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Freitag, 18. März 2016

Breitbart: In Denmark sind 84 Prozent aller Sozialhilfeempfänger "nicht westliche Einwanderer"



Von Oliver JJ Lane, 17 März 2016


Einwanderer mit "nicht westlichem Hintergrund" sind stark überrepräsentiert in Dänemarks Sozialsystem, wie das Arbeitsministerium in neuen Zahlen darlegt.

Von allen abhängigen Familien in Dänemark, in denen beide Partner staatliche Sozialhilfe beziehen haben etwa 84 Prozent einen "nicht westlichen Migrationshintergrund". Insgesamt wird in Dänemark laut neuesten Zahlen die dem Ekstra Bladet zugespielt gehen ein Drittel aller monatlichen Zahlungen an nicht westliche Einwanderer.

Diese Zahlen wirken insbesondere deswegen so hoch, da unter Dänemarks Arbeitsbevölkerung nur etwa acht Prozent aus nicht westlichen Einwanderer besteht. Die Zeitung berichtet, dass Experten das Phänomen, dass eine so kleine Minderheit von acht Prozent eine so hohe Forderung stellt, ein "großes und besonders teures Problem" sei.

Es wird geschätzt, dass Dänemarks Einwanderer die Regierung jährlich um die 11 Milliarden Kronen kosten (etwa 1 Milliarde Euro) wie BT berichtet, eine bedeutende Summe für ein Land mit lediglich 5,5 Millionen Einwohnern.

Als Erklärung für dieses eklatante Vorliebe für Arbeitslosigkeit unter nicht westlichen dänischen Einwanderern verknüpft Ekstra Bladet diese Information mit den Kommentaren eines Regierungskommission, die 2015 damit beauftragt wurde, Migranten in Arbeit zu brignen. Der dauarf spezialisierte Arbeitsamtsbeamte Eskild Dahl, meinte am seiner Zeit in der Behörde, dass "furchtbar viel Geld ausgegeben wurde mit fast keinem Effekt", auf die Arbeitslosigkeit der Einwanderer.

Jene Einwanderer, mit denen er täglich in Kontakt kam sahen die staatliche Zahlungshilfe als ihr Recht und die sogenannten "Flüchtlinge" empfanden Arbeit generell als "Strafe", die es um jeden Preis zu vermeiden galt. Das grundsätzliche Problem bestand darin, dass der dänische Wohlfahrtsstaat auf der protestantischen Arbeitsethik aufbau und mit den Neuankömmlingen völlig inkompatibel sei, wie Berlingske berichtet.

Es ist eine unüblich ehrliche Buchhaltung, die von der dänischen Regierung betrieben wird, da sie erlaubt, dass Statistiken über arbeitsscheue Migrantengemeinden an die Öffentlichkeit kommen. Anders als andere westliche Länder unterscheidet Dänemark ethnische Dänen von dänischen Staatsbürgern, wie auch westlichen Einwanderern und jenen von weiter weg.

Mit einem Auge auf die tatsächliche Zahl an Dänen im Land hat die Regierung ihre Besorgnis ausgedrückt hinsichtlich der demografischen Veränderungen und der Bevölkerungszahl. Wie Breitbart London berichtete, fällt die tatsächliche dänische Population, da die Einwanderung ansteigt. Laut Regierungsstatistiken waren 2014 nur 89 Prozent der Menschen im Land Dänen.


Im Original: In Denmark, 84 Per Cent Of Welfare Recipients Are ‘Non-Western Immigrants’

Donnerstag, 17. März 2016

Daily Mail: 450.000 Migranten "haben sich in Libyen auf den Weg nach Europa gemacht", warnt der EU-Chef: Die Zahlen könnte die Ankömmlinge der Welle im letzten Sommer übertreffen, wegen der "volatilen Situation" in Nordafrika

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Von Jason Groves, 17. März 2016


Weitere 450.000 Migranten könnten diesen Sommer als Folge der Libyenkrise versuchen, Europa zu erreichen, wie die EU Führer gewarnt wurden.

Die Zollbehörden haben bereits gesagt, der Kontinent würde dieses Jahr das Hereinströmen von einer Million Ankömmlingen erleben - vergleichbar mit der Zahl von 2015.

Nun hat die EU Außenbeauftragte Federica Mogherini privat gewarnt, dass die "volatile Situation" in Nordafrika Hunderttausende weitere "Kandidaten für eine Migration nach Europa" bringen könnte.

Die Aussagen fielen in einem Brief an die EU Außenminister, von denen ein Auszug an die Politico Internetseite weitergereicht wurde.

David Cameron wird heute mit vor den anderen EU Führern dafür plädieren, dass hinsichtlich Libyen sofort Maßnahmen ergriffen werde, oder es würde sich das letztjährige Szenario wiederholen, als die politische Agenda von Migranten beherrscht wurde, die über das Mittelmeer nach Italien kamen.

Er wird zu einer Versammlung nach Brüssel reisen, wo es um den Fluss an syrischen Flüchtlingen an die EU Ostgrenze geht, inklusive der kontroversen Abmachung mit der Türkei, um die Zahl der Ankömmlinge in Griechenland zu verringern.

Aber Herr Cameron muss fürchten, dass die anderen auf dem falschen Fuss erwischt werden könnten, wenn eine weitere Migrantenwelle aus Libyen herüberschwappt, sobald das Wetter wärmer ist und die EU sich auf andere Orte konzentriert.

Eine Regierungsquelle sagte, der Ministerpräsident würde die anderen EU Führer dazu aufrufen, "das große Bild" zu sehen - und warnt, dass die Abschottung der Migrantenroute über die Türkei und Griechenland die Migranten nur nach Libyen und dann über das Meer treiben würde.

"In den letzten paar Monaten stand das östliche Mittelmeer im Fokus, da es der kürzeste Weg ist und er auch im Winter genutzt werden konnte," sagte die Quelle.

Seit Dienstag wurden mehr als 2.400 Migranten von der Küstenwache zwischen Libyen und Italien aufgegriffen. Die UN sagte, seit Beginn des Jahres kamen insgesamt 9.500 Migranten an italienischen Häfen an, nachdem sie in Libyen gestartet waren.

Herr Cameron verneinte gestern Behauptungen, wonach Großbritannien plant, 1.000 Truppen in Libyen zu stationieren, um das neue Regime zu stabilisieren.

Er sagte gegenüber Abgeordneten, dass die Schleusertum "schlecht für Europa wie auch für uns ist und wir auch das Wachstum des Islamischen Staates in Libyen beachten müssen, der ebenso schlecht für uns wie für Europa ist".

Das grenzenfreie Schengengebiet der EU wurde an den Rand des Zusammenbruchs getrieben durch den Fluss an Migranten nach Osteuropa diesen Winter, die vom dem Konflikt im Mittleren Osten flohen.

Die Mitgliedsstaaten hoffen, dass sie jene kontroverse Abmachung in den nächsten 48 Stunden hieb- und stichfest machen können, wonach die Türkei Milliarden an Hilfszahlungen erhält, Visafreiheit für seine Bürger und eine EU Aufnahme im Schnelldurchlauf im Gegenzug dafür, dass sie die Grenzen Europas dicht machen.

Bei letzten Verhandlungen, um die Abmachung durchzusetzen kam gestern heraus, dass Richter nach Griechenland geschickt würden, um das Abweisen von Migranten innerhalb von Tagen nach ihrer Ankunft sicherzustellen.

Migrantenlager auf den Ferieninseln Lesbos und Kos würden in Haftanstalten umgewandelt werden, in denen Richtergruppen rund um die Uhr die Asylforderungen abarbeiten würden.

Der Tory Grande David Davis forderte Herr Cameron gestern abend in einem Brief dazu auf, diese "katastrophale" Amachung zu blockieren "im Interesse der Nationalen Sicherheit".



Um Original: 450,000 migrants 'are on their way to Europe from Libya', warns EU chief: Numbers could eclipse last summer's wave of arrivals because of 'volatile situation' in North Africa

Mittwoch, 16. März 2016

The Spectator: Den Islam mit besonderes zu bevorzugen ist kultureller Selbstmord und schlichtweg falsch

Bildergebnis für schuluniform kopftuch



Von James Delingpole, 20. Oktober 2012

Meine briliannte Nichte Freya hat letztens mit meinem Bruder über den Religionsunterricht an ihrer überwiegend weißen, öffentlichen Mittelschichtsschule in einer pitoresken englischen Kathedralenstadt geredet. Zufällig erwähnte sie "Mohammed, Friede sei mit ihm." "Wie bitte?" sagte mein Bruder. "Das wird uns so in der Schule beigebracht. Immer wenn wir 'Mohammed' sagen muss darauf 'Friede sei mit ihm' folgen."

Ich weis was Sie jetzt denken: Freya muss das irgendwie falsch verstanden haben. "Nun, wenn das eine Medresse in Bradford wäre, dann vielleicht," werden Sie jetzt vielleicht denken. "Aber an einer weißen, öffentlichen Mittelschichtsschule in einer pitoresken englischen Kathedralenstadt? Niemals. So schlimm ist es nun auch wieder nicht. Zumindest noch nicht.."

Freya ist aber nicht dumm. Deswegen habe ich sie zu Beginn auch als meine "brilliante" Nichte bezeichnet und nicht meine "dumpfbackige". Offenbar, so versichert sie mir, wird ihnen die "Friede sei mit ihm" Formel ab sieben Jahren beigebracht und obwohl sie es auch abkürzen dürfen mit FSMI, so dürfen sie keinesfalls nur Mohammed sagen. "Es gibt hin und wieder Gekicher, wenn die Phrase vorkommt, aber wir wurden recht intensiv dazu konditioniert, es als normal zu akzeptieren," sagt Freya. "Etwas komisch ist es schon, da es unter den 100 Kindern meines Jahrgangs nur zwei Muslime gibt."

Ich finde dies aus mindestens zwei Gründen beängstigend. Der erste ist, dass es etwas über den Tod unserer nationalen Identität sagt. Als Freyas Vater und ich noch zur Schule gingen, dann mussten wir einmal am Tag in die "Kapelle" und zweimal am Sonntag. Im Religionsunterricht wurden uns alle Schlüsselgeschichten aus der Bibel beigebracht, wir mussten sogar die Namen aller Apostel auswendig lernen. Das hat uns nicht in religiöse Fanatiker verwandelt - eher das Gegenteil. Was es uns aber mitgegeben hat war ein Sinn für Geschichte und Tradition. Wie schon Generationen vor uns waren wir Mitglieder der Anglikanischen Kirche und damit vertraut mit den selben Geschichten, der selben Liturgie, den selben Liedern und Psalmen, den selben Ritualen und der selben Langeweile.

Vor den 1980ern vermute ich war dies eine Erfahrung, die die allermeisten britischen Kinder machten, und das unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem religiösen Hintergrund. Es war keine Frage, ob jemandem das Christentum aufgedrängt werden sollte - eher ein akzeptierter Teil des Britischen Lebens. Man ging zur Kirche (zumindest gelegentlich - mindestens an Weihnachten), wie man auch Top of the Pops und Morecambe und Wise schaute, oder wie es Sonntags Roast Beef und Yorkshire Pudding zu essen gab. Es war einfach das, was man machte.

Nicht mehr. Sicherlich, die alte Religion wird noch immer in Religonsunterricht behandelt, aber an öffentlichen Schulen wie der von Freya nur noch als gleichwertige und sicherlich unter keinen Umständen bessere als ihre Alternativen Judaismus, Sikhismus, Islam und der ganze Rest. "Jesus war Gottes Sohn! Stimmst du dem zu?" lautete eine Übungsfrage für einen von Freyas Tests auf der Internetseite der Schule. Nun, was für eine schamlos dumme Frage für ein 11 jähriges Kind. Wie soll sie intellektuell nur dafür ausgerüstet sein, um darauf eine bedeutungsvolle Antwort zu geben?

Ein Lehrer an meiner alten Schule in Malvern erzählte mir, dass er sich Kindern der neueren Generation nicht mehr darauf verlassen kann, dass ihnen selbst sie grundlegendsten Gebete und Bibelgeschichten vertraut sind. Zweifellos werden sich die Progressiven, die das neue gottbefreite Curriculum durchgesetzt haben, gegenseitig auf die Schultern geklopft haben, da sie es nun endlich geschafft haben, die jungen Seelen von jeglichen Rückständen organisierter Religion befreit zu haben. (Vielleicht haben sie ja irgendwo gelesen, dass Religion mehr Kriege verursacht hat, als, boah als alles, man). Aber was sie in Wahrheit getan haben, war dass sie eine ganze Generation verarmt haben, bestohlen und heruntergedummt. Sie haben Freya und ihren Kameraden den Schlüssel entzogen, der ihnen dabei hätte helfen können alles zu entschlüsseln, von "The Dream of the Rood" bis "The Whitsun Weddings". Sie haben 1.400 Jahre Geschichte vandalisiert, Literatur und Traditionen geschliffen, die uns als Nation zusammen gehalten haben.

Aber unser Versagen im Verteidigen unserer Kultur ist nur der zweitschlimmste Teil dieser FSMI-Geschichte. Die schlimmste ist natürlich, dass sie uns nicht nur viel erzählt über die wachsende Dominanz des Islamismus, sondern auch über unsere Feigheit, Angst und Ignoranz, weswegen wir so leichtfertig davor kapitulieren.

Mohammed, Friede sei mit ihm? Ich nehme an, es würde für einen Nicht-Moslem Sinn machen diese Phrase zu nutzen, wenn er sagen wir versucht, seine islamistischen Terrorentführer in Mali oder vielleicht auch im Jemen zu überzeugen, seinen Kopf nicht abzuhacken. Aber seit wann ist das auch notwendig für weiße Kinder, die so englisch sind wie man nur englisch sein kann in einer Mittelschichtsschule in einer pitoresken Kathedralenstadt?

Ich meine, es ist schlimm genug, Kindern - wie beschrieben - beizubringen, dass die religiösen Traditionen des eigenen Landes nicht mehr wichtig sind. Definitiv unverzeihlich ist aber das gleichzeitige Belehren der exakt selben Kinder, dass es da eine ganz bestimmte Religion gibt, die so extrem wichtig ist, dass man auch wenn man nichts mit ihr am Hut hat ihr trotzdem mit Unterwürfigkeit, Angst und Bewunderung entgegen zu kommen hat wie ihre Anhänger.

Wozu? Man kann sich das Theater ausmalen, was notwendig wäre, wenn Kinder egal welcher Coleur bei jeder Erwähnung von Jesus Christus gezwungen wären, ihre Arme in die Luft zu heben und dann "Unser Herr und Retter, er sei auferstanden. Haleluja" zu sagen. Ich meine, wir sollten vergleichbar abweisend sein gegenüber dem, wozu die Kinder an Freyas Schule bezüglich des Propheten einer rivalisierenden Religion gezwungen werden.

Ich will meine geliebte und brilliante Nichte dort raus bekommen. Sie verdient etwas besseres. Was ich wirklich toll für sie fände wäre, wenn sie die selbe Bildung geniessen könnte, wie ich und ihr Vater an unserer alten Schule in Malvern genossen. Leser die wissen, wie man das hinbekommen könnte, dürfen sich gerne melden.


Im Original: Treating Islam with special reverence is cultural suicide and just plain wrong

The Independent: Zwei Diagramme zeigen den beunruhigenden Grund, weshalb Donald Trump in Florida gewann und Kandidat werden wird



Die Republikaner zeigen überwältigende Unterstützung für Trumps beispiellosen Plan, Moslems den Zutritt in die USA zu verweigern - das ist es was ihn von Sieg zu Sieg trägt. Von Harry Lambert, 16. März 2016

Die republikanischen Wähler haben gestern Abend ein weiteres Mal gesprochen, als sie in fünf größten US Staaten ihre Stimmen abgegeben haben.

Donald Trump wurde in drei der Staaten als Sieger bestätigt - Florida, Illinois und North Carolina - und hält in Missouri eie knappe Mehrheit (auch wenn er in Ohio knapp geschlagen wurde).

Und ein Diagramm zeigt klar, warum er neuerlich gewonnen hat, warum er die Mehrheit der bislang 30 Bundesstaaten hinter sich brachte, und warum er fast sicher der republikanische Präsidentschaftskandidat werden wird.

Zu etwa zwei Dritteln unterstützen Republikaner Trumps den weitgehend ins Lächerliche gezogene Plan, Moslems vorrübergehend die Einreise zu verbieten und mindestens die Hälfte dieser Wähler hat ihn bei der Wahl unterstützt (die andere Hälfte verteilte sich auf verschiedene Kandidaten).

In Florida - wo er von Marco Rubio geschlagen wurde hat der Favorit auf die republikanische Kandidatur genauso wie vor fünf Wochen bereits - 60 Prozent jener Wähler gewonnen, die Moslems verbannen wollen.

Unter allen, die dies nicht unterstützen lag Rubio deutlich vor Trump.




Diese aber machen nur eine Minderheit der Wähler in Florida aus. Die meisten dortigen Teilnehmer an den republikanischen Vorwahlen unterstützen, wie auch in den anderen Staaten Trumps Plan.

Rubio ist einfach in der falschen Partei. Obwohl der Senator aus Florida einer der konservativsten Kandidaten unter den Präsidentschaftsbewerbern der letzten Jahrzehnte war, war den Parteimitgliedern seine Einstellung gegenüber dem Islam nicht genug geradeheraus.

Die beiden Wettbewerbe, die Rubio gewann waren übrigens Minesota und Washington D.C, die selben Orte wie Walter Mondale 1984, als er von Ronald Reagan platt gemacht wurde (Rubio gewann auch im "52. Bundesstaat" Puerto Rico).

Wie Rubio am Abend selbst noch meinte, er stand auf der falschen Seite eines "politischen Tsunamis", einem von Trump geführten Tsunami, der Rechte von Mexikanern, Moslems und den meisten Migranten ablehnt, in den USA zu leben und arbeiten.


Im Original: Two charts that show the worrying reason why Donald Trump won Florida and is going to be the nominee

Dienstag, 15. März 2016

Daily Mail: Die Islamische Gesellschaft der London School of Economics veranstaltet ein Abendessen mit einem Vorhang, der männliche von weiblichen Studenten trennt



Von Hugo Gye, 15. März 2016


Die Islamische Gesellschaft einer Spitzenuniversität kam unter Beschuss für das Abhalten eines Gala Dinner, bei dem Frauen durch einen Vorhang in der Mitte des Raumes getrennt wurden.

Muslimische Studenten der London School of Economics (LSE) mussten unterschiedliche Eintrittskarten erwerben für das jährliche Dinner, je nachdem ob sie ein "Bruder" waren, oder eine "Schwester".

Als sie bei der Veranstaltung erschienen, die in der Banketthalle in der Londoner Innenstandt stattfand, war da ein langer Vorhang, der die Tische der Männer von denen der Frauen trennte, um die Teilnehmer davon abzuhalten einander anzusehen.


Die Karten für das Dinner der Islamischen Gesellschaft in den Grand Connaught Räumen nahe der University in Holborn, wurde für 20 Pfund pro Karte online ausverkauft.

Der Kartenverkauf an "Brüder" und "Schwestern" wurde mit unterschiedlichen Telefonnummern für Männer und Frauen organisiert.

Am Samstag beim Dinner dann waren alle Tische entweder nur für Männer oder nur für Frauen und ein 4 Meter Schirm trennte die beiden Tischgruppen von einander.

Photos die von der Gesellschaft dort geschossen und online gestellt wurden zeigen nur die Seite der Männer und ausschliesslich Männer, die für die Kamera lachen und lächeln.

Einer der Anwesenden machte Sogar einen Witz über die Trennung und veröffentlichte ein Foto von sich, wie er am Trennschirm vorbei heimlich mit einer weiblichen Teilnehmerin sprach und dem Kommentar "Hallo von der Bruderseite" - eine Referenz auf das Adele Lied Hello.

Nona Buckley-Irvine, Vorsitzende der LSE Studentenvertretung und selbsterklärte Feministe nahm am Dinner teil und bestand darauf, dass die Atmosphäre "komfortabel und entspannt" war trotz der Geschlechtertrennung.

"Ich hatte eine wunderbare Zeit beim Dinner und habe die Geschlechtertrennung kaum bemerkt," erzählte sie MailOnline.

"Die Veranstaltung wurde sowohl von Brüdern wie auch Schwetern organisiert und ich habe die Gelegenheit genutzt, um mit meinen Kollegen und Freunden in einer Umgebung zu dinieren, die sich sehr komfortabel und entspannt anfühlte."

Sie fügte hinzu: "Wo sich Gruppen sich so organisieren möchten, dass es ihren religiösen, kulturellen und persönlichen Überzeugungen entspricht, und beide Geschlechter einverstanden sind und es keine Probleme gibt, dann habe ich kein Problem damit. Es ist nicht meine Aufgabe vorzuschreiben, was richtig oder falsch ist für die Islamische Gesellschaft und sie sind eine der einschliessenden Gruppen, mit denen ich je gearbeitet habe."

Allerdings haben sich andere Studenten gegen die Trennung ausgesprochen - sie sagten, es hätte einige Muslime "eingeschüchtert", die ihren Glauben feiern wollten, ohne diese strikte Geschlechtertrennung.

"Es geht schon eine ganze Weile so," meint ein LSE Student. "Ich denke nicht, dass sich die Universität bislang damit auseinandergesetzt hat. ICh habe eine Freundin, die sagt, sie sei richtig eingeschüchtert, da sie überhaupt nichts von Geschlechtertrennung hält, daher ging sie nicht mehr hin."

Die Islamische Gesellschaft reagierte nicht auf eine Anfrage, um die Kontroverse zu kommentieren.

Rayhan Uddin einer der Studenten die teilnahmen, war kürzlich verwickelt in eine antisemitische Auseinandersetzung, als er behauptete, dass "führende Zionisten" versuchten, eine Wahl an sich zu reissen.

Herr Uddin, selbst stellvertretender Vorsitzender der LSE Arbeitergesellschaft rief einen anderen Kandidaten dazu auf sich zurückzuziehen, um zu verhindern, dasss die Macht an Studenten geht, die "die LSE zurückgewinnen wollen, um sie in einen rechten und zionistischen Ort ["Zio"] zu verwandeln".

Das Wort "Zio" steht für Zionistisch und wird oft für antisemitische Herabwürdigungen benutzt. Herr Uddin entschuldigte sich für den Gebrauch des Wortes.

Dieser Zwischenfall ist der neueste in einer ganzen Serie von Kontroversen rund um die Islamischen Gesellschaten an den Universitäten in London und anderswo in Großbritannien.

Letztes Jahr haben Studenten am Goldsmiths versucht, eine Diskussionsveranstaltung von Menschenrechtsaktivisten zu verhindern, da ihre Ansichten "engstirnig" seien, während viele andere Institutionen Redner eingeladen hatten, die extremistische Überzeugungen vortrugen.

Hinzu kommen Bedenken dass mehrere Londoner Studenten, inklusive dem als "Dschihadi John" bekannten ISIS Henker, die offenbar während ihrer Zeit an der Universität radikalisiert wurden.

Bei der Segregationsveranstaltung an der LSE könnte es sich um eine Verletzung der Universitätsrichtline zur Geschlechtergerechtigkeit handeln, die besagt, dass jede Art der Trennung "vollkommen freiwillig" erfolgen müsse.

Die Richtline sagt: "Wir betrachten die Geschlechtertrennung bei Veranstaltungen, die von der LSE oder durch LSE Gesellschaften veranstaltet werden als ungesetzlich, es sei denn, es handelt sich um Gelegenheiten der Religionsausübung, oder wenn die Trennung komplett freiwillig erfolgte."

Die Islamische Gesellschaft, die von mehreren externen Organisationen gefördert wird, die eine islamorientierte Bildung und Arabisch Sprachkurse anbieten, behaupten, dass sie Hunderte Mitglieder an der LSE haben.

Mitglieder nahmen an Vorlesungen teil, an sozialen Ereignissen und Sportveranstaltungen, inklsusive einer Konferenz, die den Aufstieg von ISIS im Mittlern Osten debattierte.

Die LSE, deren Alumni Mick Jagger, Ed Miliband, Stelios Haji-Ioannou und 16 Nobelpreis Gewinner umfasst, ist einer der führenden Universitäten Großbritanniens und wurde kürzlich als beste Universität neben Oxford und Cambridge bewertet.

Die Universität bekam in den letzten Jahren Problemen, weil sie angeblich die Redefreiheit ihrer Studenten eingeschränkt hat - die Rugby Gesellschaft wurde aufgelöst, weil sie sexistisch war, einige Boulevard Zeitungen wurden vom Campus vertrieben und die Atheistengesellschaft wurde getadelt, weil sie T-Shirts trugen, auf denen Jesus mit Mohammed Händchen hält.

Die LSE hat auf eine Anfrage für einen Kommentar zur Problematik mit der Islamischen Gesellschaft nicht reagiert und ein Sprecher der Grand Connaught Räume lehnte einen Kommentar ab.


Eine Geschichte über Extremismus: Wie die Islamischen Gesellschaften Londons "gescheitert sind beim Verhindern von fundamentalistischen Ansichten"

Islamische Gesellschaften an Londons Universitäten kamen wiederholt in die Kritik, da sie anscheinend zu wenig machen, um den Extremismus unter Studenten zu bekämpfen, während sie gleichzeitig fundamentalistische Redner einladen und ihre Treffen nach Geschlechtern trennen.


Mehrere islamistische Terroristen inklusive Dschihadi John und Lee Rigbys Mörder studierten in London in den Jahren, bevor sie ihre furchtbaren Verbrechen begingen.

Die Universität von Westminster ist ie alma mata von Mohammed Emwazi, dem britischen Extremisten, der zu einem der bekanntesten ISIS Henkern wurde und in mehreren Schockvideos auftritt, in denen er westliche Geiseln tötet.

Nachdem Emwazi enttarnt wurde fand ein unabhängiger Bericht heraus, dass die Islamische Gesellschaft der Universität von konservativen Hardlinern betrieben wurde, von denen sich einige sogar weigerten mit Frauen überhaupt nur zu reden.

Die Behörden ignorierten die Beschwerden über die Gesellschaft - selbst wenn sie von anderen Muslimen kamen - weil sie davor Angst hatten als islamophob gebranntmarkt zu werden, wie der Bericht meint.

Schwule Studenten behaupteten, dass ihre Bedenken zur Homophobie auf dem Campus von der Universitätsleitung ebenso ignoriert wurde.

Das University College London, eine der prestigeträchtigsten Universitäten des Landes kam ins Rampenlicht, als deren ehemaliger Student Umar Farouk Abdulmutallab versuchte, an Weihnachten 2009 ein Flugzeug in die Luft zu sprengen mit Hilfe von in der Untehose verstecktem Sprengstoff.

Er war Vorsitzender der Islamischen Gesellschaft der Universität und arrangierte unter anderem einen Paintball Ausflug mit einem Imam, der den Studenten erzählte, dass tote Dschihadisten ins Paradies kämen.

Vor drei Jahren, musste ein Akademiker, der eine Gesprächsrunder an der UCL führte eingreifen, um die Geschlechtertrennung im Hörsaal zu beenden, als er merkte, dass er in einen Bereich für Männer und einen für Frauen getrennt war.

Gleichheitsaktivisten griffen 2014 die Universität East London an, als deren Islamische Gesellschaft die beiden isalmistischen Redner Murtaza Khan und Uthman Lateef zu ihrem nach Geschlechtern getrennten jährlichen Bankett einlud.

Khan beschrieb zuvor alle Nicht-Muslime als "Feinde des Islam", während Lateef den "demokratischen Islam" kritisierte und über Homosexualität meinte: "Wir hassen es, weil Allah es hasst."

Im November letzten Jahres hat die Schule für Orient- und Afrikastudien eine Diskussionsrude von HHUGS ausrichten lassen, einer Gruppe, die Familien von verurteilten Terroristen finanziell unterstützt.

Bei der Wohltätigkeitsveranstaltung wurde Geld für die Verwandten von ISIS Kämpfer Abdel-Majed Abdel Bary gesammelt, der nach Syrien floh und auf Bildern mit abgetrennten Köpfen posierte.

Ein anderer Dschihadist, der 19 jährige Mohamed Amoudi wurde im Februar 2015 in der Türkei verhaftet, nachdem er einige Tage zuvor eine Gesprächsrunde der kontroversen Menschenrechtsgruppe Cage am Queen Mary College besuchte.

Amoudi hörte dem ehemaligen Guantanamo Häftling Moazzam Begg zu, wie er dem Westen vorwarf, dschihadistische Gruppierungen zu unterstützen, während während ein Prediger, der zur Exekution von Apostaten aufrief ebenfalls anwesend war.

Der Cage Organisation wurde vorgeworfen, den Terrorismus zu entschuldigen, nadem dessen Direktor Emwazi als einen "wundervollen jungen Mann" bezeichnete.

Vor drei Monaten haben Demonstranten am Goldsmiths eine Gesprächsrunde von Maryam Namazie gesprengt, einem Exil-Iraner, der sich gegen islamischen Extremismus einsetzt.

Die Studenten zogen den Stecker des Projektors, als einer eine Karikatur von Mohammed zeigte, und ein Teilnehmer behauptete, während der Vorlesung Todesdrohungen bekommen zu haben.


Im Original: School of Economics Islamic Society holds segregated dinner with a curtain across the room to separate male and female students

Daily Mail: Die EU verursacht einen Aufschrei als sie sich auf diplomatische Immunität beruft, nachdem sie UNSERE Hilfsgelder dazu nutzt, um Baumaßnahmen auf umstrittenen Gebieten im Westjordanland durchzuführen und damit "im Mittleren Osten herumpfuscht"



Von Jake Wallis Simons, 15. März 2016


Die EU beruft sich auf die diplomatische Immunität, nachdem sie Steuergeld verwendet haben, um nicht autorisierte Siedlungen und Strassen in den israelischen Teilen des Westjordanlandes zu bauen, wie MailOnline enthüllt.

Eine israelische Nichtregierungsorganisation (NGO) ging vor Gericht, nachdem sie EU Fahnen als offizielle Kennung der EU fotografiert hatten, die an Gebäuden festgemacht waren, die laut Oslso Abkommen unter israelischer Kontrolle stehen. Die EU Bürokraten versuchen nun unter Berufung auf ihre diplomatische Immunität um einen Prozess herumzukommen.

Die Gebäude, die an Palästinenser gegeben wurden waren dazu gedacht, "den Weg zu ebnen", damit mehr Land unter Palästinensische Kontrolle kommt, wie offizielle EU Dokumente besagen. Viele wurden von Israel zerstört, nur um dann wieder von der EU neuaufgebaut zu werden, natürlich voll auf die Kosten der Steuerzahler.

Enthüllte Dokumente, welche MailOnline zugespielt wurden zeigen, dass die EU - die allein aus Großbritannien wöchentlich 350 Million Pfund erhält - die Regeln der Diplomatie missbraucht, um die dafür zuständigen Beamten über das Recht zu stellen, damit sie keine Konsequenzen fürchten müssen.

Die Abgeordneten haben sich verärgert gezeigt, dass die EU Hilfsgelder dazu missbraucht, um in einem fremden Territorialstreit "reinzupfuschen" und verurteilte die Aktionen als zwielichtig.

"Es ist sehr beunruhigend, dass die EU sich auf die diplomatische Immunität beruft, nachdem sie vorsätzlich die Regeln gebrochen hat," erzählte Jacob Rees-Mogg MailOnline. "Die britische Regierung würde es ziemlich übel nehmen, wenn ein befreundeter Staat das mit uns machen würde. Die diplomatische Immunität ist dazu da, um Unterhändler vor ungerechter Behandlung zu schützen, und nicht um das selbstherrliche Verhalten einer arroganten Bürokratie abzusichern.

Er fügte an: "Die EU behauptet von sich, auf fundamentalen Prinzipien des Rechts und der Unterstützung von Demokratie gebaut zu sein. Wenn es aber darum geht, ihren bürokratischen Irrsinn zu treiben, dann scheinen weder Recht noch Demokratie für sie eine Rolle zu spielen."

Die Projete haben dutzende Millionen Euro an Hilfsgeldern verschlungen, wovon eine ordentliche Portion von britischen Steuerzahlern kam. Die Konstruktion wurde darüber hinaus von internationalen Hilfsorganisationen wie Oxfam finanziert.

Die EU Fahnen auf den Gebäuden haben den Einrichtungen den Spitznamen "EU Siedlungen" eingebracht.

"Die EU sollte sich voll an das Recht halten. Sie sollte nicht im Mittleren Osten herumpfuschen und sich danach mit fadenscheinigen Begründungen hinter der diplomatischen Immunität verstecken," sagte der Abgeordnete Andrew Percy zu MailOnline.

"Dies ist eine groteske Verschwendung von Steuergeldern. Ein weiteres Beispiel, wie wir Geld an die EU aushändigen, über das unser Parlament keine Kontrolle ausüben kann.

"Die britischen Wähler stellen einen Teil der EU-Finanzierung, sind völlig im Dunkeln, wie das Geld ausgegeben wird. Wir wissen nicht, wer es ausgibt und wir können sie nicht abwählen."

Er fügte an: "Es ist kein Wunder, dass die EU denkt, sie stünden über dem Gesetz. Sie sind unberührbar."

Herr Percy machte sich auch ernste Sorgen darüber, dass die EU "die Oslo Verträge unterminiert" und "die Versuche einen Frieden zu finden stören". "Es ist nicht nur eine Verschwendung von Steuergeld, sondern auch moralisch höchst fragwürdig," sagte er.

Diesen Monat hat die EU weitere 193 Millionen Pfund an Hilfsgeldern für die palästinensische Autonomiebehörde genehmigt.

Professor Eugene Kontorovich, ein Anwalt für internationales Recht an der juristischen Fakultät der Northwestern University in Chicago sagte: "Die EU bricht fraglos und völlig offen internationales Recht."

Eine EU Sprecherin dagegen argumentierte, dass die Konstruktion völlig legal sei und "in Übereinstimmung mit dem humanitären Imperativ stünde", und sagte, die EU glaube, dass die C Gebiete "ein Teil dessen sind, woraus zukünftig ein lebensfähiger palästinensischer Staat entstehen wird".

"Alle EU Aktivitäten im Westjordanland stehen voll im Einklang mit den internationalen Menschenrechten", sagte die Sprecherin. "Unter internationalem Recht hat Israel die Verpflichtung, die Entwicklung der örtlichen Bevölkerung zu schützen und zu unterstützen, und humanitärer Hilfe ungehinderten Zugang zu erlauben."

Sie wollte aber nicht sagen, ob die EU mit dem beschriebenen Vorgehen die Olso Verträge gebrochen hat.

Die Olso Verträge bestehen aus einer Reihe von Vereinbarungen zwischen Israelis und Palästinensern, die in den Neunzigern vereinbart wurden und in denen das Westjordanland in A, B und C Gebiete aufgeteilt wurden.

Die C Gebiete wurden unter israelische Kontrolle gestellt, während die A und B Gebiete von den Palästinensern verwaltet werden. Die Vereinbarungen wurden von der internationalen Gemeinschaft ratifiziert inklusive der EU, und wurde als Schritt zu einer zwei Staaten Lösung betrachtet.


Ohne Genehmigung seitens Israel wurden mehr als 1.000 palästinensische Häuser von der EU finanziert, wie auch Strassen und andere Infrastruktur, die sich alle in den israelischen C Gebieten des Westjordanlandes befinden.

Die EU aber sagt, dass die internationale Menschenrechtssprechung gemeinsam mit ihrer Überzeugung, dass die C Gebiete einmal in palästinensische Hände gelangen werden, ihr erlauben würde, diese Baumaßnahmen durchzuführen.

Die rechte israelische NGO namens Regavim strengt nun eine ganze Reihe von Prozessen gegen die EU an, in denen sie ihr vorwerfen, internationale Vereinbarungen zu brechen. In bislang allen Fällen umgeht die EU die Gerichte mit der Berufung auf diplomatische Immunität, wie MailOnline herausgefunden hat.

Die NGO hat in Frage gestellt, ob die diplomatische Immunität in diesem Fall greift, da Artikel 41 der Genfer Konvention besagt, dass Diplomaten im Gegenzug für Immunität sich "nicht in die inneren Angelegenheiten dieses Staates einmischen dürfen".

Ein Brüssler EU Sprecher sagte: "Jeder Versuch von örtlichen Gerichten, juristische Maßnahmen gegen EU Deligierte aus Drittländern durchzuführen... verletzt die Immunität der EU vor gerichtlicher Verfolgung."

In den vergangenen Monaten hat Israel einige der ungenehmigten EU Gebäude abgerissen und für ein Katz und Maus Spiel gesorgt, wodurch noch mehr Hilfsgelder verschwendet wurden. Ansässige Augenzeugen sagten, dass die EU kürzlich an einem Freitag eine provisorische Schule aufgebaut hat, nur um von den Israelis am Samstag geplättet zu werden.

In einem anderem Beispiel der Verschwendung hat die EU die Planug einer nicht genehmigten Strasse finanziert, die ein C Gebiet von Ost nach West durchschneidet. Es war ursprünglich ein Trampelpfad, aber letztes Jahr wurde er von der EU mit schwerem Gerät erweitert.

Israelische Behörden stoppten den Bau im Oktober bevor der Asphalt ausgelegt werden sollte, und bislang waren weitere Arbeiten sporadisch. Die EU finanzierte Be- und Entwässerung geht aber weiter, womit einer zukünftigen palästinensischen Siedlung der Boden bereitet wird.

"Es ist eine himmelschreiende Verschwendung von Hilfsgeldern just zu einer Zeit, in der viele Länder zu Hause schwerwiegende Einsparungen vornehmen müssen," sagt Andrew Percy.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat ausländischen Medien mitgeteilt: "Wenn wir diese illegalen Bauten planieren, dann werden wir wieder verurteilt, es ist ein Catch-22... Es ist ein offensichtlicher Versuch politische Realitäten zu schaffen... Ich denke daher, dass wir unser Verhältnis zur EU überdenken müssen."

Die Beziehungen zwischen Israel und der EU sind bereits schlecht, nachdem die EU eine Richtline verabschiedet hat, wonach Produkte aus den besetzten Gebieten als solche gekennzeichnet werden müssen.

Israels Ausßenminister Tzipy Hotovely sagte in der Knesset, dass obwohl Israel gerne die Beziehungen mit Europa vertiefen wolle, es nicht die Vorgänge ignorieren könne, die seine Souveränität untergraben.

"Bessere Beziehungen zwischen der EU und Israel wird nicht zum Preis eines Endes der Ausübung des Rechts in den C Gebieten kommen," sagte sie. "Die Regierung Israels hat keine Absicht, dem illegalen Bau von Infrastruktur zu erlauben und damit einem politischen Versuch, die Grenzen von Israel festzulegen grünes Licht zu geben."

Es gibt im ganzen Westjordanland mehr als 40 dieser sogenannten "EU Siedlungen".

Die größte ist Wadi Abu Hindi, die ungefähr acht Kilometer von Jerusalem entfernt ist. Sie beinhaltet mehr als 100 Häuser, von denen etwa 30 EU Insignien zieren.

Eine andere, Khan Al Amar, befindet sich einen Kilometer weit weg von der Autobahn Eins, welche das Westjordanland durchschneidet. Sie besteht aus ungefähr 50 Häusern und alle davon tragen EU Insignien.

Eine dritte, Mak-Hul, liegt im Norden des Westjordans nahe Nablus, und befindet sich in Mitten einer Schiessanlage des israelischen Militärs. Eine vierte ist Susia im Süden neben Hebron.

Ari Briggs, der internationale Vorsitzende von Regavim sagte: "Die EU versucht, einen de-facto Palästina auf israelischem Gebiet zu installieren und alles finanziert mit Bergen von europäischem Steuergeld".

"Sie tun so, als stünden sie über dem Gesetz und versuchen nun sich hinter diplomatischer Immunität zu verstecken. Die Vorgänge wären überall auf der Welt völlig inakzeptabel, und die EU muss dafür zur Verantwortung gezogen werden."

Aber andere Gruppen widersprechen. Sarit Michaeli, Sprecher von B'Tselem, einer linken israelischen Menschenrechtsgruppe sagte:

"Die C Gebiete sind Teil des besetzen Westjordanlandes und Israel als Besatzungsmacht hat die rechtliche Verpflichtung, die Gebiete zum Vorteil der palästinensischen Bevölkerung zu betreiben. Sie machen jedoch das exakte Gegenteil und beschränken die Möglichkeiten für Palästinenser sich zu entwickeln... Unter diesen Umständen ist die humanitäre Hilfe der EU und seiner Mitgliedsländer das mindeste, was die internationale Gemeinschaft tun kann."

Ein Oxfam Sprecher sagte: "In den vergangenen Jahren wurden 98 Prozent der palästinensischen Baugenehmigungsanträge in den C Gebieten des Westjordanlandes von der israelischen Regierung abgelehnt, was man in ihren eigenen Statistiken nachsehen kann. Dies bedeutet, dass viele palästinensischen Gemeinden in den C Gebieten, die unter voller Kontrolle Israels stehen davon abgehalten werden grundlegende und essentielle Infrastruktur wie etwa Häuser und Schulen zu bauen. Die Palästinenser in den C Gebieten sind die ärmsten im ganzen Westjordanland. Die internationale Gemeinschaft hat die Verantwortung, lebensnotwendige Projekte zu unterstützen für die marginalisierten Menschen in den C Gebieten, was voll und ganz dem internationalen Menschenrechten entspricht."

Ein Sprecher der Europäischen Kommission bestätigte, dass Großbritannien - der siebtgrößte Financier der EU - sehr wahrscheinlich "volle Kenntnis" hat über jedes Palästinensische Siedlungsprojekt, wie auch die Hilfsprioritäten, die mit britischen Ministern abgestimmt sind.

Und lauf Sprecher des Dfid (britisches Ministerium für Entwicklungshilfe, d.R.) teilfinanziert Großbritannien die Maßnahmen über das "EU Kernbudget", obwohl es die palästinensischen Siedlungen nicht "direkt finanziert".

2013 lag Großbritanniens Beitrag zum EU Budget von 149,5 Milliarden Euro bei etwa 17,1 Milliarden Euro, was insgesamt 11,4 Prozent entspricht.


Im Original: EXCLUSIVE: Outrage as EU claims diplomatic immunity after using OUR aid money to 'meddle in the Middle East' by building on disputed West Bank land

Daily Mail: Der Brexit hat die Nase vorn im Referendumskampf, weil deren Wähler wahrscheinlicher abstimmen werden, wie David Camerons Wahlstrategen in einer Studie meinen




Von Tim Sculthorpe, 15. März 2016


Unterstützer eines Verlassens der Europäischen Union sind motivierter, am Referendum teilzunehmen, so dass der Brexit am Ende vorne liegen könnte, sagte Sir Lynton Crosby.

Der australische Analyst, der den Wahlsieg der Konservativen letztes Jahr gesteuert hat sagte, dass die Raus Kampagne in den meisten neueren Umfragen führt, aber dass die Daten über das Abstimmungsverhalten wichtiger sei.

Er sagte, die Brexit Befürworter würden am 23. Juni wahrscheinlicher zur Wahl gehen - um so eine Entscheidung, die auf Messers Schneide steht in ein eindeutiges Raus-Votum zu verwandeln, das sieben Prozent betragen könnte.

In der Analyse für den Daily Telegraph sagte Sir Lynton, dass das engültige Ergebnis insgesamt aber noch "im Gleichgewicht" liege.

David Cameron hat den 100. Tag vor dem Referendum mit einer neuen Warnung über die Risiken eines EU Austritts markiert.

Der Ministerpräsident rief die Wähler  in einem Video seiner Pro-EU Kampagne dazu auf, "ihren Teil beizutragen", um sicherzustellen, dass es "günstige Preise in den Läden gibt, mehr Arbeitsplätze und sichere Straßen".

Die neue Umfrage von ORB zeigte, dass beide Seiten Kopf an Kopf liegen mit 47 Prozent der Bleibebefürworter und 49 Prozent der Brexitanhänger.

Berücksichtigt man allerdings die Wahrscheinlichkeit der Abstimmungsteilnahme, dann liegt die Raus-Kampagne bei 52 Prozent, während jene für den Verbleib bei 45 Prozent liegt.

Etwa ein Drittel der noch unentschlossenen Wähler (31 Prozent) haben als Grund für das Zögern der Unterstützung des Verbleibs die unkontrollierte Immigration angegeben.

Sir Lynton warnte, dass die Angstkampagne der Regierung für den Verbleib scheitern könnte, da die Wähler den Verbleib als genauso riskant betrachten, wie ein Austritt.

Sir Lynton, der sich persönlich neutral verhält sagte: "Jene Wähler, die entweder unentschlossen sind oder wahrscheinlich ihre Meinung noch ändern könnten halten die Risiken für den Verbleib für genauso wahrscheinlich, wie die eines Brexit, sie sind in der argumentativen Klemme."

Beide Seiten könnten mögliche Auswirkungen auf öffentliche Dienstleistungen herausstellen, fügte Sir Lynton hinzu.

"Die Wahrheit ist, dass nur eine starke Wirtschaft die NHS (das öffentliche Gesundheitssystem, d.R.) finanzieren kann, wie auch bessere Schulen und mehr Polizei. Aber es ist auch wahr, dass je mehr Druck auf NHS, Schulen und Rettungsdienste liegt durch die intensivere Nutzen, umso mehr werden sie leiden."

Herr Cameron sagte: "In einhundert Tagen werden Sie es uns sagen müssen - ob Großbritannien in einem reformierten Europa alle Vorteile geniessen soll, das es birgt, etwa niedrigere Preise, mehr Arbeitsplätze und sichere Strassen," sagte er. "Oder ob jene Vorteile mit einem Austritt riskiert werden sollen. Wir haben noch einhundert Tage, um unsere Zukunft abzusichern. Es ist eine Entscheidung, die Ihre Zukunft betreffen wird, die Zukunft Ihrer Familien und die Leben aller in unserem Land."

Der Tory Anführer fügte an: "Großbritannien ist stärker, sicherer und besser aufgehoben in Europa. Familien quer durchs Land geniessen mehr Schutz und größere Gelegenheiten als ein Teil der Europäischen Union."

Die neueste ORB Umfrage zeigt wenige Veränderungen gegenüber einer die von ihnen Ende Februar durchgeführt wurde, und bei der für The Independent 2.000 Personen befragt wurden.

Die neue Daily Telegraph Umfrage kam nun zum Schluss, dass allgemein 48-52 Prozent den Brexit favorisieren, wobei sich dieser Anteil auf 46-54 Prozent weitet, wenn die Wahrscheinlichkeit berücksichtigt wird, ob jemand die Stimme abgeben wird.


Im Original: Brexit has the edge in the referendum battle because its voters are more likely to turn out, David Cameron's election mastermind declares after studying

Montag, 14. März 2016

The Spectator: Selbst die Deutschen beginnen über die Migrationspolitik ihres Landes zu verzweifeln





Von Rod Liddle, 14. März 2016


Ziemlich beeindruckend abgeschnitten hat die Alternative für Deutschland (AfD) bei Deutschlands Regionalwahlen. Zweite in Sachsen-Anhalt und zweistellige Prozente in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Die Zeitungen von heute neigten zur Schlussfolgerung, dass die Wahlen trotz des Schockerfolgs der AfD trotzdem ein Triumpf für Angela Merkels Migrationspolitik ist, wenn nicht gar für ihre ganze Partei CDU.

Ich kann nicht behaupten, das so zu sehen. Wenn eine Partei, die es vor vier Jahren noch gar nicht gab ein Viertel der Stimmen in einem Land abräumt, dann ist das ein bemerkenswerter Ausdruck der Unzufriedenheit mit dem status quo. Hinzu kommt die Tatsache, dass die AfD in ihrem Wesen verdächtigt wird, nur für die Mittelschicht da zu sein, wenn nicht gar jene darüber. Die Deutschen werden vermutlich das letzte Europäische Volk sein, dass begreifen wird, wie sehr die Migrationspolitik eine einzige rießige Katastrophe war. Aber es gibt Zeichen, dass die Wähler langsam wach werden.

In Baden-Württemberg haben die Grünen gewonnen. Dann schickt eben all die Millionen von Migranten nach Freiburg und fragt in zwei Jahren nochmal nach, wie toll sie es finden.


Im Original: Even the Germans are starting to despair of their country’s migrant policy

The Independent: Die Geburtenrate in Jordaniens Flüchtlingslager schnellt nach oben, da Ehemänner ihren Frauen sagen, sie sollen nicht verhüten



Während syrische Männer darauf aus sind, ihre Heimat neu zu besiedeln müssen Frauen eine schwere Entscheidung für die Familienplanung treffen. Von Olivia Alabaster, 12. März 2016


Mit dem Syrienkrieg im sechsten Jahr und mit mehr als einer Viertel Million Getöteter ist das Gefühl des Verlustes das, was jene näher zusammenrücken lässt, die ihre Heimat verlassen mussten.

Im Azraq Flüchtlingslager in Nordjordanien sagen viele Ehemänner ihren Frauen nicht mehr zu verhüten, was teilweise aus Pflichtgefühl für die Repopulation ihrer Heimat geschieht. Im Durchschnitt werden im Lager pro Monat 70 Kinder geboren und von den 639.000 syrischen Flüchtlingen in Jordanien, ob sie in Lagern leben oder nicht gibt es laut UNFPA, der UN Bevölkerungsorganisation, 16.000 schwangere Frauen und Mädchen.

Die Geburtenrate in Azraq liegt bei 40 (der Anzahl Lebendgeborener im pro 1.000 Menschen und Jahr) verglichen mit 23,5 in Syrien 2012 und 24,5 in Jordanien, wie Dr. Shible Sahbani meint, dem Koordinator von UNFPA in Jordanien.

Er sagt, die hohe Rate läge daran, dass die meisten syrischen Flüchtlinge in Jordanien aus ländlichen Gebieten kommen - Deraa und dem Umland von Damaskus - wo die Geburtenrate bereits über dem nationalen Durchschnitt liegt, da moderne Methoden zur Familienplanung dort wenig verbreitet sind. Er sagt auch, "Nach einer Krise wollen Paare im reproduktiven Alter prinzipiell die Verluste in ihrer Familie kompensieren."

Dieser Sinn für das ferne Mutterland spiegelt sich auch in den Namen der Kinder wider. UN Mitarbeiter sagen, dass sie oft Malsham (das ganze Damaskus) und Yasmin al-Sham (die Jasminblüte von Damaskus) und Sham (Damaskus) genannt werden, Namen die zunehmend populär werden.

Das Azraq Lager wurde für 130.000 Menschen ausgelegt als es 2014 eröffnet wurde, aber momentan wird nur ein kleiner Anteil der Kapazitäten genutzt - für etwa 32.000 Menschen. Im Unterschied zum Nachbarlager Zaatari, das eine zentrale Durchgangsstrasse hat mit kleinen Läden, die Champs-Elysees getauft wurde ist Azraq viel desolater.

Gebaut für eine erwartete Bevölkerung, die nie ankam - viele bevorzugten es mit ihrer Familie in Zaatari oder anderswo in Jordanien zu leben und wurden auch abgeschreckt vom Elektrizitätsmangel in den Wohnanhängern die als Häuser dienen, wie Beamte meinen - hat es eine gespenstische Leere gepaart mit strengen Sicherheitsmaßnahmen, die dafür sorgen, dass niemand herauskommt.

Brandneue Basketballplätze, die scheinbar unberührt liegen. Von den sechs "Dörfern" aus denen das Lager besteht sind nur zwei bewohnt und diese liegen ohne Direktverbindung nebeneinander und sind getrennt von der Wüste.

Eines der beiden "Dörfer" beherbergt das Gesundheitszentrum, das von der UNFPA finanziert wuurde und von der Aid Group, dem internationalen Medizinischen Corps betrieben wird und wo Dr. Wissam Jamah zugibt, dass Familienplanung nicht häufig vorkommt.

Obwohl auch Verhütungsmittel angeboten werden meint Dr. Jamah, dass Fauen eher nicht dazu neigen diese zu nutzen. "Wir müssen die Initiative ergreifen, wir können uns nicht darauf verlassen, dass sie zu uns kommen," sagt er und fügt an, dass zu viele Kinder in zu hoher Regelmäßigkeit zu gebären gefährlich ist für jede Frau. Viele, sagt er, haben Angst, dass Verhütung im Islam haram - verboten - sei. "Ich sage ihnen, dass alle Methoden reversibel sind, und dass es daher in ihrer Religion erlaubt sei, und dass sie es nicht für ewig machen müssen."

Er versucht auch eher, die positiven Seiten davon herauszustellen als die negativen Folgen der Nichtbenutzung anzusprechen. "Ich sage ihnen, wie beispielsweise die Pille gegen verschiedene Krebsarten schützt, und dass Kondome gegen Sexualkrankheiten schützt," sagt er.

Laut Lina Hamidi, der Leiterin einer der beiden Kliniken sind die Frauen trotz des anfänglichen Zögerns interessierter an Verhütung als Männer. "Es kommt sehr häufig vor, dass die Frau verhüten will, aber dann Widerstand von ihrem Ehemann bekommt."

Sie spricht eine kürzlich ereignetes Beispiel mit einer Frau an, die um sich eine Spirale einsetzen zu lassen, aber dann am nächsten Tag wieder kam, um es entfernen zu lassen, nachdem es ihr Ehemann herausfand und damit nicht zufrieden war.

"Die Ehemänner sagen, dass viele ihrer Familien in Syrien ermordet wurden. Daher wollen sie sie ersetzen," sagt Frau Hamidi.

Aber die dafür notwendige Infrastruktur fehlt sehr oft: "Viele [der jungen Mütter] haben ihre eigenen Mütter in Syrien verlassen. Sie sind es nicht gewohnt, von selbst nach allen Kindern zu schauen. Sie wissen nicht, wie man die Babys richtig füttert oder kleidet."

Frau Hamidi sagt, dass die Männer und Frauen manchmal einfach nicht über Fortpflanzung reden. "Die Beziehungen zwischen Ehemännern und -frauen sind nicht transparent," sagt sie und erklärt, dass manche Frau zu ihr kommt für Ratschläge hinsichtlich der Familienplanung, "und dann kommt er und fragt was los sei. Es ist sehr kompliziert."

Weiter östlich im Jordantal in Deir Alla kommen Frauen für pränatale und andere Behandlungen für Frauen in die Comprehensive Women's Center and Clinic, die auch von der UNFPA unterstützt wird.

Kawatr, die nicht ihren ganzen Namen preisgeben wollte ist 31 und hat fünf Kinder. Ursprünglich aus Hama in Syrien kam Kawatr vor drei Jahren nach Syrien und gebar dort ihr jüngstes Kind Taybeh. Ihr ältestes ist 14. "Es war viel schwieriger hier zu gebären. Sowohl physisch als auch emotional," sagt sie.

Ihre Kinder bedeuten ihr alles, aber sie sagt auch, "Ich will momentan nicht noch mehr, da es die Situation nicht erlaubt."

Allerdings gibt sie zu keine Familienplanung zu betreiben. "Mein Ehemann will noch immer mehr Kinder, daher wäre ein weiteres in Ordnung."

Eine andere Frau, Nadia, 35, ist voller Vorfreude über die Hormonspritzen, die sie im Zentrum kostenlos erhält. Sie hat bereits vier Kinder und sagt, in Syrien wusste sie nichts über Familienplanung: "Die Leute wurden wieder und wieder schwanger," sagt sie. "Wir wussten nicht, wie wir es zum Aufhören bringen konnten. Ich hätte durchaus gerne mehr Kinder, aber ich will nicht, dass sie Opfer werden, daher habe ich mich entschlossen, dass es besser ist keine weiteren zu haben."


Im Original: Birth rate soars in jordan refugee camp as husbands discourage wives from using contraception

Sonntag, 13. März 2016

The Telegraph: 'Mama Merkel' steht bei den anstehenden Wahlen vor der ersten Beurteilung ihrer Entscheidungen in der Migrationskrise



Die Flüchtlingspolitik der "offenen Tore" bringt in der Partei der Kanzlerin bei den anstehenden Landtagswahlen eine tiefe Spaltung zutage. Von Justin Huggler, 12. März 2016


Es war eine Hochzeit ohne Braut. Deutschlands Kanzlerin blieb den Wahlkämpfen ihrer Partei nicht nur fern: Sie wurde nicht einmal eingeladen.

Frau Merkel hat ihre christdemokratische Partei (CDU) nun ein Jahrzehnt lang angeführt und diese führt in den Umfragen des kleinen Ostdeutschen Landes Sachsen-Anhalt.

Aber Sachsen-Anhalts Christdemokraten wollten von ihr nichts hören. Statt dessen wollten sie von dem Mann hören, der einer ihrer energischsten innenpolitischen Kritiker ihrer Politik ist - die vor allem aus ihrer Politik der "offenen Tore" für Migranten und Flüchtlinge in Europa steht.

"Warum wird der Kanzlerin erlaubt, mit tagtäglichen Gesetzesbrüchen durchzukommen, indem sie diese Leute reinlässt?" fragte eine Frau Horst Seehofer.

"Ich wurde sechs Monate lang verspottet für die Forderung nach einer Grenzschliessung," sagte Herr Seehofer. "Nun geben mir alle recht."

Herr Seehofer kommt weder aus Sachsen-Anhalt, noch ist er Mitglied der CDU. Er ist der Ministerpräsident von Bayern und der Vorsitzende der "Schwesterpartei" CSU.

Nun aber da heute mehrere Schlüsselländer Landtagswahlen abhalten wurde Frau Merkel eine "Giftmischung" für die Kernwählerschaft der Christdemokraten. Von Akteuren wie Herr Seehofer wird viel eher erwartet, dass sie Stimmen bringen, auch wenn sie der Politik ihrer eigenen Leute in der Regierung beim Thema Nummer eins dieser Tage widersprechen.

Das hat landesweit Konsequenzen. Frau Merkel muss keine Wahlen befürchten bis kommenden Jahres, aber mit einer in den Umfragen schwache CDU warnen einige, dass ein schlechtes Ergebnis bei den Landtagswahlen ihre Partei in Panik versetzen könnte, und sie sich einen neuen Anführer suchen.

Bei der Kundgebung in Halle war die Stimmung gegen sie teilweise deutlich feindseelig.

"Angela Merkel mag einige neue Wähler mit ihrer Flüchtlingspolitik gewonnen haben, aber sie verliert die traditionellen CDU Wähler," sagte Martin Beier, ein 25 jähriger Freiwilliger.

Der Jurastudent sagte, der Eindruck seines Engagements sei, dass viele traditionelle CDU Wähler sich "nach einer Alternative" umsähen.

"Meine Vermutung ist, dass diese Memschen einfach nicht wählen werden," sagte er. "Insgesamt denke ich, dass wir sowohl Wähler als auch Stimmen verlieren werden. Ich hoffe, das Problem wird bis zur Bundestagswahl gelöst sein."

Frau Merkels bundesweite Zustimmungswerte sind diesen Monat unerwartet um acht Punkte auf 54 Prozent gestiegen - einem Niveau, auf das manch einerder vielen ihrer europäischen Gegenparts neidisch sein kann.

Trotzdem hat ihre Partei in den Umfragen verloren und zwar mehr als 2011. Damals haben sie an enttäuschenden Landtagswahlen gelitten, nur um zwei Jahre danach bei den Bundestagswahlen wieder durchzumarschieren und dabei beinahe die absolute Mehrheit gewannen.

Aber in der deutschen Politik heisst das nicht viel, falls die Partei sich gegen sie wendet. Die enttäuschten CDU Wähler haben nun eine neue Partei, der sie ihre Treue schwören können.

Die euroskeptische Alternative für Deutschland (AfD) hat überall in Deutschland in den Umfragen zugelegt, in Sachsen-Anhalt sind sie momentan mit 18 Prozent sogar an dritter Stelle.

Während die CDU bei den Wahlergebnissen fast sicher oben stehen wird, so könnte ein starkes Abschneiden der AfD sie davon abhalten, auf Landesebene eine Koalition einzugehen - ein gefährliches Zeichen für die Bundestagswahl nächstes Jahr.

In der Landeshauptstadt Magdeburg, ist Andre Poggenburg, der die AfD dort aus einem kleinem Büro oberhalb einer Drogerie führt, sogar eine Gefahr für Frau Merkels Zukunft als Kanzlerin - die in ihrer Position als fast unschlagbar galt.

"Wir sind bereit mit der CDU Koalitionsverhandlungen zu führen" sagt der 40 jährige Geschäftsmann Poggenburg mit einem Lächeln. "Aber nicht mit der CDU unter Angela Merkel."

Herr Poggenburg sagt, das Ziel seiner Partei sei der zweite Platz in den Landesergebnissen - und einer der Wahlsprüche ist "Merkel muss weg".

Als die AfD 2013 aufkam hat sie sich auf die Probleme mit dem Euro konzentriert, aber im Angesicht der Migrationskrise sind sie dramatisch nach rechts gerückt, haben ihren ursprünglichen Anführer ausgewechselt und sich selbst als Anti-Migrations Partei neu definiert.

Frau Merkel dagegen hat letztes Jahr, selbst als andere Länder ihre Grenzen geschlossen haben und ihre konservativen Verbündeten nationale Maßnahmen gefordert haben wie etwa Flüchtlingsquoten, dabei zugesehen, wie 1,1 Millionen Menschen für Asyl ins Land kamen.

Die Bundesvorsitzende der AfD, Frauke Petry, hat die Schlagzeilen letzten Monat dominiert, als sie forderte, dass es der Polizei erlaubt sein sollte, auf Flüchtlinge zu schiessen, wenn sie die deutsche Grenze überschreiten.

Die Polizei sollte "Waffengewalt anwenden, wenn notwendig", sagte sie. Als sie weiter gefragt wurde, ob auch das Feuer auf Frauen und Kinder eröffnet werden solle antwortete sie mit: "Ja".

Der Chef der deutschen Polizeigewerkschaft sagte öffentlich, dass Beamte Befehle, auf Asylbewerber zu schiessen ignorieren würden.

Aber die Kontroverse scheint der wachsenden Beliebtheit der AfD in ganz Deutschland nichts anzuhaben.

"Eine Waffe ist nicht zwingend zum töten da," sagt Herr Poggenburg. "Man kann auch Warnschüsse abgeben. Man kann schiessen, um jemanden handlungsunfähig zu machen. Wir wollen keinen Schiessbefehl, um Menschen vom Grenzübertritt abzuhalten. Was Frauke Petry sagte ist, dass die Polizei die Erlaubnis hat, ihre Waffen zu benutzen, wenn sie angegriffen werden."

Die AfD will eine "temporäre Obergrenze von Null" bei der Anzahl der Asylbewerber in Deutschland durchsetzen.

Jene, die bereits im Land sind sollten ihr Recht prüfen lassen dürfen, sagt Herr Poggenburg. Echten Flüchtlingen sollte es erlaubt sein zu bleiben, während die abgelehnten abgeschoben werden sollen.

"Laut einiger Erhebungen ist der Anteil von echten Flüchtlingen viel geringer als uns vorgemacht wird," sagt er, obwohl er keine Zahlen vorlegen kann, die seine Behauptungen unterstützen.

Die AfD wurde von weiteren Kontroversen durchgeschüttelt. Von Frau Petry gibt es eine Aufzeichnung, worin sie fordert, deutsche Frauen sollten drei Kinder haben, um die Bevölkerung zu stabilisieren.

"Es wäre eine gute Sache, wenn das der Durchschnitt wäre, aber wir sagen nicht, dass jede Frau drei Kinder haben sollte," sagt Herr Poggenburg. "Wir fördern es, aber wir fordern es nicht."

Die AfD Gegner haben dies verglichen mit der Nazi Partei.

"Sowas ist inakzeptabel. Es trivialisiert die Verbrechen der Nazis," sagt Herr Poggenburg. Trotzdem haben Parteimitglieder rivalisierende Politiker als Volksverräter beschimpft, einer Beschimpfung der Nazi gegen ihre Feinde.

Die Landtagswahlen zeigen unerwartete Allianzen in der deutschen Politik.

In Baden-Württemberg, dem Schlüsselland im Süden wo Mercedes-Benz und Porsche beheimatet sind finden am 13. März ebenfalls Wahlen statt.

Dort musste sich Frau Merkel persönlich von Darstellungen distanzieren, in denen sie nahe an Winfried Kretschmann gerückt wird, dem regionalen grünen Parteichef und momentanen Ministerpräsidenten - der deutlich mehr Unterstützung zeigt für ihre Flüchtlingspolitik als ihre eigene Partei im Bundesland.

In Rheinland-Pfalz könnte Frau Merkel verlieren, wenn sie gewinnt. Die photogene Parteichefin des Landes, Julia Klöckner, hat die Flüchtkingspolitik öffentlich abgelehnt und könnte auf nationaler Ebene als Rivalin in Erscheinung treten.

In Halle warnen selbst jene, die gegen sie sind von einem zu frühen Abgesang auf Frau Merkel.

"Ihre Schwäche ist nicht tödlich," sagte der pensionierte Geschäftsmann Roland Milker. "Sie wird es schaffen, da sie keine Konkurrenz hat."

Aber selbst wenn sie überlebt, die Spaltung im Kern ihrer Partei wird weiterhin offen sichtbar bleiben.


Im Original: 'Mama Merkel' faces first test of migrant crisis handling as elections loom

Daily Mail: Angela Merkel steht kurz davor, von den Wählern bei Deutschlands "Supersonntag" mit drei Landtagswahlen abgestraft zu werden für ihre Flüchtlingspolitik der offenen Tore

 
Von Sara Malm, 13. März 2016


Für Kanzlerin Angela Merkels christdemokratische Partei wird heute beim "Supersonntag" mit drei Landtagswahlen ein deutlicher Simmenverlust erwartet.

Es sind die ersten wichtigen Wahlen in Deutschland seit dem Beginn der europäischen Migrationskrise und Frau Merkels Flüchtlingspolitik "der offenen Tore", die im Land sowohl gelobt wie kritisiert wird.

Umfragen deuten einen unangenehmen Abend für Merkel und die CDU an, sobald die Ergebnisse aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt veröffentlicht werden.

An die 12,7 Millionen Wähler werden zu den Wahlurnen gerufen in den drei sehr unterschiedlichen Ländern; Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz liegen im Südwesten und sind wohlhabende Regionen, während Sachsen-Anhalt im ehemals kommunistischen Osten liegt und relativ arm ist.

In Umfragen deuten sich sowohl für die CDU wie auch Angela Merkels Partner in der Bundesregierung, den mitte-linken Sozialdemokraten, ein deutlicher Verlust an, während die großen Gewinner bei der rechten Alternative für Deutschland (AfD) gesehen weren.

Der drei Jahre alten AfD, die ihre Kampagne gegen Merkels Migrationspolitik geführt hat, wird locker in alle drei Landesparlamente einziehen, und in Sachsen-Anhalt sogar etwa 19 Prozent der Stimmen holen können.


Sachsen-Anhalt ist das einzige der drei Länder des Supersonntags, in dem Angela Merkels CDU an der Macht ist und der meteorhafte Aufstieg der AfD sollte der Kanzlerin Sorgen bereiten.

Gerade einmal vor sechs Monaten stand die von der 40 jährigen Frauke Petry geführte Anti-Einwanderungspartei in Sachsen-Anhalt in Umfragen bei gerade einmal fünf Prozent.

Diese Woche hat hat Frau Merkel die Beliebtheit der AfD als vorübergehend bezeichnet und behauptet, die Unterstützung der populistischen Rechtspartei würde verschwinden, sobald die Regierung die Flüchtlingssituation unter Kontrolle hat.

Allerdings hat der Rechtspopulismus angesichts der Flüchtlingskrise quer durch die EU neue Unterstützer gefunden und Parteien Erfolg in Umfragen beschert, die eine ähnliche Agenda wie die AfD haben.

In Schweden, das ebenfalls eine große Zahl an Flüchtlingen und Migranten ins Land gelassen hat stiegen die rechten Schwedendemokraten von sechs Prozent bei den Wahlen 2010 auf 20 Prozent in Umfragen letztes Jahr.

In Deutschland wurden letztes Jahr fast 1,1 Millionen Menschen als Asylbewerber registriert, woraufhin Frau Merkel darauf bestand, "ir werden die Herausforderung meistern", eine Position, die - während sie von vielen Wählern geteilt wird - andere in die Arme der AfD getrieben hat.

"Was sie tat, war eine politische Einladung auszusprechen für eine große Zahl an Menschen weltweit, um nach Europa zu kommen mit katastrophalen Konsequenzen für die Basis eines Europas der Freiheit," sagte Frau Petry zu ausländischen Reportern.

Frau Petry, deren Partei bereits Abgeordnete in fünf deutschen Landesparlamenten wie auch im EU-Parlament sitzen hat, argumentiert, dass "mit mehr als einer Million Asylbewerbern und vielen weiteren die kommen wollen, die ihre Familien hierher bringen wollen, es große Probleme in Deutschland geben wird."

Während die deutsche Regierung sich daran machte, die Asylgesetze zu verschärfen besteht Merkel noch immer auf eine pan-europäische Lösung der Migrationskrise und ignoriert die Forderung nach einer nationalen Obergrenze durch einige ihrer konservativen Verbündeten.

Für "all jene, die eine konstruktive Lösung wollen, die wollen, dass die Dinge weiter gehen ist die AfD die komplett falsche Partei," sagt die Kanzlerin.

Die steigende Zustimmung für Frau Petrys Partei in den letzten Monaten hat die deutsche Migrationspolitik verändert.

Die AfD wurde 2013 gegründet und hat sich ursprünglich als euroskeptische Partei positioniert, seither ist die Partei aber in zwei Lager gespalten, wovon das lautere sich für rechte Politik einsetzt.

Frau Petry, eine Mutter mit vier Kindern, war von Anfang an Sprecherin der Partei, wurde im Juni letzten Jahres aber als "erste Sprecherin" gewählt - also de facto Parteichefin.

Ihr Gegner, Bernd Lucke, sagte Frau Petry und ihre Wahl als Vorsitzende hat die AfD in eine "PEGIDA Partei" verwandelt.

In einem Interview letzten Monat hat Frau Petry den kontroversen Vorschlag gemacht, dass Flüchtlinge, die illegal die deutsche Grenze überquerten erschossen werden sollten.*

Merkels Parte versucht ihre Macht in Sachsen-Anhalt zu erhalten und hofft, die mitte-linken Ministerpräsidenten in den anderen beiden Ländern abzulösen, aber die Chancen dafür sind verschwindend gering.

Merkels CDU war in Baden-Württemberg Jahrzehnte an der Macht bis 2011, als sie zwar die meisten Stimmen holten, aber die Macht an eine grün geführte Koalition verloren.

Dieses Mal sehen die Umfragen, dass sie von den Grünen sogar vom ersten Platz verdrängt werden könnten, die von der Beliebtheit des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann profitieren.

Viele bevorzugen Kretschmann, der ein konservativeres Profil als viele Grüne hat, gegenüber dem wenig bekannten CDU Herausforderer Guido Wolf.

In Rheinland-Pfalz hofft Julia Klöckner von der CDU, die Macht der Sozialdemokraten nach 25 Jahren zu brechen, aber die Parteien stehen Kopf an Kopf.

Sowohl Kretschmann als auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer haben sich erfreuter gezeigt über Merkels Flüchtlingspolitik als ihre konservativen Herausforderer.

Wolf und Klöckner haben letzten Monat dazu aufgerufen, in Deutschland tägliche Flüchtlingskontingente auszurufen - etwas, das Merkel ablehnt, was das benachbarte Österreich inzwischen aber eingerichtet hat. Der Zug könnte insofern fatal gewesen sein, da es den Eindruck einer Spaltung in der CDU hinterlässt.

Deutschlands nächte Bundestagswahlen finden Ende 2017 statt. Während schlechte Ergebnisse am Sonntag wahrscheinlich neue Spannung erzeugen werden, scheint Merkels eigene Position aber sicher: Sie hat in der Vergangenheit viele Landtagswahlniederlagen weggesteckt und es gibt parteiintern keinen Nachfolger oder Zeichen einer Rebellion gegen sie.

Starke Ergebnisse der AfD würden Hoffnungen für einen Einzug in den Bundestag nächstes Jahr erzeugen, aber es bleibt offen wie sie langfristig abschneiden werden.


Im Original: Angela Merkel is set to be punished by voters over her open-door refugee policy in Germany's 'Super Sunday' state elections


*Anmerkung: Zur Richtigstellung des Absatzes über Petrys Schießbefehl kann Sarah Malm erreichen unter sara.malm@mailonline.co.uk

Samstag, 12. März 2016

The Spectator: In wiefern hilft der EU-Beitritt der Türkei beim Bewältigen des Flüchtlingsstroms?

Von Melanie McDonagh, 9. März 2016


Korrigieren Sie mich bitte, falls ich das falsch verstanden habe. Aber so wie ich das sehe sieht ein Teil der Abmachung von dieser Woche zwischen der EU und der Türkei vor, dass die EU den Beitrittsprozess der Türkei beschleunigen wird, auch wenn nur drei Prozent des Landes in Europa liegt, damit sie jene Migranten bei sich behalten, die ansonsten nach Griechenland und dann weiter nach Deutschland ziehen würden.

Das heisst also... um den Fluss an Migranten einzudämmen, der dieses Jahr schlimmstenfalls über eine Million Menschen umfassen könnte, erlauben wir einem Land mit 75 Millionen Einwohnern Teil der EU zu werden, von denen am Ende alle das Recht haben werden überall in der Union zu leben und zu arbeiten. Diese Kosten-Nutzen-Rechnung wirkt auf mich etwas schräg; ich würde ihnen das Geld einfach so hinwerfen.


Im Original: How would Turkey’s EU membership stem the flow of migrants?