Vielzahl an Städten, darunter mindestens ein Familienmitglied von Osama bin Laden, das auf der Beobachtungsliste stand. Anstelle die Saudis zu verhören musste das FBI als Sicherheitseskort agieren, obwohl zu der Zeit bekannt war, dass 15 der 19 Flugzeugentführer Saudische Bürger waren.

"Das FBI wurde an einem Verhör der Saudis, die wir verhören wollten vom Weißen Haus abgehalten," sagte der ehemalige FBI Agent Mark Rossini, der an den Ermittlungen von Al-Kaida und den Entführern beteiligt war. Das Weiße haus "ließ sie vom Haken."

Darüber hinaus safte Rossini, dass das FBI keine Vorladungen aussprechen durfte, um Beweise zu sammeln, welche die Saudischen Verdächtigen mit 9/11 verknüpfen könnte. Das FBI hat im Gegenteil die örtlichen Untersuchungen, die zu den Saudis führten auf Eis gelegt.

"Das FBI hielt sich jedes Mal die Ohren zu, wenn wir die Saudis erwähnten," sagte der ehemalige Bezirkspolizeiführer von Faifax, Roger Kelly. "Es hat sich alles sehr politisch angefühlt."

Dann fügte Kelly an, der das National Capital Regional Intelligence Center leitete: "Man hätte ausschliesslich über die Saudis ermitteln können, aber bei den Saudis hiess es 'Hände weg.'"

Selbst Anwar al-Awlaki, der Geistliche der Enführer entkam unseren Fängen. 2002 wurde der Saudi-finanzierte Kleriker am JFK Flughafen wegen vorgeworfenem Passbetrug verhaftet, nur um dann in die Obhut eines 'Saudischen Vertreters' entlassen zu werden."

Es war erst 2011, als Awlaki wieder erwischt wurde - bei einem CIA Drohnenangriff.

Seltsamerweise beinhaltet der "9/11 Kommissionsbericht", der auf die Untersuchung des Kongresses folgte, die Episode mit Awlaki am Flughafen nicht und Bandar wird nur am Rande erwähnt, tief vergraben in den Fussnoten.

Zwei Kommissionsanwälte, welche das Saudische Unterstützernetzwerk der Entführer untersuchten beschwerten sich, dass ihr Vorgesetzter, Ausschussdirektor Philip Zelikiw, sie davon abhielt Vorladungen auszusprechen und Verhöre mit Saudischen Verdächtigen durchzuführen.

Das Mitglied der 9/11 Kommission John Lehman war interessiert an der Verbindung zwischen den Entführern und Bandar, seiner Frau und dem Büro für Islamische Praktiken an der Botschaft. Aber jedes Mal, als er versuchte dazu Informationen zu bekommen wurde er vom Weißen Haus abgeblockt.

"Sie weigerten sich bei jeglichem Material zu Saudi Arabien die Geheimhaltung aufzuheben," wird Lehman in seinem Buch "Die Kommission" zitiert.

Hat die US-Regierung die Untersuchung absichtlich versenkt, um die ausländische Unterstützung der 9/11 Anschläge durch Bandar und andere Saudische Eliten zu schützen?

"Dinge, die damals hätten getan werden müssen wurden nicht getan," sagte der Abgeordnete Walter Jones, ein Republikaner aus North Carolina, der ein Gesetz einreichte, um Obama zu zwingen, die 28 Seiten freizugeben. "Ich versuche nun eine Antwort zu finden, ohne zu deutlich zu werden."

Ein Saudischer Reformer mit Wissen aus erster Hand über die Verwicklung der Botschaft gibt mehr preis.

"Wir machten uns ein Regime zum Verbündeten, das half, die Anschläge zu verüben," sagte Ali al-Ahmed des in Washington ansässigen Institut für Golf Angelegenheiten. "Wir sollten uns nichts vormachen."


Paul Sperry ist ein ehemaliges Mitglied des Hoover Medieninstitus und Autor von "Infiltrierung: Wie muslimische Spione und Staatsfeinde Washington unterwandert haben." (“Infiltration: How Muslim Spies and Subversives Have Penetrated Washington.”)


Im Original: How US covered up Saudi role in 9/11

Sonntag, 17. April 2016

Breitbart: Belgischer Minister sagt viele Moslems "tanzten" nach den Anschlägen

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Von AFP, 17. April 2016


Der belgische Innenminister Jan Jambin sagte am Samstag, dass ein "bedeutender" Anteil der muslimischen Bevölkerung die Anschläge gefeiert hätten, und gibt der Landespolitik die Schuld für das Versagen bei der Integration der Migranten in die Gesellschaft.

Er hat sich nicht explizit die Dschihadistenangriffe von letztem Monat auf den Brüssler Flughafen und das U-Bahnsystem bezogen, bei denen 32 Menschen getötet wurden.

"Eine beutender Teil der muslimischen Gemeinde tanze, als die Anschläge stattfanden," sagte Jambon in einem Interview im flämischsprachigen De Standaard.

Der belgische Minister warf den Moslems von Brüssels überwiegend von Einwanderern bewohnten Molenbeekviertel auch vor, letzten Monat die Polizei angegriffen zu haben während einer Aktion, um einen Verdächtigen im Zusammenhang mit den töglichen Attacken in Paris letzten November festzunehmen.

"Sie warfen mit Steinen und Flaschen nach der Polizei und der Presse während der Verhaftung von Salah Abdeslam. Das ist ein ziemliches Problem. Terroristen können wir rausfischen und aus der Gesellschaft ausschliessen. Aber sie sind nur die Eiterbeule. Darunter befindet sich ein Krebs, der viel schwieriger zu behandeln ist. Wir können es schaffen, aber es wird nicht über Nacht gehen," sagte er.

Jambon, dessen Neue Flämische Allianz Partei ein zentraler Teil von Belgiens seit 2014 regierender Mitterechts Koalition ist, hat davor unter dem Eindruck der Brüssler Anschläge seinen Rücktritt angeboten.

Im Interview am Samstag sagte er, dass die Gefahr, die mit der Radikalisierung der Jugend der dritten und vierten Einwanderergeneration verbunden ist, "zu tief verwurzelt ist" in einigen Gebieten, da Belgien "viele Jahre die Warnsignale ignoriert hat".

Nach den Anschlägen vom 13. November im benachbarten Frankreich löste Jambon eine Kontroverse aus, als er ein "sauberes Molenbeek" versprach, nachdem herauskam, dass mehrere der Angreifer Verbindungen hatten zum verarmten Bezirk in Belgiens Hauptstadt.


Im Original: Belgian Minister Says Many Muslims ‘Danced’ After Attacks

Daily Mail: Der Chef der UN Flüchtlingslager meint: Wir verschwendeten Millionen. Warum? Weil wir besessen waren von Fotos mit Berühmtheiten, die unsere T-Shirts tragen



Von Paul Cahalan und Nick Craven, 17. April 2016


Eine schokierende Millionenverschwendung und eine lähmende Bürokratie bei den Vereinten Nationen wurde von einem ehemaligen leitenden Beamten der Organisation enthüllt - die jährlich eine außerordentlich große Summe vom britischen Steuerzahler erhält.

Killian Kleinschmidt war der Leiter eines ausgedehnten syrischen Flüchtlingslagers in Zaatari in Jordanien.

Al Veteran mit 25 Jahren Erfahrung mit dem UN Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR), hat der Österreichische Hilfsexperte nun enthüllt, wie die Organisation in verbissene innere Machtkämpfe verwickelt war und eine Obsession mit Berühmtheiten entwickelte.

Und er hat ebenso enthüllt, wie führende Hilfsbürokraten lügten, als sie behaupteten für tausende mehr Kinder zu sorgen, als sie es tatsächlich taten.

Seine Sorgen erregen nun wieder ernsthafte Zweifel, warum Großbritannien 0,7 Prozent seines Wohlstandes - letztes Jahr 12 Milliarden Pfund - für Hilfe ausgeben soll, mit denen fragwürdige Projekte und nicht überprüfbare multinationale Organisationen finanziert werden.

Das Lager von Zaatari beherbergt etwa 79.580 geflohene Syrer und kostet im Betrieb täglich etwa 320.000 Pfund.

Sowohl Prinz Charles wie auch der Schauspieler Michael Sheen haben das Lager besucht, das zweifellos überlebenwichtige humanitäre Dienste leistet.

Allerdings hebt Herr Kleinschmidt hervor, wie die Bürokratie zu einer kollosalen Verschwendung bei den Stromkosten führte für den Ort, der im Grunde eine eigene Stadt ist, nachdem die UNHCR auf kostensparende Solarpanele verzichtete.

Laut ursprünglicher Kostenaufstellung hätten die Panele dem Lager im Monat Kosten gespart von etwa 700.000 Pfund, aber der Widerstand der Bürokratie machte diese Gelegenheit zunichte.

Herr Kleinschmidt sagte: "Eine Firma aus den USA kam Anfang 2014 zu uns und bot uns die Lösung für 20 Millionen Dollar an. Sie boten uns Hilfe beim Installieren und sagten sie würden 5 Millionen Dollar spenden, wodurch der Prei auf 15 Million Dollar für die Solarpanele und ihren Betrieb gesunken wäre."

Obwohl das UNHCR nein sagte hat die deutsche Regierung nun zugesagt, die Panele zu finanzieren, aber sie werden erst 2017 im Lager installiert.

Wären die Panele 2014 aufgebaut worden, dann hätten sie bis heute etwa 25 Millionen Pfund an Stromkosten gespart - weit mehr als die Investition gekostet hätte.

Ein anderes Projekt zur sanitären Versorgung zeigt, wie unnötig die UN ihr Geld für Vertragspartner verschwendet.

Herr Kleinschmidt sagte: "In Zaatari hat die Unicef [der UN Kinderfhilfsfond] bislang 30 Millionen Dollar für Sanitär und Wasser ausgegeben - sauberes Wasser kommt rein und schmutziges Wasser und Abwässer kommen raus.

"Es wäre viel billiger gewesen, hätte man ein Rohrleitungsnetz aufgebaut, aber sie bingen es noch immer in großen Mengen per LKW rein, da es sicherstellt, dass die Gelder weiter fliessen, um die damit beschäftigten Bürokraten zu finanzieren. Von Unicef geht es zur nächsten internationalen NGO (Nicht-Regierungsorganisation) und dann weiter zum jordanischen Vertragspartner, der die LKWs besitzt und bevor auch ein einziger Tropfen Wasser gliefert wurde, waren schon 15 der 30 Millionen Dollar ausgegeben."

Herr Kleinschmidt, der das Lager ab 2013 leitete und die UN Ende 2014 verlies war ebenso schockiert über die offenen Lügen der Hilfskollegen.

Er sagte: "Ich erinnere mich an 2013, als die Unicef eine große Geschichte lancierte, wie sie 15.000 Kindern im Lager den Schulbesuch ermöglichen, aber das stimmte nicht, es war eine Lüge. Man kann annehmen, dass sich so viele angemeldet haben, aber es gingen nur 3.000 bis 4.000 tatsächlich in die Schule. Wie kann man so etwas nur verbreiten, das einfach nicht wahr ist?

"Sie waren ziemlich sauer auf mich, weil ich ihnen die Geschichte kaputt gemacht habe."

Er fügte an: "Zaatari bestätigte mir, dass die [Hilfs] Kette keinen Sinn macht. In einer Welt, in der es vielleicht ein Budget von 23 Milliarden Dollar gibt für Nothilfe muss man einfach etwas vorsichtiger sein, wie das Geld ausgegeben wird und wie man innovative Partner findet."

Herr Kleinschmidt, der nach seiner Desillusionierung mit der UN seine eigene Hilfsberatung gründete sagte, dass die verbissenen Grabenkämpfe zwischen den Abteilungen der Organisation die Hilfsarbeit völlig ineffektiv machten. "Das Kernproblem ist der Wettbewerb um die Resourcen zwischen den einzelnen Agenturen. Die UN sollte sich nicht fragen, welche davon die tollsten T-Shirts hat und die tollsten Mützen, oder welche Berühmtheit ihr Botschafter ist. Von uns wird erwartet, dass wir zusammenarbeiten, damit die Agenturen mit unterschiedlichen Profilen alle in die gleiche Richtung ziehen, aber das passiert natürlich nicht. Würden wir weg von diesem Wettbewerb kommen würde es sehr helfen."

Großbritannien gab 2014 der UN 518 Millionen Pfund, es ist das letzte Jahr mit erhältlichen Zahlen, und in den letzten fünf Jahren ab 2010 waren es insgesamt 2,1 Milliarden Pfund.

Herr Kleinschmidt sagte, über als Schlussfolgerung zu seiner langen Karriere im Hilfsgeschäft: "Die Betrachtung der Leute als Opfer und Empfänger von Hilfe muss ebenso aufhören. Die Art und Weise, wie das System läuft führt die Menschen in Abhängigkeit. Man wird entweder sehr zynisch und negativ, oder man versucht es zu ändern. Ich habe die meisten Elemente des Systems erlebt - und ich würde mich beschreiben als ein 'frustrierter leitender Hilfsangestellter'".

Die UNHCR hat auf unsere Anfrage für einen Kommentar gestern Abend nicht reagiert.


Im Original: UN refugee camp chief: We wasted millions. Why? Because - reveals whistleblower in a stunning admission - we were obsessed by photos of stars in our T-shirts

Freitag, 15. April 2016

Daily Mail: KATIE HOPKINS: Was geht in britischen Muslimen wirklich vor? Jetzt wissen wir es. Und es ist beängstigend

Bildergebnis für moslem burka


Von Katie Hopkins, 14. April 2016


Als ich mich hinsetzte, um "Was geht in britischen Muslimen wirklich vor?" zu schauen zog ich mir meinen besten multikulturellen Hut auf.

Ich befreite meinen Geist von allen Vorurteilen; zwielichtigen Taxifahrern in Rochdale, die weiße Mädchen für Sex herumreichen wie einen Bottich mit Hühnerschenkeln, Imame, die Kinder in die Unterwerfung prügeln, wie auch die wahrhaft Idoktrinierten, die sich in Brüssel in die Luft gesprengt haben, um im Paradies an ihre 72 Jungfrauen heranzukommen.

Ich habe meine Füße hochgelegt, meine innere Polly Toynbee geweckt, ich gab mir Mühe mich korrekt hinzusetzen - und war bereit zu akzeptieren, dass es sich beim gefährlichsten britischen Moslem um die mit einem Erdbeerkuchen bewaffnete Nadiya Hussain von der Backsendung "Bake Off's" handelt.

Aber, so sehr es mich schmerzt dies zu sagen, ich hatte die ganze Zeit recht. Britische Moslems sind nicht Teil eines reichhaltigen Buffets städtischen Lebens. Es ist ein von der BBC erträumter Mythos, der von der Islington Elite weitergereicht wird.

Es gibt sie und es gibt uns. Und es sind SIE, die mit UNS nichts zu tun haben wollen.

Der Grund, weshalb Muslime unser Land geniessen, liegt an seiner Toleranz. selbstverständlich aber keinesfalls in der Weise, in der wir alle gegenseitig tolerant sind. Auch nicht in der Weise, dass jemand als jüdisch respektiert wird oder unglaublich gottlos. Oder unseren warmherzigen Umgang mit den Idenditäten, mögen sie hetero sein, homo, lesbisch oder gender-fluid in Form einer Schnecke.

Nein. Sie genissen unser Land, weil wir Toleranz üben gegenüber ihrem Recht, Vorurteile hegen zu dürfen gegen Juden, und weil sie so homophob sein dürfen wie sie wollen.

52% lehnen es ab, dass Homosexualität legal sein sollte. Mehr noch sind gegen die Schwulenehe. Jahre voller britischer Akzeptanz werden gerade zurückgerollt auf das Niveau der Neandertaler, weil wir jetzt auch den Koran haben. Und niemand scheint auch nur eine Faser an Moral übrig zu haben, um die Heuchelei des ganzen anzusprechen; Islamsiche Gesellschaften verbreiten sich quer über alle Universitäten mit den selben "Sicheren Orten" (Safe Space als Gender Begriff,d.R.), an denen sonst alle den militanten Sichtweisen der LGBTQ-Aktivisten widersprechenden Positionen offen zum Schweigen gebracht werden dürfen.

Katholische Bäcker in Irland werden verklagt, wenn sie keinen Kuchen für Schwulenhochzeiten backen wollen, das Gesetz verlangt dass sie das machen.

Aber britische Moslems - sie dürfen so homophob sein wie sie wollen.

Die Toleranz, die sie in Großbritannien geniessen entspricht nicht ihrer Fähigkeit, sich als aufgeschlossene Bürger zu assimilieren. Aber tolerant sind sie einer neuen virulenten Sorte von Islam gegenüber, die sich perverserweise seggregieren will und unserer Lebensweise gegenüber intolerant ist.

Nachdem ich sah, was britische Moslems von Frauen halten, war ich froh, dass meine Töchter bereits im Bett waren. Ich habe ihren Schulen geschrieben und darum gebeten, dass meine Kinder von jeglichen weiteren Ausflügen zur örtlichen Moschee ausgenommen werden. Ich bin völlig gegen jegliche Trennung meiner Mädchen von den Jungs.

Muslimischen Mädchen dagegen wird so eine Freiheit nicht eingeräumt, vielmehr dürfen sie sich glücklich schätzen, wenn sie vom hintern Ende des Raumes aus in Sachen unterrichtet werden, für die sie zweckdienlich sind - Sachen, wie kochen und nähen.

Wo sind die streitbaren Feministen, die für die Rechte muslimischer Mädchen kämpfen; warum verteidigen sie es als kulurelle Eigenheit, wenn ihre Genitalien beschnitten werden und sie in Ehen mit ihren hässlichen Onkeln gezwungen werden?

Unglaublicherweise ist ein Drittel der britischen Muslime dafür, dass ein Mann bis zu vier Frauen haben darf. Und darunter sind auch junge Muslime. Die 18 bis 24 jährigen pflegen ein unglaublich rückständiges Denken - und werden darin von Progressiven und Liberalen verteidigt.

Warum sollten Frauen sich einen Ehemann teilen, wie ein Rudel Rehe, nur darauf wartend, bis sie vom männlichsten aller Hirsche mit seinem massiven muslimischen Gemächt bestiegen werden?

eine muslimische Frau beschrieb das tatsächlich als Privileg.

Nun, ich hab das mal erlebt und fand es nicht gerade erhebend.

Mein erster Ehemann - angeblich ein Katholik - dachte, er sollte das mit der Polygamie mal ausprobieren, und tat dies wie berichtet wird mit großbusigen Frauen aus allen Ecken des Landes. Wir hatten eine ruppige Scheidung, aber ich behielt am Ende die Kinder.

Wäre ich ein Moslem gewesen, dann hätten mir die britischen Schariagerichte meine Kinder spätestens zu Beginn meiner zweiten Ehe weggenommen, mir die Hände gebunden und das Herz gebrochen.

Während ich nun auf meinem Sofa sitze und eine Frau höre, wie sie sagt, dass es so etwas wie eine Vergewaltigung in einer muslimischen Ehe nicht gibt, dreht sich mir mein Inneres in Ekel um. 39 Prozent aller britischen Moslems - Männer wie Frauen - sagen, Frauen sollten ihren Männern immer gehorchen.

Erweitert man diese Einstellung, dann endet man bei Frauen in einer Pose der Unterwürfigkeit, die verborgen leben von der Welt und eingekerkert sind in einer Burka. Für viele ist diese Form der Unterwerfung unzweifelhaft verbunden mit einer guten Tracht Prügel.

Von hier aus ist es dann nur noch ein kleiner Fussmarsch zur Scharia, bei der das Wort der Frau nur die Hälfte zählt als eines Mannes, und es sind lediglich zwei von drei britische Moslems, die denken, dass die Steinigung von Frauen für das Vergewaltigt werden falsch ist.

Britische Muslime dürfen so sexistisch und gewalttätig sein, wie es ihnen gefällt.

Die Vorstellung, dass diese neue Sorte Moslems sich in die Gesellschaft unseres Landes assimilieren würde ist lachhaft. Es gibt keine Integration. Sie wollen sich nicht in unsere zunehmend sekuläre Lebenswelt assimilieren.

Sie wollen eine radikalere Spielart des Islam praktizieren, die von Wahhabischen Imamen gelehrt wird, unter der Scharia leben, Homosexualität verteufeln, die Unterwerfung von Frauen durchsetzen und den Dschihad unterstützen.

Die Multikulturalisten sind darauf erpicht Moslems vom islamischen Extremismus zu trennen, sie malen es sich aus als die Taten einiger entfremdeter Seelen.

Der Grund aber, weshalb wir so selten von Imamen und anderen Führern von muslimischen Gemeinschaften hören, wie sie sich gegen Terroristen aussprechen liegt tatsächlich daran, dass sie hinter ihnen stehen.

25 Prozent hatten Verständnis für das Charlie Hebdo Massaker in Paris. 20 Prozent haben Sympathie mit den 7/7 Selbstmordattentätern. Mehr als 100.000 Muslime im Land hält Terrorattentate für nachvollziehbar. Viele unterstützen auch zukünftige Attentate in genau jenem Land, das ihnen Toleranz entgegengebracht hat, das ihnen erlaubt ihre persönliche Spielart des Hasses zu lehren und das ihnen eine Heimat gab.

Ich habe nun gehört, was Muslime wirklich denken und es ist klar, dass Multikulturalismus nie existiert hat.

Es liegt nicht an Fehlern unserer inklusiven Kultur, sondern dort sind sie und da sind wir. Und britische Muslime erwarten von uns nicht weniger, als dass wir unsere Lebensweise ändern, damit wir zu ihnen passen.


Im Original: KATIE HOPKINS: What do British Muslims Really Think? Now we know. And it's terrifying

Donnerstag, 14. April 2016

The Spectator: Ach, wir sollten aus der EU raus und Deutschland beitreten

HiRes copy


Sie sind das einzig wertvolle an dem ganzen Ding. Von Nigel Farndale, 16 April 2016


Eines der Argumente, das man gelegentlich von jenen Hört, die an der Brenze (der Brexit Grenze) stehen, ist das bedauern darüber, dass die EU nicht das blieb, was sie einst war als Großbritannien 1973 beigetreten ist. Damals, so die Brenz-Steher, war es ein Handelsblock mit nur neun Mitgliedern, was sehr viel Sinn ergab, Griecheland war kein Teil davon, auch Spanien und Portugal nicht, und auch nicht Litauen, Lettland und all die anderen Länder mit Sonderzeichen im Namen.

Könnten wir aber - Phantasiepolitik spielend - zurück zu einem besseren Vertrag gehen - würden wir dann mit dem heutigen Wissen Frankreich und Italien miteinbeziehen, zwei der ursprünglichen neun? Ihre Volkswirtschaten machen mittlerweile einen ziemlich abgehalfterten Eindruck.

Ist es in Wahrheit nicht so, dass es in Europa genau ein Land gibt mit dem wir BFF (beste Freunde für immmer) sein wollen? Sie wissen schon, welches ich meine. Das große D. Nicht nur sind wir momentan sehr vergleichbar mit unseren deutschen Freunden, sondern haben mit ihnen mehr gemein als mit unseren Nachbarn den Franzosen, oder selbst unseren Cousins, den Amerikanern (die mit der Abrissbirne Trump zunehmend fremd wirken).

Wir haben die gleiche protestantische Arbeitsmoral wie die Deutschen. Wir geniessen die gleichen Dinge, etwa Blasmusik, und das Herumfahren in deutschen Autos. Wir beiden erachten Wurst als kulinarische Hochkultur. Wir bevorzugen Bier gegenüber Wein. Und man rate einmal, welches Land den schlechtesten Ruf von den Deutschen übernahm, wenn es darum geht, seinen Liegeplatz am Pool mit einem Handtuch zu verteidigen? Richtig, wir waren es, laut einer Umfrage von Travel Supermarket. Nachahmung? Schmeichelei?

Wir beide lieben Regeln, Prozeduren, und ironischen, selbst-verleugnenden Humor personifiziert durch Henning Wehn, dem Liebling der Radio 4 Comedy Sendung, der eine Stoppuhr trägt, um seine Witze zeitlich zu planen. (Ein typischer deutscher Witz geht in etwa so: "Wie viele Deutsche braucht es, um eine Glühbirne zu wechseln? Einen.")

Selbst die traditionellen Volkstänze sehen ähnlich aus, der Morris und der Schuhplattler. Und unser Musikgeschmack ist kompatibel - sie gaben uns die Beatles, bzw. sie gaben sie uns zurück, nachdem sie sie in Hamburg aufpoliert hatten, und einer der populärsten Bands in Deutschland ist Depeche Mode, die sich französisch anhören, aber britisch sind.

Nicht nur importieren wir mehr aus Deutschland, als jedem anderen Land, sie haben uns auch unsere Stadtplanung gegeben, unsere christlichen Rituale und sogar unser Wohlfahrssystem (eine Bismarcksche Erfindung). Im Gegenzug bekamen sie von uns einige Wörter wie Schadenfreude, Angst und Zeitgeist. Und zu meinem Erstaunen sah ich bei meinem letzten Berlinbesuch - ich kann von dem Ort nicht genug bekommen - ein Cricket Spiel im Olympiastadion zwischen zwei Deutschen Mannschaften in weiß.

Vor allem aber sind wir Angel-Sachsen. Die germanischen Stämme kamen hier noch vor den Normannen an. Und Genuntersuchungen der UCL an Zähnen und an Knochen von angel-sächsischen Friedhöfen ergab, dass wir zur Hälfte deutsche Vorfahren haben. Zur Hälfte. Kein Wunder, dass 400.000 Deutsche bei uns leben. Sie fühlen sich zu Hause.

Selbst unsere königliche Familie kommt traditionell aus Deutschland, bis hin zu George I., der nichteinmal Englisch sprach. Und mit der Ausnahme von George VI. hatte bislang jeder König eine deutsche Seite. Und wer jetzt denkt denkt: Aber der Duke of Edinburgh (Königin Elisabeths Ehemann, d.R.) nicht "Phil der Grieche" genannt? Nun, das stimmt, aber Phil von Schleswig-Holstein–Sonderburg-Glücksburg wäre auch etwas zu lang für einen Spitznamen. Und man darf nicht vergessen, dass die königliche Familie ihren Nachnamen von Sachsen-Coburg-Gotha bis 1917 behielt, und erst dann zu Windsor geändert wurde.

Abgesehen von all diesen Verbindungen liegt der Grund, weshalb wir den Rest Europas links liegen lassen sollten und nur mit Deutschland eine Allianz eingehen sollten darin, dass das Land eine wirtschftliche Großmacht ist, die viertgrößte der Welt. Und da wir die fünfte sind würde uns eine Union mit ihnen zur vollwertigen Supermacht machen.

Natürlich müsste man noch an den Feinheiten arbeiten. Deutschland würde beispielsweise vermutlich einen guten Anwalt brauchen, um aus der Eurozone rauszukommen. Aber es ist klar was gemeint ist. Und wussten sie, dass Großbritannien und Deutschland bereits eine Botschaft teilen? Sie steht in Reykjavik und die Gedenktafel am Gebäude stammt von 1996 und besagt, dass es "das erste gemeinsam betriebene deutsch-britische Botschaftsgebäude in Europa" sei.

Selbst die Schotten könnten bei dieser Idee dabei sein, immerhin ist Angus Robertson, ihr SNP Anführer in Westminster zur Hälfte Deutsch und spricht die Sprache fliessend. Er könnte zwischen den Welten vermitteln.

Die Frage ist, wie sollte diese neue Union genannt werden? "Anglo-Deutsch" fällt leider aus, da es bereits eine solche in den 1930er Jahren gab. Sie bestand hauptsächlich aus britischen und deutschen Adeligen und entstand zu einer Zeit als Hitler - der Shakespeare so sehr liebte, dass er behauptete, der Barde sei "germanisch" - total Vernarrt war in das Empire, wie auch in Unity Mitford.

Und habe ich sogar den Krieg erwähnt, auch wenn ichs vermeiden wollte. Aber da ich das nun habe werde ich schliessen mit zwei schmerzlichen Geschichten über den gegenseitigen Respekt zwischen zwei Gegenern. 1940 warf der Spitfirepilot Michael Lister Robinson eine Schachtel Zigaretten einem deutschen Messeschmittpitoten zu, der zuvor zur Landung gezwungen war und bekam ein dankbares Winken zurück. Ein anderer ME 109 Pilot, Hauptmann Hahn, bemerkte während eines Luftkampfes mit einer Spitfire, dass dem Gegner im selben Augenblick die Munition ausging wie ihm selbst. Der RAF Pilot streckte philosophisch seine Hände in die Luft, Hahn tat das selbe und beide flugen lachend davon.


Im Original: Let’s leave the EU and join Germany

Dienstag, 12. April 2016

Daily Mail: Wir werden alle in der Burkahölle enden: Richard Littlejohn sagt, dass unsere Vogel-Strauß-Politiker Trevor Phillips Bemerkungen zu den Einstellungen von Moslems ernst nehmen

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Von Richard Littlejohn, 12. April 2016


Es ist nicht das erste Mal, dass Trevor Phillips Licht auf die Desintegration Großbritanniens wirft im Namen der "Diversität".

Bevor ich weitermache sollte ich noch darauf hinweisen, dass Trevor ein langjähriger Freund von mir ist, wie auch der Produzent meiner alten London Weekend Fernsehserie.

Als er eine Pause machte vom Journalismus, um den schalen Kelch von Vorsitz der Gleichheits- und Menschenrechtskommission zu übernehmen, sagte er mir, er würde es nur tun, um das Ding aufzulösen.

In einer perfekten Welt bräuchte es keine Gesetze, um Menschen mit unterschiedlicher Rasse und religiöser Überzeugung dazu zu bringen, sich gegenseitig zu respektieren und miteinander in Frieden und Eintracht zu leben.

Als schwarzer Mann besteht er auch darauf, sensible Sachen hinsichtlich der Rasse ansprechen zu dürfen, was anderen verboten ist - zumindest ohne sofort in die Nazirassistenecke gestellt zu werden.

Trevor hält das was er verspricht. Ok, er war nicht ganz so erfolgreich beim Abschaffen der Kommission, aber er war vorbereitet, sich den schiefen und verlogenen Dogmen des Multikulturalismus offen entgegen zu stellen.

Letztes Jahr prouzierte er eine Fernsehdokumentation betitelt mit "Things We Won’t Say About Race That Are True" ("Dinge über Rassen, die wir nicht ansprechen dürfen, aber wahr sind") - eine Sendung, welche die hirnverbrannten Guardianisten (eine linksliberale Zeitschrift, vergleichar mit der Zeit d.R.) ob ihrer selbstgerechten Ignoranz auf und ab hat springen lassen.

Er enthüllte, wie die "Diversitätsgestapo" absichtlich die Apartheit förderte, wie sie Ghettos entstehen liessen und geschlossene Gesellschften in unseren Innenstädten, wo durch Wegschauen Ignoranz und Hass aufblühten.

Zehn Jahre daor, nach den Anschlägen auf das Öffentliche Transportwesen Londons warnte er, dass wir schlafwandelnd auf eine Seggregation zumarschieren.

Es war eine Botschaft, die in den politischen Elitezirkeln niemand hören wollte. Von Theresa May, mittlerweile unsere Innenministerin, wurde er sogar verteufelt, die sich noch immer weigert die Beweise hinsichtlich der Gefhren des Islamismus anzuerkennen, die ihr tagtäglich in Berichten vorgelegt werden.

"Hat nichts mit dem Islam zu tun," ist die Standardworthülse, die Theresa wie auch alle anderen Politiker in den Mund nehmen, wenn es mal wieder einen terroristischen Zwischenfall gibt, oder wenn wieder eine Ladung junger, beeindruckbarer Moslems losfliegen, um beim IS anzuheuern.

In seiner neuesten Dokumentation - Was britische Moslems wirklich denken - erklärt Trevor, dass, ja, es hat etwas mit dem Islam zu tun. Natürlich nicht allen Moslems, aber definitiv einer bedeutenden Minderheit.

Gestern hat er in der Mail seine Schlussfolgerungen dargelegt, daher werde ich ihn hier jetzt in gänze wiederholen.

Die Überschriften waren folgende: Eine große Zahl an Muslimen hat keinerlei Absicht sich in die übrige Gesellschaft zu integrieren und lehnt es ab "die Werte und Verhaltensweisen anzunehmen, die Großbritannien zu dem machen, was es ist".

Es gibt wenig Unterstützung dafür, was die meisten von uns mit Gleichberechtigung der Frau bezeichnen würden; jeder Dritte glaubt, Männer sollten mehr bekommen als Frauen; und mehr als die Hälfte findet, Homosexualität sollte unter Strafe stehen.

Fast ein Viertel will die Einführung der Scharia im Land; und beängstigende vier Prozent - das wären 100.000 Personen - befürworten Gewalt inklusive Selbstmordattentate, um den Islam zu "verteidigen". Lediglich einer von drei würde der Polizei melden, wenn sie den Verdacht auf terroristische Aktivitäten bemerken.

Trevor Phillips ist nicht sensationslüstern, er ist ein gedankenvoller Mann, der die Folgerungen aus seinen Nachforschungen sorgfältigt abgewogen hat.

Wenn er nun warnt vor den Gefahren einer Verfestigung des militanten Islam durch diese furchtbare Politik des Multikulturalismus und Appeasement, dann sollten unsere Vogel-Strauß-Politiker ernsthaft darauf hören.

Es schmerzt ihn wie es mich schmerzt, dass die meisten Moslems bei uns nichts weiter wollen, als in Frieden zu leben und das beste für sich und ihre Familie wollen.

Aber es gibt da diese wortreiche wie intolerante Sorte von Islam, die in diesem Land der Seggregation das Wort führt, sich von allen anderen Religionen und Kulturen trennen will und sich gewaltbereit gegen jede Art von Kompromiss mit der britischen Mehrheitskultur stellt.

Und, ob man will oder nicht, diese Form des Extremismus ist ein Markenzeichen des Islam, wie es von den militantesten seiner Anhänger gepredigt wird.

Doch jegliche Versuche, diesen entgegenzutreten wird kaputtgebrüllt mit "Islamophobie" - nicht nur von diesen selbsternannten "Gemeindeanführern", sondern auch von den hirntoten, weißen, Mittelschichtslinken.


Es gibt da ein spezielles Problem mit dem Islam, das es mit anderen Religionen in diesem Land nicht gibt - und die, wie die Ergebnisse der Nachforschungen zeigen, weitaus beunruhigender sind, als wir bereit sind zuzugeben.

Als ich dazu nachforschte gab ich gestern beim britischen Google News "Moslem" ein. Die Ergebnisse waren erhellend.

Wie auch die Berichte über die Sendung von Trevor Phillips war die Topgeschichte des Tages die Entdeckung von Flugblättern in einer Moschee in Südlondon, die zum Mord an Mitgliedern der Ahmediasekte aufriefen, die sich dazu entschlossen hat auf andere Religionen zuzugehen.

Das war die Sorte Islam, zu der auch der Ladeninhaber Asad Shah aus Glasgow gehörte. Er wurde von seinen Religionsbrüdern ermordert wegen des furchterregenden Verbrechens, seinen christlichen Kunden frohe Ostern zu wünschen.

Es gab auch mehrere Geschichten über den islamistischen Terroristen, die als Flüchtlinge nach Europa kamen und von denen einige auch nach Großbritannien wollen.

Anderswo wird berichtet, dass ein Moslem, der bei der Bear Grylls Sendung dabei war sich zurückzog, weil er sich von Frauen in Bikinis beleidigt fühlte.

Warum zur Hölle hat er überhaupt in dieser Sendung mitgemacht? Wenn er Frauen in Badekleidung beleidigend findet, dann soll er gefälligst nach Saudi-Arabien ziehen.

Kaum ein Tag vergeht ohne irgendeinen vorlauten Moslemsprecher, der irgendwas verboten haben will, oder der fordert, dass die britische Gesellschaft sich so anpasst, dass es mit seiner Religion zusammen passt.

Lustigerweise hört mn solche Geschichten nicht von Anhängern anderer Glaubensrichtungen. Als ich bei Google beispielsweise "Sikhs" eingab, dann kamen als einzigen Ergebnisse ein Bericht von einem Tempelbesuch in London durch den Bürgermeisterkandidaten Zac Goldsmith und eine Geschichte von Leuten in Huddersfield, die einen traditionellen Sikh Turban anprobierten.

Die Suche nach "Hindus" war vergleichbar enthüllend. Die wichtigste Geschichte handelte von Hindus, die raus aus den Innenstädten in die Vororte ziehen, weil sie auf der Suche nach größeren Häusern und besseren Schulen sind und wo sie sich dann in die örtlichen Gemeinden integrieren.

Sundip Meghani, ein Hindu und Staatsanwalt sagte: "Unsere Mentalität besteht darin, dass wir da heimisch werden, wo auch immer wir landen, um dann das beste daraus zu machen."

Dazu sage ich Amen! Nie hört man einen Hindu oder Sikh Sprecher permanent Forderungen aufstellen, dass wir unsere Lebensweise ändern sollen, um ihren Vorurteilen zu entsprechen. Ich habe noch nie von einer "Sikhophobie" gehört, oder einer "Hindophobie", haben Sie das vielleicht?

Junge Sikhs und Hindus sprengen sich nicht in der U-Bahn in die Luft, sie hauen auch nicht ab, um sich irgendwelchen Terrortodeskulten anzuschliessen. Nein, das waren immer und ausschliessliche Moslems.

Wir haben es zugelassen, dass ein Krebs in unserer Mitte Metastasen verteilt, einer der zunehmend zur existenziellen Gefahr wird für unsere Demokratie und unsere Lebensweise.

Natürlich sind Moslems keine homogene Gruppe und genauso viele von ihnen haben ihre Zelte in den Vorstädten aufgeschlagen.

Ich habe Moslems als Freunde und Nachbarn bei mir in Nordlondon. Aber sie sind nicht das Problem, wie Trevor Phillips bereitwillig zustimmen wird.

Er zeigt nämlich nicht nur auf die Gefahr, sondern er zeigt auch konstruktive Lösungen auf, die ich vollumfänglich unterstütze.

Wir müssen die Häuser- und Bildungsghettos aufbrechen; liberale Moslems untersützen, damit sie die wildgewordenen Mullahs in extremistischen Moscheen und Medressen angehen; und wir müssen Politiker dazu bringen, diese verdammte "Stillhaltepolitik für Stimmen" aufzugeben, die zu diesen Vergewaltigungsskandlen in Rochdale und Rotherham geführt haben.

Schluss mit Selbstzufriedenheit und Schluss mit den Pöbel-Rufen durch diese selbstverliebten Fanatiker und Terrorrekrutierer, die sich hinter dem Schutzschuld der "Islamophobie" verstecken; Schluss mit dem Kniefall vor Extremisten.

All jene, die unsere liberalen britischen Werte ablehnen können jederzeit gehen. Sollten wir aber nicht auf Trevor hören, dann könnten wir alle in der Burkahölle enden.


Im Original: We're all going to hell in a hijab: RICHARD LITTLEJOHN says it is time our head-in-the-sand politicians take serious heed of Trevor Phillips's comments about Muslim attitudes

Montag, 11. April 2016

Brookings: Stecken etwa die Russen hinter den Panama Papers?

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Von Clifford G. Gaddy, 7. April 2016


Bin ich der einzige, dem die Panama Papiere etwas seltsam vorkommen? Es fühlt sich an, wie in einem billigen Agentenkrimi.

Zu Beginn von 2015 hat ein "John Doe" (einfach so) eine E-Mail an die deutsche Süddeutsche Zeitung (SZ) geschrieben und darin 11,5 Millionen Dokumente von einer panamesischen Kanzlei angeboten, die auf Offshore-Briefkastenfirmen spezialisiert ist. Die SZ akzeptiert. Unter dem International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) haben dann etwa 400 Journalisten aus 80 Ländern ein Jahr lang die Dokumente gesichtet. Dann, in einer koordinierten Aktion, haben sie ihre ersten Schlüsselergebnisse präsentiert: Mit beinahe identischer Sprache in allen Medien (bis runter zum lokalen TV Sender in Washington, wo ich es diese Woche sah), sprachen sie über große Enthpllungen zu Korruption, Geldwäscherei und Verschleierungen von Finanzströmen von über 140 Weltführern.

Egal wo, die meisten Berichte hatten den russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Überschrift. Aber das könnte eine noch dunklere, viel größere und verzwickte Geschichte verdecken.

Trotz aller Überschriften gibt es keinerlei Beweise für Putins direkte Verwicklung - in nicht einem der enthüllten Unternehmen taucht er auf und noch viel weniger in den kriminellen Aktivitäten, Diebstahl, Steuervermeidung, oder Geldwäsche. Es gibt Dokumente, in denen einige seiner "Freunde" bis zu "zwei Milliarden Dollar" durch in Panama ansässige Briefkastenfirmen schleusten.

Es gibt keine Beweise für Putins direkte Verwicklung.

Es gibt auch nichts in den Panama Papieren, das etwas neues über Putin verraten würde. Es ist vielmehr viel weniger eine Geschichte, als das was schon lange im Umlauf ist. Seit mehr als 10 Jahren gibt es Verdachtsmomente, wonach Putin ein rießiges Privatvermögen angesammelt hat, manche sagen es seien 20 Milliarden Dollar, dann gibt es die Zahlen 40 Milliarden, 70 Milliarden oder gar 100 Milliarden.. Und alles, was sie nun "eventuell" fanden sind ein paar lausige Milliarden, die einem Freund gehören?

Dies ist eine Geschichte, die nicht stinkt.

Es gibt hierbei einige (geo)politische Aspekte, die es zu beachten gilt. In den letzten Jahren wurden die Medien zum Hauptkampffeld für Russland und den Westen, um sich gegenseitig zu diskreditieren. Letztes Jahr etwa haben westliche Kreise versucht, die Medien zu missbrauchen, um das zu bekämpfen, was sie beschrieben mit Russlands "bybrider Kriegsführung," insbesondere dabei der Informationskrieg, der im Zusammenhang mit Russlands Annexion der Krim aufflammte. Sie identifizierten die Korruption als eine Schwachstelle bei Putin. Es ist daher nützlich, die Panama Papiere in diesem Kontext zu betrachten: Journalisten zielen angesichts der Beweise, diese vorlegen weit jenseits des Angemessenen auf Putin.

Sobald jemand mehr als die Überschrift liest, wird es zu einer Nicht-Geschichte. Ein "Freund Putins" wird mit Unternehmen in Verbindung gebracht, die ein paar Milliarden durch Offshore Konten geschleust haben. Wozu? Um russische Steuern zu umgehen? Wirklich? Um den Eigentümer zu verschleiern? Vor wem? an braucht keine Briefkastenfirma, um so etwas zu bewerkstelligen. Um Sanktionen zu umgehen? Das wäre ein vernünftiger Grund, würde nur dann Sinn ergeben, wenn die Unternehmen nach Mitte 2014 registriert wordnen wären. Frage: Wurden sie das?

Diese Information würde Putin aber alles andere als schaden - anstatt dessen bietet es Putin die Gelegenheit um zu sagen: "Schaut, alle machen es." Eine weitere ernsthafte Möglichkeit betseht darin, dass die enthüllten Informationen zu einer Kaskade von Skandalen im Westen führen wird, wo Korruption eine Rolle spielt - was ich doch erläutern werde. Unterm Strich aber gewinnen die Russen.

Das cui bono verbindet Gewinne mit Motiven und fragt wer profitiert von bestimmten Aktionen. Sollten die Russen gewinnen, wäre es dann nicht auch möglich, dass sie hinter dem letzten Teil dieser Geschichte stehen?


Der ICIJ beschreibt sich selbst als Elite der investigativen Journalisten - nur, was haben sie herausgefunden über die Quelle dieser Dokumente? Die einzig bekannte Information über John Doe kommt von der SZ, die ihre Geschichte beginnt mit: "Vor mehr als einem Jahr kontaktierte eine anonyme Quelle die SZ und übermittelte verschlüsselte interne Dokumente einer Anwaltskanzlei namens Mossack Fonseca." Als die Mitarbeiter der SZ John Doe über seine Motive befragten antwortete er in einer E-Mail offenbar: "Ich will diese Verbrechen publik machen."

Wie aber können die Journalisten - und die Öffentlichkeit - sicher sein, dass er vertrauenswürdig ist und dass seine Dokumente echt sind, vollständig und nicht manipuliert? Es ist unklar, ob John Doe zum einen eine Einzelperson ist, und zum anderen, wie er so zuversichtlich sein konnte, dass er die Dokumente enthüllen konnte, ohne gleichzeitig sich selbst zu enthüllen. Er hatte darüber hinaus Zugang zu eine ziemlich beeindruckenden Datenträger, was ein Hinweis darauf ist, dass ein Geheimdienst seine Finger im Spiel gehabt haben könnte.

Darüber hinaus bringt die Enthüllung viele Kollateralschäden für legale Geschäfte von unschuldigen Menschen - war das kein Grund zur Besorgnis? Für mich würde keine verantwortungsbewusste Person mit echten Bedenken hinsichtlich der Gesetzestreue einen solchen Schwung an rohen Dokumenten der Öffentlichkeit preisgeben. Es sind einfach zu viele unbeabsichtigte Konsequenzen möglich; es könnte Regierungen mit unvorhersehbaren Konsequenzen stürzen. Es ist purer und naiver Anarchismus, wenn die Einstellung darin bestand (und von außen sieht es danach aus), das maximale Chaos anzurichten und zu hoffen, dass es das System in Brand setzen und von seinen Übeln befreien wird. Jedenfalls ist das Potential, das mit einer solchen Datenenthüllung einhergeht immens.


Sollten "wir (Die USA und der Westen) diese Dokumente veröffentlicht haben, dann bestand das Motiv offenbar im Blosstellen Putins. Dies wäre dann ein Teil der Vorstellung, wir könnten Putin im Informationskrieg besiegen. Sollte dies das Motiv gewesen sein, dann ist das Ergebnis erbärmlich: Putin wurde kein wirklicher Schaden zugefügt, aber es gibt eine Menge Kollateralschaden bei den US-Verbündeten.

Sollten die Russen verantwortlich sein, dann könnte ein Motiv gewesen sein, die Kampagne des Westens gegen Putins Korruption abzuwehren. Wie ich aber erklärt habe ist der Schaden, den die Panama Papiere Putin oder Russland zugefügt haben ziemlich marginal. Für einen sehr günstigen Preis, hätten die Russen 1) korrupte Politiker von anderswo blosgestellt, inklusive solcher in westlichen "Modelldemokratien" und 2) echte Destabilisierungsarbeit in einigen westlichen Ländern geleistet. Was mich daher wundert ist: Ist es eine Falle? Die Russen warfen einen Köder und die USA schluckten ihn runter. Die Geschichten über die Panama Papiere perlten von Putin ab wie Wasser von einer Ente. Aber sie könnten eine destabilisierende Wirkung im Westen entfalten.

Also sagen wir das "wer" seien die Russen und das "warum" liegt in der Ablenkung der Aufmkerksamkeit, um zu zeigen "schaut, jeder macht es." Aber wie? Angesichts Russlands vielgerühmter Hackerkapazitäten, etwa die sezielle Cybereinheit im Kreml hätte die Dokumente bekommen können. (Monssack Fonseca besteht nach wie vor darauf, dass die Enthüllungen nicht von innen kamen.).

Aber es ist äußerst wahrscheinlich, dass eine solche Operation von einer Behörde durchgeführt würde, die sich Russian Financial Monitoring Service (RFM) nennt. RFM ist Putins persönliche Finanzgeheimdiensteinheit - er erschuf sie und sie antwortet nur ihm. Sie ist völlig legitim und wird weitgehend als die mächtigste Behörde dieser Art weltweit betrachtet, mit einem Monopol auf Informationen hinsichtlich Geldwäsche, Offshore Zentren und verwandten Themen, die Russland beinhalten, oder russische Staatsbürger. Eine Operation wie die Panama Papers, in der es ausschliesslich um Finanzinformationen geht wäre definitiv vom RFM umgesetzt worden. Nicht vom FSB und nicht von irgendeiner ad hoc Arbeitsgruppe im Kreml.

Während sie keinen (legalen) Zugriff hat auf die Geheimnisse von Firmen wie Mossack Fonseca, so hat sie einen geheimen Zugang zu den internationalen Finanzinformationen über eine internationale Gesellschaft namens Financial Action Task Force, in der sie ein führendes Mitglied ist. Kurz gesagt, die Russen sind bei weitem besser aufgestellt als alle anderen - fähigr und weniger gebunden - um in fremde Systeme einzubrechen.

Wenn es um das wie der Veröffentlichung der Dokumente geht, so wäre es tatsächlich ziemlich genial gewesen, Russland damit "anzuprangern" mit einer scheinbar ernsthaften (und titelträchtigen) Weise, ohne tatsächlich irgendwas preiszugeben. Das ist genau das, was wir haben. Die Panama Papiere enthüllten keine russischen Geheimnisse. Sie trugen nichts dazu bei, die ohnehin schon kursierenden Gerüchte rund um Putins private Reichtümer zu konkretisieren. Und die Geschichte-die-eigentlich-keine-ist wurde durch niemand anderes, als die ICIJ gebracht. Daher ist das letzte, was jemand erwarten würde, eine russische Operation hinter dem ganzen.

Zugegeben, es wäre eine anspruchsvolle Operation, nur um der westlichen Kampagne rund um "Putin den Kleptokraten" die Spitze zu nehen. Aber vielleicht gibt es noch ein weiteres Motiv.

Wie viele bereits hingewiesen haben werden in den Panama Papers keine US Bürger erwähnt. Aber es ist möglich, dass sie das werden, und dass der ICIJ beschloss, dies nicht zu veröffentlichen. Vielleicht, der ICIJ wird von Amerikanern finanziert, wollen sie einfach nicht die Hand beissen, die sie füttert. Aber angenomen, der ICIJ hat keine Informationen über Amerikaner - dann würde der originale Datensatz in Zweifel gezogen, da ein echter und unzensierter Datensatz sehr wahrscheinlich irgendwo den Namen eines Amerikaners erwähnen würde. Es gibt zweifellos viele amerikanische Personen und Unternehmen, die mit Mossack Fonseco geschäftlich verbunden waren und es würde keinen Sinn machen, wenn auf 11,5 Millionen Dokumenten über Offshore Briefkastenfirmen nichts amerikanisches vorkäme. Velleicht hat jemand diese Informationen entfernt, bevor der Datensatz an die deutsche Zeitung übergeben wurde.

Dieser "jemand" wäre nach meiner Hypothese ein Russe - und diese Abwesenheit verdächtiger Informationen über Amerikaner ist das für mich ein wichtiger Hinweis darauf, was der wahre Grund für die Enthüllung ist.

Die Panama Papiere beinhalten geheime Informationen zu Finanzdienstleistungen, von denen einige - bei weitem nicht alle - kriminelles Verhalten aufzeigen. In den Händen der Staatsanwaltschaft sind diese Informationen geeignet, um Unternehmen und Personen strafrechtlich zu verfolgen; in den Händen einer dritten Partei ist es eine Waffe für Erpressung. Ihr Wert wäre damit nur mit ihrer Veröffentlichung zerstört.

Daher vermute ich stark, dass der Zweck der Panama Papers in folgendem lag: Es ist eine Mitteilung in die Richtung amerikanischer und anderer westlicher Politiker, die darin eventuell erwähnt werden, oder nicht. Die Mittelung lautet: "Auch wir haben Informationen über eure finanziellen Verfehlungen. Ihr wisst, dass wir sie haben. Wir können sie für uns behalten, wenn ihr mit uns kooperiert." In anderen Worten, die in den Dokumenten genannten Personen sind nicht das Ziel. Es ist vielmehr jene, die nicht genannt werden.

Unterm Strich gehen meine Gedanken in die Richtung, dass es eine russische Geheimdienstoperation war, in der eine wertvolle Enthüllung fabriziert wurde mit der vollen Glaubwürdigkeit, indem Russland "beschuldigt" wird (aber nicht wirklich), und in der die wahre Quelle verborgen bleibt. Einige Dokumente können in einigen Ländern im Kampf gegen Korruption verwendet werden - und effektiv einige kleinere Umstürze verursacehn, ein paar Karrieren zerstören und etwas Vermögen vernichten. Gleichzeitig werden die wahren Ziele in den USA und anderswo erpresst (also alle, die nicht genannt werden), und die russischen Puppenspieler bekommen das was sie "kontrol" und Einfluss nennen.

Falls sie Russen hinter den Panama Papieren stecken, dann wissen wir zwei Dinge und beides ist unmittelbar mit Putin verknüpft: Erstens, es ist eine Operation des RFM, was heisst, Putin war direkt involviert; zweitens, es geht definitiv um Erpressung. Das bedeutet, die wahre Geschichte liegt in dem Teil der Dokumente, die nicht weitergegeben und veröffentlicht wurde. Man gibt Geheimnisse nur heraus, um zu zerstören; die Bewahrung erfolgt mit dem Ziel der Kontrolle. Und Putin ist kein Zerstörer. Er ist ein Kontrollierer.


Im Original: Are the Russians actually behind the Panama Papers?

Sonntag, 10. April 2016

Breitbart: Der ehemalige britische Beamte für Gleichberechtigung, der den Begriff "Islamophobie" erfand gibt zu: "Ich dachte, die Muslime würden sich früher oder später in die Gesellschaft assimilieren... Ich hätte es besser wissen müssen"

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Der ehemalige Vorsitzende der Britischen Gleichberechtigungs- und Menschenrechtskommission (EHRC) Trevor Phillips gab in einem neuen Integrations- und Seggregationsbericht zu, dass er "so gut wie alles falsch gemacht hat" in punco Muslimischer Einwanderung, und dass die Anhänger des Islam sich ihre "eigenen Nationen innerhalb der Nationen" des Westens erschaffen. Von Raheem Kassam, 10. April 2016


Phillips, der ein ehemaliges gewähltes Mitglied der Labour Partei, der zwischen 2003 und 2012 den Vorsitz des RHRC innehatte wird am Mittwoch auf Channel 4 "Was britische Muslime wirklich denken" präsentieren. Dabei hat eine bereits vor der Ausstrahlung veröffentlichte ICM Umfrage für The Times folgendes ergeben:
  • Ein Fünftel aller Moslems in Großbritannien hat noch nie das Haus eines Nicht-Moslem betreten;
  • 39 Prozent aller Moslems beider Geschlechter sagen Frauen sollten sich immer ihrem Ehemann unterwerfen;
  • 31 Prozent aller britischen Moslems unterstützen das Recht des Mannes, mehrere Ehefrauen zu haben;
  • 52 Prozent aller Moslems finden, Homosexualität sollte verboten werden;
  • 23 Prozent aller Moslems bevorzugen die Einführung der Scharia gegenüber der Gesetzgebungshoheheit des Parlaments;

Phillips schreibt in The Times dazu: "Die liberale Sichtweise in Großbritannien bestand mehr als zwei Jahrzehnte lang darin, dass die meisten Moslems genau so seien, wie alle anderen.. Großbritannien will verzweifelt über alle seine Moslems glauben, dass sie alle so seien wie einige bekannte muslimische Persönlichkeiten, etwa Nadiya Hussain, oder der Athlet Mo Farah. Aber dank einer jüngst abgeschlossenen, umfangreichen und ausgiebigen Untersuchung unter Britischen Muslimen wissen wir, dass dem schlichtweg nicht so ist."

Phillips leitete 1997 den "Runnymede Report" über Großbritannien und Islamophobie, in dem sowohl Phillips selbst, wie auch Experten von überall aus dem Land die eine Phrase in die Öffentlichkeit trugen, die mittlerweile synonym steht für jeglicher - legitime oder nicht - Kritik am Islam und Moslems.

Das Anthropologie Heft der Durham Universität bemerkte dazu 2007: "Es ist nun ein Jahrzehnt her, dass die Kommission über britische Moslems und Islamophobie eingerichtet wurde, eine Kommission, die 1997 durch ihren Bericht 'Islamophoboie: Eine Herausforderung für uns alle' ('The Runnymede Report') nicht nur die Aufmerksamkeit auf die zunehmenden anti-muslimischen und anti-islamischen Feindseligkeiten in Großbritannien gelenkt hat, sondern auch die Stelle markiert hat, an der 'das erste Jahrzehnt der Islamophobie' begann. Damit hat der Runnymede Bericht das Wort 'Islamophobie' bekannt gemacht und es in die Alltagssprache und in öffentliche wie politische Diskussionen eingebracht."

Phillips sagt, die neuen Zahlen zeigen "eine Kluft" die sich öffnet zwischen Moslems und Nicht-Moslems wenn es um fundamentale Themen geht, etwa Hochzeit, die Beziehung zwischen Männern und Frauen, die Redefreiheit und selbst der Grad an Gewaltanwendung, der zur Verteidigung der Religion aufgewendet werden soll. Er meint, dass "die Lücke zwischen Moslems und Nicht-Moslems der jüngeren Generation beinahe so groß ist, wie die zwischen den älteren"-

Und während er explizit erwähnt, dass viele Moslems in Großbritannien dankbar seien hier zu sein und sich mit den Vorbildern wie Hussain und Farah identifizieren, so gibt es auch eine sich weitende Lücke in der Gesellschaft, in der sich die Moslems aktiv selbst abschotten.

"Es ist nicht so, dass wir nicht gesehen haben, dass es so kommen könnte. Aber wir haben immer wieder die Warnsignale ignoriert," gibt er zu.

"Vor 20 Jahren.. habe ich einen Bericht veröffentlicht, der betitelt war mit 'Islamophobie: Eine Herausforderung für uns alle', und wir waren besorgt, dass die Ankunft von neuen Gemeinschaften vor allem eine Diskriminierung von Moslems zur Folge hätte. Unsere Untersuchung von 1996 über kürzlich stattgefundene Zwischenfälle zeigte, dass es davon auch eine Menge gab. Aber so gut wie alles andere haben wir falsch gemacht."

Seine Beurteilungen sind für all jene ein harter Brocken, die weiterhin Teile der britischen Gesellschaftg angreifen, weil sie besorgt sind über die muslimische Einwanderung und Integration, tatsächlich könnte es sogar die Kommentare der US Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Ted Cruz unterstützen, welche die Einwanderung von Moslems in den Westen begrenzen oder ganz unterbringen möchten.

"Ich schätzten, dass die muslimische Bevölkerung in Großbritannien bis 2020 etwa 2 Millionen erreichen würde. Wir unterschätzten das um fast eine Million. Wir prognostizierten, dass die größte Gefahr für Moslems von radikalen Angriffen und sozialer Ausgrenzung kommen würde. Wir haben völlig darin versagt, die Konflikte etwa von 2001 zu sehen, wie sie in den nördlichen Städte stattgefunden haben. Und natürlich haben wir nicht geträumt von etwas wie dem 11. September, Madrid, Paris, Istanbul, Brüssel und London."

"Lange Zeit dachte auch ich, dass Europas Moslems wie auch vorherige Einwandererwellen langsam ihre althergebrachten Sitten, wie das Tragen religiöser Kleidung und die kulturellen Eigenheiten aufbrechen würden, und sich so zunehmend in Großbritanniens identitäts-heterogene Landschaft einpassen würden. Ich hätte es besser wissen müssen."

Und Herr Phillips erkennt sogar an, dass die Massenübergriffe und die Vergewaltigungsskanadale in den stark muslimischen Städten des Landes auf muslimische - und nicht "asiatische" - Männer zurückzuführen sind. Er schreibt: "Die Verachtung für weiße Mädchen unter einigen muslimischen Männern wurde durch die jüngsten Skandale in Rotherham, Oxford, Rochdale und anderen Städten ins Rampenlicht gerückt. Aber dies ist kaum ausreichend, um den tiefgreifenden Sexismus zu beschreiben, der in britischen Moslemgemeinden vorherrscht" - eine Bestätigung für alle, die dies schon lange gesagt haben angesichts der politischen, medialen und selbst polizeilichen Verleugnungen.

Sogar die linke Kolumnistin Yasmin Alibhai-Brown erzählte ihm: " [Wir liberale Moslems] sind eine aussterbende Rasse - in 10 Jahren werden nur wenige von uns übrig sein, wenn nicht dringend etwas bedeutendes dagegen getan wird."

Phillips kommentiert dazu: "Einige meiner Journalistenfreunde stellen sich vor, dass die Moslems im Laufe der Zeit daraus herauswachsen werden. Das trifft nicht zu."

Und tatsächlich gibt er die Schuld jener liberalen, städtisch-elitären medialen Klasse: "Seltsamerweise kommen die größten Hindernisse beim Ansprechen des Wachstums dieser Staaten im Staate nicht von den britischen Moslems selbst. Der überwiegende Teil der (völlig homogenen) Polit- und Medienelite weigert sich schlicht und ergreifend, die Wahrheit anzuerkennen. Jegliches Fehlverhalten wird mit Armut und Entfremdung wegerklärt. Das Entstehen von gewaltbereitem Extremismus ist die Schuld der Amerikaner. Die Unterdrückung der Frau ist eine kulturelle Eigenschaft, die mit der Zeit weggehen wird, all das habe nichts mit dem wahren Gesicht des Islam zu tun."

"Selbst wenn sie bergeweise mit Gegenbeweisen konfrontiert werden und den Ängsten der Minderheit liberaler britischer Moslems, krallen sich wichtige Leute noch immer an diese Patronisierung, dass britische Moslems doch sicherlich, im Laufe der Zeit, auf den Tricher kommen würden, dass 'unsere' Lebensart die bessere sei."

Was Lösungen des Problems betrifft, so plädiert Herr Phillips für "ein Ende des Wachstums der Schariagerichte und ihre Regulierung"; um sicherzugehen, dass die Schulaufsicht nie in die Hände einer einzigen Minderheitengruppe fällt, "muss sichergestellt sein, dass Moscheen, die in welcher Art auch immer von ausländischen Regierungen wie Saudi Arabien finanziert werden ihre Abhängigkeit von der wahhabischen Bevormundung reduzieren müssen"; und dass es ein Ende geben müsse für die Praxis des "Stillhaltens für Wahlstimmen zwischen Kommunalpolitikern und muslimischen Anführern - die Art von Pontius Pilatus Abmachung, die in Rotherham und Rochdale katastrophale Folgen hatte".

Herr Phillips Kommentare entsprechen denen des tschechischen Präsidenten und Untersuchungen überall in Europa, in denen herauskam, dass sich die Einstellungen von Moslems auf dem Kontinent zunehmend verhärten. Vor kurzem ergab eine Studie, dass je jünger die Moslems sind, desto extremer sind ihre Ansichten.


Im Original: UK Equalities Chief Who Popularised The Term ‘Islamophobia’ Admits: ‘I Thought Muslims Would Blend into Britain… I Should Have Known Better’