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Donnerstag, 28. Juli 2016

Zero Hedge: Warum ein "Dollar" nur der Name für eine Einheit Gold sein sollte



Von Frank Shostak vom Mieses Institut (und mit Kommentaren von Pater Teebrarum), 27. Juli 2016



Es war einmal vor langer Zeit..

Vor 1933 wurde der Begriff "Dollar" genutzt, um eine Einheit Gold zu beschreiben, die ein Gewicht von 23,22 Körnern hatte. Und da eine Unze aus 480 Körnern besteht bedeutet dies, dass der Begriff Dollar auch stand für 0,048 Unzen an Gold. Dies wiederum bedeutet, dass eine Unze Gold 20,67 Dollar wert war.

Heute liegt der Unzenpreis für Gold nicht bei 20,67 heutigen Dollar, da es keine Einheit namens Dollar mehr gibt. Dollar ist lediglich noch der Begriff für 0,048 Unzen an Gold. Dazu schrieb Rothbard:

In einem wirklich freien Markt druckt niemand Dollar, da es tatsächlich keine Dollars gibt; es gibt nur Waren, wie etwa Weizen, Autos und Gold.

Genauso standen die Namen anderer Währungen für eine feste Menge an Gold. Die Gewohnheit, diese Namen als von Gold unabhängige Werte zu verwenden kam erst auf, als der Papierstandard eingeführt wurde.

Über die Zeit, als das Papiergeld ein Eigenleben entwickelte, wurde es akzeptabel einen Preis für Gold in Dollar, Franken, Pfund etc. festzulegen (die Absurdität dessen erreichte mit der Einführung des Fliessgeldsystems neue Höhen). In einem freien Markt fliessen Währungen nicht gegeneinander. Sie werden gemäss ihrer festen Definition getauscht.

Wenn das britische Pfund 0,25 Unzen Gold entspricht und der Dollar 0,05 Unzen, dann ist das britische Pfund fünf mal so viel wert wie ein Dollar. Dieser Austausch basiert auf der Tatsache, dass 0,25 einer Unze fünfmal so groß ist wie 0,05 einer Unze und daraus leitet sich unmittelbar die Austauschrelation von 5-zu-1 ab.

In anderen Worten entspricht die Austauschrate zwischen zwei festen Währungen ihrem Verhältnis an Goldgewicht, sprich, ein britisches Pfund = fünf US Dollar.


Ein absurdes System

Die Absurdität eines fliessenden Währungssystems entspricht der Vorstellung eines fluktuierenden Marktpreises für Dollar, wenn er in Cent berechnet wird. Wie viele Cent einem Dollar entsprechen unterliegt keinen Schwankungen. Die Relation ist bis in alle Ewigkeit definitorisch fixiert.

Das gegenwärtige fliessende Austauschsystem ist ein Nebenprodukt des davor ausgesetzten Bretton Woods Systems mit festen Wechselkursen, das zwischen 1944 und 1971 bestand.

Innerhalb von Bretton Woods diente der US-Dollar als internationale Reservewährung, auf der alle anderen Währungen- ihr Geld und Kreditsystem aufbauen konnten. Der Dollar wiederum war an den Goldpreis von 35 Dollar pro Unze gebunden. Aber trotz dieser Verbindung zum Gold konnten nur ausländische Regierungen und Zentralbanken ihre Dollars in Gold umtauschen.

Eine der Haupttriebfedern des Zusammenbruchs von Bretton Woods war die lockere Geldpolitik der US-Zentralbank, die den Goldpreis auf dem Goldmarkt über die offiziellen 35 Dollar gedrückt hat. Der Preis, der im Januar 1970 bei 35 Dollar pro Unze stand sprang bis August 1971 auf 43 Dollar pro Unze - ein Anstieg von fast 23 Prozent.

Die wachsende Lücke zwischen dem Goldmarktpreis und den offiziellen 35 Dollar pro Unze erschuf gigantische Profitgelegenheiten, und einige europäische Zentralbanken entschlossen sich diese auszuschöpfen, indem sie von der US-Zentralbank ihr Gold einforderten.

Da die Amerikaner aber nicht genug Gold hatten um die Nachfrage durch die gedruckten Dollar zu decken mussten sie effektiv den Bankrott erklären und die Fixierung des Dollars an das Gold im August 1971 aufgeben. Um das Bankrottsystem zu schützen haben die politischen Entscheider dann die Empfehlung von Milton Friedmann aufgegriffen und einen freien Preismechanismus eingeführt.



Keine Grenzen mehr

Während der Dollar im Rahmenwerk von Bretton Woods eine gewisse Verbindung zum Gold hatte und alle anderen Währungen auf dem Dollar basierten, ist all das heute weg. In einem freien Rahmenwerk gibt es keine Grenzen mehr was das Gelddrucken betrifft. Laut Murray Rothbard heisst das:

Ein Vorteil fester Relationen, insbesondere zu Gold, aber auch zu einem gewissen Grad zu Papier, liegt darin, dass es der volkswirtschaftlichen Inflationierung durch die Notenbanken vorbeugt. Der Vorteil von freien Relationen - dass plötzliche Währungskrisen verhindert werden durch die Bewertung der Währungen nach der Notwendigkeit - ist etwas gemischt, aber immerhin bewirkten die bereits verursachten Krisen eine gewisse Restriktion bei der inländischen Inflation .

Mit der Politik der Koordination aller Zentralbanken wird ein synchronisiertes Gelddrucken ermöglicht, das die Wertfluktuationen so stabil wie möglich hält.

Offensichtlicherweise führt diese Politik im Verlauf zu einer stetigen Verarmung durch einen überhöhten Konsum, der nicht von der Produktion echter Werten gedeckt ist.

Darüber hinaus kann es in diesem Rahmensystem passieren, dass ein Land versucht, sich einen Vorteil zu erwirtschaften, indem es den Wert seiner Währung mit Hilfe einer lockeren Gelddruckpolitik verringert, was dazu führt, dass andere das selbe tun werden.

Daraus folgt ein kompetitives Entwerten, was der sichere Weg ist, eine Marktwirtschaft zu zerstören und die Welt in eine Krise zu stürzen. Dazu schrieb Mises in seiner Arbeit Human Action:

Die allgemeine Akzeptanz der Prinzipien eines flexiblen Standards muss notwendigerweise zu einem Rennen zwischen den Nationen führen, die sich gegenseitig ausstechen. Am Ende dieses Wettbewerbs steht die komplette Zerstörung der Geldsysteme aller Nationen.

Im Original: Why A "Dollar" Should Only Be A Name For A Unit Of Gold

Daily Mail: "Merkel RUINIERT unser Land!" Deutsche revoltieren angesichts vier brutaler Anschläge von Muslimen in nur einer Woche



Von Paul Thompson, 27. Juli 2016

Angela Merkels Politik der offenen Türe für Flüchtlinge ist in Deutschland nicht länger willkommen nach vier brutalen muslimischen Anschlägen in nur einer Woche.

Die Einstellung gegenüber Syrern, die sich um Asyl bewerben hat sich verhärtet, nachdem sich der IS Selbstmordattentäter Mohammad Daleel außerhalb einer Weinbar in der ruhigen bayrischen Marktstadt Ansbach in die Luft gesprengt hat.

Andere Gewalttaten im Zeitraum von vier Tagen letzte Woche hat den Deutschen die Gefühle der Verletzlichkeit und Angst gegeben. Eine neue Umfrage ergab, dass 83 Prozent der Deutschen die Einwanderung als die größte Herausforderung des Landes sehen - doppelt so viele wie vor einem Jahr.

Mehr als 200.000 abgelehnte Asylbewerber wie Daleel sind noch im Land - und viele Deutsche beschuldigen Merkel für das Einladen von mehr als einer Million Flüchtlinge in das Land im letzten Jahr, ohne diese angemessen zu überprüfen.

Die Stimmung, die gerade durch Deutschland schwappt wird von Anna Lissner, einer Mutter von zwei Kindern auf den Punkt gebracht, die nun um die Sicherheit ihrer Kinder fürchtet.

"Das Selbstmordattentat hat bewiesen, dass wir nicht wissen, wen wir eingeladen haben." sagte die 47 jährige, die in Ingolstadt lebt, das in Süddeutschland an der Donau liegt.

"Wir müssen humanitär agieren und es war richtig, Flüchtlinge zu akzeptieren, aber nun begreifen wir, dass wir nicht wissen woher sie kommen und was sie tun werden."

"Es hätte mehr Überprüfungen geben müssen, bevor jemandem das ansiedeln erlaubt hätte werden dürfen."

Eine blutige Woche der Gewalt, die Deutschland durchschüttelte begann am 18. Juli, als der pakistanische Jugendliche Riaz Khan Ahmadzai, 17, der sich als afghanischer Flüchtling ausgab, in einem Zug in Würzburg mit einer Axt auf Passagiere einhackte und fünf verletzte. Er wurde von der Polizei erschossen.

Vier Tage später hat der geistig instabile deutschiranische Jugendliche Ali Sonboly bei einer Randaletour durch ein Einkaufszentrum in München neun Menschen erschossen, bevor er sich dann selbst erschoss.

Sonboly behauptete, das er sich rächen würde für das Mobbing in der Schule, und dass er kein politisches Motiv für seine Morde hatte.

Zwei Tage später hat dann ein syrischer Flüchtling, 21, in Reutlingen eine schwangere Frau zu Tode gehackt und noch in der selben Nacht hat Daleel, 27, 12 Personen verletzt, als er einen Rucksack voller Metallsplitter und Schrauben in die Luft sprengte.

Daleel beging den Anschlag auf Geheiss der IS Terrorgruppe und wollte mit der Bombe eigentlich Hunderte auf einem Musikfestival töten.

Daran gehindert wurde nur, weil er von Sicherheitsmann Pascal Bohm abgewiesen wurde und er seine Rucksackbombe dann stattdessen außerhalb einer Weinbar zündete.

Und heute kam heraus, dass eine Bande von sechs Männern in der Stadt Geldern in ein Schwimmbad gestürmt ist und dabei "Allahu Akbar" geschriehen hat.

Die Bande, alle in ihren Zwanzigern, spuckte auf Frauen und Kinder, weil sie nackt schwammen und nannten die Frauen "Huren".


Im Original: 'Merkel is RUINING our country!' Germans revolt over four savage attacks by Muslims in a week... and blame ISIS terror attacks on the million refugees she welcomed in a year

Politico: George Soros erhebt sich wieder



Der Milliardär, der seine Spenden zurückfuhr hat nun mehr als 25 Millionen Dollar bereitgestellt, um Hillary Clinton und andere demokatische Kandidaten und Ziele zu unterstützen. Von Kenneth P. Vogel, 27. Juli 2016


George Soros ist zurück.

Der Milliardeninvestor, der seine politischen Spenden nach einem damals noch nie dagewesenen 27 Millionen Dollar Geldregen, um 2004 Präsident George W. Bushs Wiederwahl zu verhindern zurückgefahren hat, ist sill und leise wieder zum führenden Spender der demokratischen Partei aufgestiegen - und auch zum führenden Butzemann für Konservative.

Soros hat mehr als 25 Millionen Dollar entweder zugesagt oder bereits gespendet, um Hillary Clinton und anderen demokratischen Kandidaten und Zielen zu helfen, wie die Aufzeichnungen der Bundeswahlkommission (FEC) ergeben, sowie Interviews mit seinen Partnern und den Spendenverantwortlichen der Demokratischen Partei. Und einige seiner Partner sagen, dass sie von Soros, dessen Vermögen auf 24,9 Milliarden Dollar geschätzt wird, das er mit riskanten Währungswetten verdient hat, erwarten, dass er mit näher rückendem Wahltag noch mehr spenden wird.

Der 85 jährige in Ungarn geborene New Yorker wollte ursprünglich das erste Mal in seinem Leben an einem demokratischen Parteitag teilnehmen, um Clinton, mit der ihn eine 25 Jahre lange Freundschaft verbindet, zuzusehen, wie sie am Donnerstag die Präsidentschaftsnominierung erhält. Ein Partner sagte, dass er seine Reise aber abgesagt hätte, da Soros, der kürzlich wieder mit dem Handel begann, sich lieber die wirtschaftliche Situation in Europa genauer ansehen wollte.

Nichtsdestotrotz sagen Personen im Umfeld von Soros, dass er so politisch ist wie seit Jahren nicht mehr, und er, wie sie meinen, motiviert werde durch eine Kombination aus dem Glauben an Clinton und der Angst vor ihrem republikanischen Gegner Donald Trump, dem Soros vorwarf "die Arbeit des IS zu machen" indem er Angst verbreite.

Soros Politikberater Michael Vachon sagte, sein Chef "war immer ein Spender demokratischer Anliegen, aber dieses Jahr ist der Einsatz besonders hoch." Vachon fügte hinzu: "Sie waren sogar schon hoch bevor Trump Kandidat wurde, wegen der Feindseligkeiten der anderen Seite gegenüber vielen Anliegen, die George am wichtigsten sind und für die er über die Jahre viel Unterstüzung gegeben hat, darunter die Einwanderungsreform, die Justizreform und religiöse Toleranz."

Soros Wille den Geldhahn voll zu öffnen, um Trump zu schlagen werden in demokratischen Zirkeln als sehr gutes Zeichen für Clinton geshen. Vielleicht wird von Soros mehr als von anderen auf der Linken erwartet, dass er das Potential hat, die Spenden anderer reicher Aktivisten zu katalysieren.

Um sicher zugehen schreiben auch andere liberale Spender dicke Schecks, darunter der Umweltaktivist Tom Steyer aus San Francisco (der 2016 31 Millionen Dollar spendete, auch wenn das meiste an einen von ihm kontrollierten Super PAC ging), dazu New Yorks Hedge Fund Betreiber Don Sussman (13,2 Millionen Dollar für verschiedene Kampagnen und Kommittees) und die Medienmogule Haim Saban und Fred Eychaner (jeweils 11,2 Millionen Dollar). Aber nur wenige haben so einen Gutwettereffekt wie Soros.

Zusammengenommen hat der Effekt der Mobilisierung der reichsten linken Spender Clintons Kampagne und ihrer verbündeten Gruppen dabei geholfen, einen massiven finanziellen Vorteil gegenüber den Unterstützern von Trump aufzubauen, der von der republikanischen Spenderkaste bestenfalls mit Argwohn angeschaut wird. Das hat es Clinton und ihren Verbündeten ermöglicht eine brummende Kampagnenmaschinerie aufzubauen, welche die von Trump deutlich in den Schatten stellt.

Soros hatte bei der Umsetzung des ganzen einige seiner Finger im Spiel.

Laut Akten der FEC hat Soros Ende Juni 7 Millionen Dollar an einen Super PAC namens Priorities USA Action (Aktionspriorität USA, d.R.) gespendet, der Clinton unterstützt, und was die bislang größte Einzelspende in diesem Wahlkampf darstellte. Und drei Funkitionäre der Demokraten sagen, er überlegt sich, der Gruppe weitere 3 Millionen Dollar zu spenden.

Die FEC Daten zeigen auch, dass Soros 2 Millionen Dollar an American Bridge 21st Century (Amerikanische Brücke des 21. Jahrhunderts,d.R.) gab, einem oppositionellen Forschungssuper PAC, der Trump und andere republikanische Kandidaten ins Visir genommen hat, sowie 700.000 Dollar an ein Sortiment demokratischer Parteikommittees, PACs und Kampagnen, darunter die von Clinton.

Soros hat 5 Millionen Dollar einem Super PAC namens Immigrant Voters Win gegeben (Einwandererstimmen gewinnen, d.R.), der es sich vorgenommen hat die Wahlbeteiligung unter wenig wahlbegeisterten Latinowählern in den Schlüsselstaaten zu heben, auch wenn die FEC Daten zeigen, dass er diesem Ende Juni, der Zeit in der die meisten seiner kürzlichen Überweisungen fallen, nur 3 Millionen Dollar gespendet hat.

Soros hat laut eines Partners weitere 5 Millionen Dollar an eine gemeinnützige Organisation gespendet, die sich gegen die konservativen Bemühungen richtet, das Wählen einzuschränken. Diese Gruppe namens Voting Rights Trust (Wahlrechtsglaube, d.R.) wird teilweise von Clintons Kampagnenanwalt Marc Elias betrieben. Registriert ist sie steuerrechtlich so, dass die Spender nicht öffentlicht werden müssen, was bedeutet, dass sowohl Soros Spenden als auch die der übrigen Spender nie formell öffentlich an die Regierung berichtet werden müssen, und auch dass es möglich ist, dass einige Spenden von anderen Organisationen dorthin durchgereicht werden.

Vacon sagte, dass Soros genauso 2 Millionen Dollar an eine Wählermobilisierungsgruppe namens America Votes (Amerika wählt, d.R.) gespendet hat, die ebenso wenig ihre Spender veröffentlicht und ungefähr eine weitere Million an eine handvoll bundesstaatlich organisierter Wählermobilisierungsgruppen, die ihre Spender auch nicht veröffentlichen müssen.

Und diesen Monat spendete Soros laut Vachon jeweils 1,5 Millionen Dollar an den Senate Majority PAC (Senatsmehrheit, d.R.), einen Super PAC, der demokratische Senatskandidaten unterstützt und an Planned Parenthood Votes, einem Super PAC, der Kandidaten unterstützt, die für Abtreibungsrechte eintreten, wie etwa Clinton.

Das Muster der Spenden und Motivationen scheint vergleichbar mit 2004, als Soros in seiner Motivation einer tiefen und starken Opposition gegen den Irakkrieg und der Politik einer weiteren Buschpräsidentschaft 27 Millionen Dollar über einer handvoll liberaler Gruppen ausschüttete, die John Kerrys erfolglose Herausforderung von Bush unterstützten.

Diese Ausgaben in Verbindung mit Soros aufrührerischer Sprache - er verglich die Rhetorik der Buschregierung mit jener der Nazis und beschrieb das Besiegen von Bush als "eine Angelegenheit von Leben und Tod" - machten ihn zum Ziel von teilweise boshaften Angriffen durch konservative Politiker und Medien, die ihn wahlweise als Puppenspieler, sich selbst hassenden Juden, als Kommunisten oder schlimmeres darstellten,

Einige Verbündete sagen, das öffentliche Abstrafen fraß sich in Soros rein, wie auch die Erfolglosigkeit seiner politischen Spendeorgie um Bush loszuwerden, und auch seine leicht ironischen Bedenken, dass die Gesetze zur Kampagnenfinanzierung reichen Amerikanern wie ihm zu viel Einfluss in der Politik gäben.

Nach 2004 hat er seine politischen Spenden dann zurückgefahren und angedeutet, dass er womöglich nie wieder so viel für Politik ausgeben könnte, und beschrieb seine Entscheidungen bei der Wahl von 2004 als "eine Ausnahme".

Stattdessen konzentrierte er seine philantropische Aufmerksamkeit auf seine internationalen Stiftungen, denen er in den letzten drei Jahrzehnten mehr als 13 Milliarden Dollar spendete mit dem Ziel die Menschenrechte zu verteidigen, um demokratische Prozesse in Osteuropa zu formen, und um die Gesundheitsversorgung zu verbessern, sowie für Bildung in den USA und überall auf der Welt.

Und er spielte 2005 eine formende Rolle bei der Gründung des geheimnistuerischen Klubs von liberalen Großspendern namens Democracy Alliance. Dessen Aufgabe ist es, das Geld von kurzfristigen Wahlkämpfen abzuziehen und es in Richtung des Aufbaus einer intellektuellen Infrastruktur zu lenken, um langfristige Auseinandersetzungen außerhalb der demokratischen Partei führen zu können, wie etwa um den Klimawandel, die Einkommensungleichheit und die herausragende Stellung von Großkapitalisten in der Politik.

Ein liberaler Funktionär erinnerte sich, wie er diese Woche jemanden nahe an Soros fragte, weswegen er als Milliardär seine parteigebundenen Ausgaben senkte.

"Die Antwort war, dass er es 'ekelhaft' fand für ein Individuum, so viel politisches Gewicht mit Hilfe von Spenden zu erzeugen," erinnert sich der Funktionär. "Schaut man sich die vergangenen Wahlzyklen an, dann ist es vielleicht weniger der Fall, oder er fühlt, dass er dabei helfen muss, die Geldwaage etwas auszugleichen," fügte der Funktionär an.

Hinzu kommt, dass auch wenn er Barack Obama gegenüber Clinton bei den demokratischen Vorwahlen von 2008 bevorzugte, er schnell enttäuscht war vom demokratischen Präsidenten, der wie er meinte ungenügend aggressiv auftrat beim Durchsetzen liberaler Prioritäten. Er drückte seine Frustration mit Obama während eines Treffens der Democracy Alliance von 2010 aus, was einige als Willen interpretierten, 2012 einen parteiinternen Herausforderer zu unterstützen. Und auch wenn er Obamas Wiederwahlkampagne von 2012 unterstützte, so hat er einem engen Clinton Verbündeten gesagt, dass er es bereue Obama über Clinton unterstützt zu haben und lobte Clinton dafür, immer eine offene Türe für ihn zu haben um über Politik aller Arten zu reden, wie auch E-Mails beweisen, die letztes Jahr vom Außenministerium veröffentlicht wurden.

Soros "sagte er sei beeindruckt gewesen, dass er sie immer anrufen/trefffen könne und über jedes Politikthema reden und sagte, er habe sich noch nie mit dem Präsidenten getroffen (auch wenn ich dachte er hätte)," schrieb Neera Tanden, eine Clinton Verbündete, als sie damals Außenministerin war. Tanden fuhr fort, dass Soros "damals sagte, er bereue seine Entscheidung bei den Vorwahlen - er mag es Fehler einzugestehen, wenn er welche macht und das war einer davon. Er lobte dann die Arbeit mit dir und zwar von der Zeit an, als du First Lady warst."

Der Soros Partner wiegelte das Gespräch in Tandens E-Mail als "träges Geschwätz auf einer Dinner Party" ab, und vermutete es würde nicht Soros ganze Einschätzung von Obama wiedergeben.

Aber Jordan Wood, der nationale Finanzdirektor eines PACs namens End Citizens United vermutete am Dienstag, dass Soros Gaben in den letzten Jahren teilweise wegen Obama weniger wurden. "Bei George ist es so, dass seine Sepnden hochgingen wegen Hillary. Er mag Hillary Clinton wirklich und er mochte Obama nicht so sehr," sagte Wood in einem Interview bei einem Empfang in einer Innenstadtbar für die Kampagnenfinanzreformgruppe Every Voice.

Die End Citizens United Gruppe, welche Kandidaten stützt, die versprechen die Kampagnenfinanzreform anzugehen, darunter Clinton, erhielt dieses Jahr einen 5.000 Dollar Scheck von Soros, dem Maximum, das er gesetzlich an die Gruppe geben konnte. Er hat auch wie sein Sohn Jonathan Soros an Every Voice gespendet, der beim Empfang am Dienstag anwesend war.

Jonathan Soros wollte die gestiegenen politischen Spenden seines Vaters nicht kommentieren, aber er wies auf George Soros kürzliche Artikel über Trump hin, darunter eine Kolumne, in der Soros die Wähler warnt, dass es wichtig sei "dem Sirenengesang von Gestalten wie Donald Trump und Ted Cruz" zu widerstehen, wenn sie wollen, dass die USA effektiv den Terrorismus bekämpfen.


Im Original: George Soros rises again

Mittwoch, 27. Juli 2016

The Spectator: Europas Terrorsommer: Werden die Politiker nun endlich die Realität des islamischen Terrorismus anerkennen?



Von Douglas Murray, 27. Juli 2016


Na, wie läuft Ihr Merkelsommer denn so? Momentan scheint es, als würde das gröbste an Großbritannien vorbeigehen. Es stimmt schon, ein paar Typen mittelöstlichen Aussehens versuchten einen Soldaten nahe seiner Kaserne in Norfolk zu entführen, und es ist unwahrscheinlich, dass sie mit ihm in einen ökumenischen Dialog treten wollten. Aber Großbritanniens geografischem Glück sei dank, und auch seinem relativem Erfolg, den Umlauf an Waffen zu kontrollieren, und überdies unser gerechtfertigter Skeptizismus gegenüber der Aktivistenbrigade der "Offenen Grenzen" haben zur Folge, dass wir so weit von den Bereicherungen verschont blieben, was Angela Merkels wachsende Armee an Kritikern als den Sommer des Terrors bezeichnen.

Es ist nun vierzehn Tage her, seitdem Mohammed Lahouaiej-Bouhlel "Allahu Akbar" rief und mit einem LKW an Nizzas Promenade in eine Menschenmenge raste und 84 Personen tötete. Am Monat danach hat Mohammed Riyad, der sagte er sei aus Afghanistan, aber höchstwahrscheinlich aus Pakistan kommt, ebenso "Allahu Akbar" geschriehen, um dann in einem Zug in Bayern mit einer Axt auf seine Mitpassagiere einzuhacken. Ein Tag später rief noch ein Mohammed, dieses Mal Mohamed Boufarkouch sein "Allahu Akbar" und stach in der Nähe von Montpelier auf eine Französin und ihre drei Töchter (acht, 12 und 14) ein. Um etwas Farbe in die Sache zu bringen hiess der Schütze von München am Freitag Ali David Sonboly und hatte iranische Eltern. Dann gehts ein paar Tage weiter und man erfährt, dass ein "syrischer Asylsuchender" nahe Stuttgart mit einer Machete eine schwangere Frau tothackte. Wieder ein Tag später geht ein weiterer "syrischer Asylsuchender" namens Mohammad Daleel hin und sprengt sich außerhalb eines Konzerts in Ansbach in Bayern in die Luft. Und gerade einmal gut 24 Stunden später betreten zwei Männer während einer Messe den IS mit Geschrei preisend eine Kirche in Rouen, nehmen die Nonnen und die Kirchenbesucher als Geiseln und schlachten den Priester mit einem Messer ab.

Obwohl der Öffentlichkeit völlig klar ist  was los ist, scheinen die Medien unwillig zu sein, zwischen den Ereignissen eine Verbindung zu finden. Tatsächlich ist es so, dass die selben Blätter, die den Anstieg an "Hassverbrechen" durch Personen die für den Brexit gestimmt haben übertrieben hatten, scheinen nun nicht bereit zu sein, in der selben Weise jenen Personen die Schuld zu geben, welche für die sehr realen und gewalttätigen Anschläge auf die Personen verantwortlich waren. "Syrischem Mann wurde Asyl verweigert und tötet sich in Explosion" lautete die Schlagzeile bei Reuters für die Ansbachgeschichte und verwandelte den Selbstmordattentäter anstandslos in ein Opfer des deutschen Asylsystems, das der wahre Täter sei. Reuters schrieb weiter: "Ein 27 Jahre alter syrischer Mann, dem vor einem Jahr in Deutschland das Asyl verweigert wurde starb am Sonntag, als eine Bombe, die er bei sich trug außerhalb eines Konzerts eplodierte." Wie schrecklich für ihn, die Bombe in so einer Weise zu verlieren.

Die etwas komplexere Geschichte des Münchner Schützen erlaubte jedem, die eigene Lieblingserklärung für Gewaltausbrüche in die Öffentlichkeit zu tragen. Unangemessene Sozialleistungen, unbrauchbare Stadtplanung und Mobbing wurden hervorgebracht als Gründe, weshalb Ali David Sonboly in einem McDonalds damit begann um sich zu schiessen. Andere lehnten sich etwas weiter aus dem Fenster und nannten ihn einen IS-Kämpfer, auch wenn es scheint, dass er keiner ist. Die BBC umging das Problem komplett, indem sie in der Berichterstattung auf seinen Namen "Ali" und seinen religiösen Hintergrund verzichteten. Stattdessen ludt die Tatsache, dass die Schiesserei am fünften Jahrestag von Anders Breiviks Anschlag in Norwegen stattfand dazu ein, die muslimische Augenzeugin zu ignorieren, die Sonboly "Allahu Akbar" rufen hörte, und mit der Breivik Titelzeile zu gehen. Das heisst effektiv, dass im Europa des Jahres 2016 ein Kind iranischer Eltern als weißer Rassist bezeichnet werden kann, während egal welche Anzahl an "Allahu Akbar" schreienden Mohammeds keine Verbindung zum Islam nachgewiesen werden kann.

Teile der Medien und der politischen Klasse scheinen entschlossen zu sein, die Öffentlichkeit von irgendwelchen Schlussfolgerungen abzuhalten. Aber die meisten von uns haben vermutlich vor langer Zeit schon ihre Konsequenzen gezogen, da die Schlussfolgerungen sich fast täglich aufdrängen.

Für die kommende Zeit ist es naheliegend, den IS zu beschuldigen. Das macht Sinn. Der Zugattentäter in Deutschland hatte eine Flagge des IS zu Hause, der Attentäter von Ansbach hinterliess ein Video, in dem er seine Anhängerschaft zu der Gruppe verkündete und mindestens einer der Angreifer der Kirche in Rouen versuchte nach Syrien zu reisen, um sich dem IS anzuschliessen. Das Ausmaß zu dem die Gruppe involviert ist mag variieren, und sie übertreiben zweifellos ihre Möglichkeiten, aber ihre Fähigkeiten andere zu inspirieren, wie auch zu instruieren wird ein Problem bleiben so lange es sie gibt.

Allerdings zeigen Meinungsumfragen, dass die europäische Öffentlichkeit weis, dass das Problem größer ist als das. Vor dem IS war es Al-Kaida. Nach dem IS wird es etwas anderes sein. Eine Umfrage vor zwei Jahren vor dem Anschlag auf Charlie Hebdo zeigte, dass 74 Prozent der Franzosen glaubten, dass der Islam eine intolerante Religion sei und inkompatibel mit den Werten der Französischen Republik. Die Reaktion der meisten Politiker auf diese Ergebnisse bestand darin, dass die Öffentlichkeit nicht genug über den Islam wisse, oder den Islam noch nicht genug erfahren habe. Im Gegenteil, die meisten Franzosen - wie auch die Christen im Mittleren Osten - haben den Islam recht intensiv kennengelernt und sie mögen ihn deswegen nicht. Die Elitenpolitiker können damit nicht übereinstimmen, und das nicht zuletzt, weil sie (und Merkel insbesondere) verantwortlich sind für die massive Zunahme an muslimischer Migration nach Europa, wodurch die Zukunft sich fundamental verändern wird. Allerings ist das eine Lücke, die früher oder später überbrückt werden muss.

Ein Weg dies zu tun wäre mit Hilfe von Ehrlichkeit gegenüber der Öffentlichkeit, selbst wenn es einen politischen Preis zu bezahlen gäbe. Der französische Ministerpräsident Manuel Valls wurde etwa stark kritisiert, weil er sagte "wir müssen lernen, mit Terrorismus zu leben". Aber er hatte recht. Die Begrenzung des Zugangs zu [illegalen? d.R.] Waffen und Sprengstoffen ist der wichtigste Schritt hin zur Begrenzung von Terror. Aber man kann nicht den Zugangs zu Messern oder LKWs begrenzen, und auch wenn viele Möchtegerndschihadisten womöglich vom Verlieren des eigenen Lebens abgehalten werden könnten, wenn sie vielleicht nur ein Leben nehmen können, so braucht es dennoch nur wenige innovative Anschläge jeden Monat, um ein Land bedeutend zu verändern. Es ist schwer sich ein Sicherheitskonzept vorzustellen, das einen Anschlag wie in Rouen verhindern könnte. Präsident Hollandes "Ausnahmezustand" konnte fünf Anschläge in den letzten acht Monaten nicht verhindern.

In Anerkennung dessen ist Valls neben einigen anderen bereit sich scharf zum Thema "Islamismus" zu äußern. Aber wie jeder andere politische Führer in Europa ist auch er nicht bereit anzuerkennen, wo das ganze herkommt. Und wieder ist ihm die Öffentlich weit voraus. Sie wissen, dass Islamismus vom Islam herrührt. Die extreme Interpretation mag ein Minderheitenproblem sein, aber wenn ein Kontinent Probleme hat, die Muslime zu assimilieren, die bereits hier sind, so ist es doch ein großes Risiko so viele weitere Einwanderer aus den kriegszerrissenen Teilen der Welt hereinzulassen, wo der Dschihadismus bereits ein weit verbreitetes Übel darstellt. Einige der Attentäter diesen Sommer wurden bei uns geboren; andere waren erst kürzlich angekommen.

Viele jener, die gegen Angela Merkels Politik der offenen Türe und der Leistungen für alle waren, vertraten diese Meinung genau deswegen. Wenn Europa wirklichen Flüchtlingen helfen will, dann kann es das außerhalb Europas tun, so wie Großbritannien mittlerweile damit begann. Es gibt keinen Grund, weshalb Europa in ein riesiges Flüchtlingslager umgewandelt werden muss: Wir können es uns nicht leisten und jenseits des lauten Gezeters der Extremisten unter den Migranten wollen es die Europäer auch nicht. Die Tragödie besteht darin, dass jene an den Schalthebeln der Macht noch sich immer weigern, sich dem Problem entgegenzustellen, oder überhaupt eine vernünftige Sprache an den Tag legen für das, was inzwischen sehr schnell zu einem unangemessenen politischen Problem wurde. Gerade diese Woche sagte Jean-Claude Juncker, dass egal wie schlimm der Terrorismus würde, Europa niemals vom Diktum der offenen Grenzen abrücken würde. Der UN Vertreter Peter Sutherland wiederholte diese Ansicht, wonach es jedem, der in Europa leben möchte - selbst Wirtschaftsmigranten - auch erlaubt sein sollte hierher zu kommen. Unsere Heimat nicht jedem in der Welt auzuhändigen wäre, so erklärte er, ein Affront gegen die europäischen Werte.

Währenddessen hat sich in Deutschland trotz der anstehenden Wahlen nächstes Jahr noch kein ernsthafter Konkurrent für Angela Merkel gezeigt. Und sie steht eben nicht kurz davor das Ruder herumzureissen und das angerichtete Chaos anschauend zu sagen: "Hoppla."

Während die Öffentlichkeit also weiter nach rechts rutscht werden ihre Vertreter weitermachen mit ihrem Marsch nach Links. Und der Merkelsommerwahn wird weitergehen und sich bis in den Herbst ziehen. Dieser könnte dann nicht nur der Herbst dieses Jahres sein - sondern der Herbst des liberalen Europa.


Im Original: Europe’s terror summer: will politicians now accept the reality of Islamic terrorism?

Daily Mail: Im Dschungel von Calais wird ein Migrant zu Tode gehackt



Von Peter Allen, 26 Juli 2016


Ein Migrant wurde gestern Abend im Dschungel von Calais zu Tode gehackt, als 200 Flüchtlinge die nach Großbritannien wollen und zu rivalisierenden afrikanischen und afghanischen Banden gehören in einem brutalen Kampf aufeinanderprallten.

Das Blutbad fand am frühen Morgen statt, als die Männer sich in der riesigen Fawela nahe der A16  Autobahn bekriegten.

Der Verstorbene wurde von den französischen Behörden als 37 Jahre alter Äthiopier beschrieben, der auf Asyl in Großbritannien hoffte.

"Zwishen 2 und 4 Uhr morgens brachen nahe des Lagers zwei Kämpfe aus zwischen afrikanischen und afghanischen Migranten aus," sagte eine Quelle in der örtlichen Präfektur.

"Eingesetzt wurden Messer und Schlagstöcke, weswegen einer starb und sechs weitere Äthiopier schwer verletzt wurden."

Das Mordopfer - der nicht formell identifiziert wurde - kam mit Hilfe eines Aktivisten der No Borders Protestgruppe in ein Krankenhaus, sagte die Quelle.

"Der Äthiopier starb an den Verletzungen," fügte die Quelle an und sagte, die gepanzerte Polizei hat die Kampfszene sofort abgeriegelt und suchte nach Zeugen.

"Eine Morduntersuchung wurde eingeleitet," sagte eine örtliche Polizeisprecherin und sagte, die Ermittler würden auch Aufnahmen von Überwachungskameras auswerten.

Die 200 Verdächtigen, die unmittelbar in die Kämpfe verwickelt waren kamen aus Ländern wie Eritrea, dem Sudan oder Afghanistan.

Die Migranten versuchen regelmässig auf LKWs zu kommen, die an der A16 stehen und manchmal geraten sie dabei in gegenseitige Kämpfe.

Das geschehende passierte nachdem Hilfsarbeiter vor einem "Druckkessel kurz vor dem Platzen" warnten, da die französischen Behörden damit begannen die Cafes und Restaurants im "Dschungel" von Calais zu schliessen.

Die Hilfsgruppen fürchten, das ganze Lager in der französischen Hafenstadt könnte bald zerstört werden, wodurch die Migranten nichts mehr zum warten hätten während sie auf ihre Überfahrt warten.

Das Heraussuchen, Übersetzen und Veröffentlichen des Artikels hat etwa 45 Minuten gedauert. Das Ausschalten des Werbeblockers dauert keine 10 Sekunden.

Mehrere Hilfsgruppen helfen den mehr als 6.000 Männern, Frauen und Kindern, die im Lager leben und sagen, dass das Vorgehen ein Rezept für ein Desaster sei.

Ein Sprecher von L'Auberge des Migrants (Migrantenunterkunft) sagte, das Lager "ist bereits ein Druckkessel kurz vor dem Platzen - die Situation ist extrem angespannt."

Regelmässig brechen im und um das Lager herum Randale aus, wenn die Migranten um alles gegeneinander kämpfen, von Nahrung bis zur Abmachung mit Schleusern.

Natacha Bouchart, die Bürgermeisterin von Calais hat kürzlich gewarnt, dass der Dschungel bald "abgerissen wird".

Im März haben Abbruchexperten bereits unter dem Schutz von gepanzerten Polizeihundertschaften die südliche Hälfte des Lagers abgerissen.

Bei der Aktion wurden Tränengas und Gummigeschosse verwendet gegen die hauptsächlich jungen Männer, die von Krieg und Armut wegrennen.

Bis zu 6.000 Migranten leben noch immer in der nördlichen Hälfte des Lagers, wie die Regionalpräfektur wie auch die Hilfsgruppen meinen.

Nun sagt Frau Bouchart, dass sie eine Versicherung von einem Beamten mit Nähe zu Innenminister Bernard Cazeneuve bekam, wonach die Nordhälfte bald das selbe Schicksal erleiden wird wie die südliche.

Frau Bouchard schrieb diesen Monat bei Twitter: "Wir können nicht länger warten, wie müssen es so schnell wie möglich wissen wann und wie der Dschungel abgerissen wird."

Da die im Lager lebenden weiterhin nächtliche Versuche unternehmen, um nach Großbritannien zu gelangen sind weiterhin tausende Polizisten und Sicherheitsbeamte rund um den Dschungel stationiert.

Beliebte Wege für die Illegalen sind das Verstecken auf LKWs, Fähren oder Zügen.

Gegenwärtig gibt es ein "offizielles" Lager innerhalb des Dschungels mit etwa 1.500 Personen, darunter Frauen und Kinder, die in einer Reihe von umgewandelten Schiffscontainern leben. Weitere frisch gebackene Mütter mit kleinen Babys können im nahen Jules Ferry Zentrum übernachten.


Im Original: Migrant is hacked to death in the Calais Jungle: 200 UK-bound refugees from rival African and Afghan gangs clash in vicious battle

Daily Mail: Ein türkischer Staatsimam in den Niederlanden sagte: "Ich bin bereit zu töten" und verursachte damit einen Aufruhr



Von Charlie Moore, 25. Juli 2016

Ein Imam hat in den Niederlanden für einen Aufruhr gesorgt, nachdem er sagte, er sei gewillt für seine Religion zu sterben und andere zu ermorden.

Der türkische Imam Halil Celik sagte einem Journalisten über Twitter: "Ich bin bereit für meine Religion zu sterben, aber auch dazu Leben zu nehmen."

Die Nachricht war an Mehmet Cerit gerichtet, dem Chefredakteur der niederländisch-türkischen Wochenzeitungen Zaman Vandaag und Zaman Hollanda.

Der Journalist machte die Aussage öffentlich indem er sagte: "Es ist eine schockierende und unglaubliche Aussage. Dieser Imam ist ein schlechtes Vorbild und es sind Leute wie er die für die Radikalisierung von Jugendlichen verantwortlich sind."

Celik arbeitet an der Selimiye Moschee in Dieren im Osten der Niederlande. Der Verwaltungsrat der Moschee distanzierte sich von den Aussagen des Imams.

Sie sagten: "Wir stimmen nicht mit der gemachten Aussage überein, sie ist unwürdig für einen Imam. Ich in mir sicher, die türkische Gemeinde in Dieren denkt genauso."

Imam Cleik wird die Selimiye Moschee diese Woche verlassen und kehrt in die Türkei zurück.

Der Verwaltungsrat der Moschee sagt, sein Abschied habe nichts zu tun mit seinen kürzlich getätigten Aussagen, sondern war bereits eine Weile geplant.

Sie fügten hinzu, dass die Kommentare ihres Imams aus dem Kontext gerissen wurden und sagten, sie seien Teil eines Dialogs mit einem Gegner gewesen.

Die einschüchternde Aussage könnte mit der Situation in der Türkei in Verbindung stehen, wo es einen Putsch gab und danach eine massive Gegenreaktion der Erdoganregierung, welche die Bewegung von Fetullah Gülen für den Putschversuch des Militärs verantwortlich machte.

Den Zaman Zeitungen, die ursprünglich Erdogans AKP unterstützten wurde von der türkischen Regierung vorgeworfen, der Gülenbewegung anzugehören.

Die Selimiye Moschee wird von der staatlichen Diyanet betrieben, dem türkischen Religionsministerium, das eigene Imame an türkische Moscheen im Ausland schickt.

Unter Präsident Erdogan wurde das Ministerium zunehmend konservativ und sorgte bei mehreren Gelegenheiten für Konflikte mit anderen türkischen Gruppen und Minderheiten.


Im Original: 'I am prepared to take lives': Dutch Imam sparks outrage by saying he is ready to kill and die for Islam

The Spectator: Die französischen Politiker haben da ein Riesenproblem vor sich



Von James Forsyth, 26. Juli 2016


Der heutige Terroranschlag war nun die siebte islamistische Greueltat in Frankreich seit Januar 2015. In den letzten 18 Monaten verloren zweihundertunddreisig Menschen durch den islamistischen Terrorismus ihr Leben. Dieser Anschlag mag nur eine unschuldige Person getötet haben, aber es war ein außerordentlich brutaler Mord: Einem 84 Jahr alten Priester wurde während einer Messe die Kehle durchgeschnitten. Es war ein Anschlag mit dem Ziel zu Schockieren und zu Trennen, und es unmöglich zu machen das religiöse Element in diesem Terrorakt weiter auszublenden.

Die beiden Terroristen wurden von der Polizei erschossen, bevor sie weitere ihrer Geiseln ermorden konnten, zwei Nonnen und mehrere Mitglieder der Gemeinde. Aber die Nachricht, dass einer der Angreifer behördenbekannt war und letztes Jahr bereits versuchte nach Syrien zu gelangen wird Fragen aufwerfen, warum ihn die frazösischen Sicherheitsbehörden nicht enger überwacht haben. Tatsächlich gab es sogar Berichte in Frankreich, wonach der Angreifer sogar inhaftiert war, weil er versuchte sich dem Islamischen Staat anzuschliessen, dann aber wieder entlassen und mit einer elektronischen Fussfessel ausgestattet wurde, wobei diese Vormittags überhaupt nicht überwacht wurde.

Sollte sich dies als wahr entpuppen, dann wird dies zu einem Riesenproblem werden für die französische Regierung. Präsident Hollande und Ministerpräsident Valls sind momentan jeweils ziemlich unbeliebt; Valls wurde sogar ausgebuht, als er an einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des 14. Juli in Nizza teilnahm, weil die Anwesenden glauben, die Regierung habe nicht genug getan den Schutz anlässlich der Feierlichkeiten zum Bastille Feiertag in der Stadt.

Der Islamische Staat hat schnell die Verantwortung übernommen für den heutigen Anschlag. Während sie im mittleren Osten militärisch unter Druck stehen sind sie erpicht darauf zu beweisen, dass sie nach Europa "reinreichen" können. Der IS hat sich ebenso die Nizza Anschläge verantworlich erklärt, sowie den Axtanschlag in Deutschland und den dortigen Selbstmordanschlag am Sonntag. Aber die Befürchtung ist, dass dieser Anschlag ein Ziel hatte, das fast nicht zu verteidigen ist. Es ist einfach nicht möglich, jede einzelne von Frankreichs 40.000 katholischen Kirchen zu bewachen.


Im Original: French politicians have a major problem on their hands

Dienstag, 26. Juli 2016

Unexplained Mysteries: Neues Metall ist viermal härter als Titan



Wissenschaftler haben einen neuen Typ Supermetall entwickelt, indem sie Titan und Gold zusammenschmolzen. 24. Juli 2016


Entwickelt wurde es von Professor Emilia Morosan und ihrer Arbeitsgruppe an der Rice Universität in Houston, die ein Metall erschufen, das nun die härteste bekannte metallische Substanz ist, die auch kompatibel ist mit Lebendgewebe und damit von unschätzbarem Wert sein könnte für die Produktion von langlebigen medizinischen Implantaten.

Beschrieben wird es als "eine Verbindung der nächsten Generation, welche die Lebensdauer von Zahnimplantaten und Ersatzoberflächen deutlich verlängern wird", wobei das Metall bei Versuchen mit Magneten entdeckt wurde.

Während der Forschungsarbeit wurden mehrere experimentelle Matieralien in Pulver umgewandelt, um ihre Reinheit zu testen, als die Forscher dann aber ihre Aufmerksamkeit auf diese Verbindung lenkten, haben sie gemerkt, dass sie so hart war, dass sie diese nicht einmal mehr mit Hilfe einer diamantbeschichteten Mühle pulverisieren konnten.

"Das Metall ist viermal härter als reines Titan," sagte Professor Morosan.
"It's four times harder than pure titanium," said Professor Morosan.


Im Original: New metal is four times tougher than titanium

Breitbart: Die Gewalt gegen Ägyptens Christen erreicht eine alarmierende Rate



Die Gewalt gegen Ägyptens koptische Minderheit, eine der größten und ältesten christlichen Gruppen im Mittleren Osten erreicht seit einigen Wochen eine alarmierende Rate und das mit nur wenigen offizellen Gegenreaktionen. 24. Juli 2016


Seit Ende Mai wurden Christen in Ägypten Opfer von mindestens einem Dutzend sektiererischer Anschläge, und Aktivisten und Politiker sagen, die Regierung habe nur wenig getan, um dies zu beenden, auch wenn Ägyptens Präsident Abdel-Fattah el-Sisis anfängliche Annäherung an die koptische Gemeinde anklingen haben lassen, dass sie ihn unterstützen würden.

"Es ist in nur kurzer Zeit eskaliert," sagte Mina Thabet, Programmdirektorin für Minderheiten und verwundbare Gruppen in der Ägyptischen Kommission für Rechte und Freiheit.

Unter den Angriffen war einer Ene Mai, bei dem eine ältere Koptin in Minya, ausgezogen, geschlagen und naked vorgeführt wurde, weil ein Gerücht herumging, dass ihr Sohn eine Beziehung mit einer muslimischen Frau habe. Sieben Häuser in der Stadt wurden abgefackelt.

Das Opfer sagte, die Polizeireaktion sei spät und ungenügend gewesen.

Die sektiererischen Spannungen haben sich am 30. Juni noch weiter verschärft, es war auf den Tag drei Jahre nach dem Beginn der Proteste, die zum Sturz von Ägyptens erstem demokratisch gewählten Präsidenten Mohammed Mursi geführt haben, als ein koptischer Priester in Al Arish im Nordsinai bei einem Anschlag einer IS Gruppe erschossen wurde. Die Gruppe warf dem Priester vor "einen Krieg gegen den Islam zu führen".

So grausam der Anschlag war, so hat die Mehrheit der Zwischenfälle nicht im Kerngebiet des IS im Nordsinai stattgefunden, sondern im Bezirk Minya, das sich entlang des Nils schlängelt und etwa 250km südlich von Kairo liegt.


Die Hauptstadt der Christen

Minya hat die höchste Dichte an Christen in Ägypten mit etwa 50 Prozent der Bevölkerung. Es gibt keine zuverlässigen Statistiken über die christliche Gemeinde in Ägypten, aber es wird allgemein angenommen, dass sie etwa 10 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen.

Nur Stunden bevor der Priester in Al Arish erschossen wurde hat ein Mob das gerade im Bau befindliche Haus eines Kopten in Minya abgefackelt, weil sie dachten, er würde eine Kirche bauen - auch wenn er in Anwesenheit von Polizei, Bürgermeister und örtlichem Scheich ein Dokument unterzeichnete, dass das Gebäude ein Wohnhaus würde und nichts anderes. Die vier anliegenden Häuser, die seinem Bruder gehören brannten ebenso ab.


Der Bau von Kirchen steht im Brennpunkt der sektiererischen Spannungen in Ägypten. Pro Kopf gibt es bei weitem weniger Kirchen für die christliche Gemeinde, als es Moscheen für die muslimische Gemeinde gibt und der Bau neuer Kirchen ist gesetzlich streng reglementiert und erfordert Sondergenehmigungen. Christen haben es seit Jahrzehnten schwer die notwendigen Erlaubnisse einzuholen und bekommen massive Gegenwehr von muslimischen Nachbarn.

Auch wenn sich die momentane Gewalt auf die Gegend um Minya konzentriert haben auch andere christliche Hochburgen im Land gelitten. Beispielsweise gab es am 2. Juli einen Anschlag im Gouvernat Sohag, das etwa 500km südlich von Kairo liegt und ebenso einen hohen Anteil an Christen beherbergt, als die jugendliche Tochter eines Priesters von hinten an den Haaren gepackt wurde und ihr in den Hals gestochen wurde in einem Versuch ihr die Kehle durchzuschneiden. Sie wurde von einem Passanten gerettet und überlebte den Angriff.


Und am 9. Juli wurde in Tanta, einer Stadt 90km nördlich von Kairo, die ebenfalls eine bedeutende koptische Bevölkerung hat, ein Apotheker niedergestochen und enthauptet. Sein Körper wurde im gegenüberliegenden Haus von seinem eigenen gefunden. Laut ägyptischen Medienberichten wurde er dorthin gelockt mit der Bitte einer Medikamentenlieferung. Der Bericht sagte auch, das Haus gehöre Salafisten, also Mitgliedern einer ultrakonservativen Islamsekte.

Noch in der selben Woche flackerten die Zusammenstösse wieder in Minya auf, als am 15. Juli die Häuser von fünf Kopten ausgeraubt und gebrandschatzt wurden, nachdem ein Gerücht herumging, dass ein Gebäude, das als Kindergarten verwendet wurde in eine Kirche umgewandelt werden sollte. Sicherheitskräfte wurden informiert, als die Angreifer mit ihrer Tat begannen, sie kamen aber erst eine Stunde später am Tatort an. Das gerufene Feuerwehrauto hatte kein Wasser dabei.

Zwei Tage später, am 17. Juli, wurde der Cousin eines Priesters in Minya mit einem Messer tödlich ins Herz getroffen und drei weitere wurden verletzt, nachdem außerhalb des Priesterhauses ein Streit ausbrach.

In ganz Ägypten gibt es Zusammenstösse, Minya aber ist der Ort mit den größten Sorgen, sowohl historisch, wie auch aktuell. Es war der erste Ort, an dem die Gewalt nach Sisis Ansprache am 3. Juli 2013 eruptierte, als er den Sturz von Präsident Mursi ankündigte, einer Marionette der Moslembruderschaft, und dessen Anhänger Christen mindestens eine Teilschuld am Sturz gaben. In Minya gibt es auch mit die meisten, wenn nicht gar die meisten Entführungen gegen Lösegeld von Christen, was immer mal wieder im ganzen Land vorkommt.

Zur kürzlichen Eskalation der Gewalt in Minya tragen merere Faktoren bei, wie Thabet sagte. Radikale Islamisten hatten schon immer eine starke und tief verwurzelte Präsenz im Gouvernat und sie kontrollieren die Schulen und damit auch die Verbreitung der Ideologie. Dazu kommt die Analphabetenrate von 40 Prozent, und auch die Tatsache, dass etwa 30 Prozent der ärmsten Dörfer am Oberen Nil, dem ländlichen Süden, hier liegen.

"Das sind die Faktoren," sagte Thabet. "Man kann die wirtschaftlichen und sozialen Faktoren nicht aus der Gleichung herausnehmen. Es ist eine komplexe Gleichung."


Ein Schlag auf das Handgelenk

Aber das vielleicht größte Problem ist laut Aktivisten der Mangel an Strafverfolgung. In einem kürzlichen Fall wurde den Tätern nicht mehr gegeben als einen Schlag auf das Handgelenk, meint Sherif Azer, ein ägyptischer Bürgerrechtsaktivist und graduierter Forscher an der Universität von York in Großbritannien.

Die Tradition der örtlichen Behörden ist, dass sie anstelle von Anzeigen zu erstatten, die Christen lieber in Sitzungen zur "Versöhnung" drängen, in denen sich die gegenüberstehenden Partein außerhalb des Justizsystems einigen. Die Kopten werden dazu gezwungen, ihre gesetzlichen Rechte abzugeben und manchmal sogar gezwungen, den Ort zu verlassen.

Die ägytptische Initiative für persönliche Rechte (EIPR) gab Anfang der Woche eine Stellungnahme heraus, in der sie den Versöhnungsprozess brandmarkten als "ein Instrument, das nur den gegenseitigen Spannungen dient und ein Klima erschafft, in dem jeder Streit zwischen Bürgern zu sektiererischer Gewalt führen und kollektiven Strafen führen kann".

Anstatt dessen sagen Aktivisten und Politiker, dass sie gerne ein Gesetz hätten für Fälle sektiererischer Gewalt. Der Abgeordnete Haitham El-Hariri wurde in der Zeitung The Daily News Egypt zitiert, wo stand, dass die Versöhnungssitzungen verfassungswidrig und illegal seien. "Es sollte ein Gesetz geben gegen alle, die dagegen verstossen, und zwar ohne unschuldige Menschen zu verhaften, sondern nur um einen fairen Fall zu erzeugen," zitierte der Artikel einen seiner Facebookeinträge.

Der kotische Bischof von Minya Bischoff Makarios stimmt zu. Er rief die Opfer der Anschläge dazu auf, den Versöhnungen nicht zuzustimmen, da dies oft dazu führt, dass die Täter straffrei davon kommen. Er bestand darauf, dass die Bestrafung für die Zwischenfälle dem Justizsystem zukommen sollte.

Das aber passiert nur selten.

Beim Zwischenfall auf die ältere Frau in Minya wurde sie in eine Versöhnung gezwungen. Laut einiger Nachrichtenberichte wurden die acht Angeklagten am Ende zu jeweils 10.000 ägyptischen Pfund verurteilt (etwas mehr als 1.000 Euro) und entlassen.

Im Fall vom 30. Juni als in Minya Häuser abgefackelt wurden gab es mehrere Verhaftungen, aber es wurden bislang keine Anzeigen berichtet. Der junge Mann, der versuchte der Jugendlichen den Hals aufzuschlitzen wurde in eine Psychiatrie eingewiesen. Zwei Männer voller Blut wurden auf einer Überwachungskamera aufgenommen, als sie das Haus verliessen, in dem der Apotheker enthauptet wurde, aber laut den meisten Medienberichten gab es keine Verhaftungen.

Beim Zwischenfall vom 15. Juli wurden etwa 15 Personen verhaftet, darunter Christen und Muslime. Laut Medienberichten wurden die Moslems rechtzeitig zum Ramadanessen entlassen; die Christen wurden länger einbehalten und mit geringen Vorwürfen belastet. Fünf Verdächtige wurden in Verbindung mit dem Niederstechen beim Priesterhaus verhaftet; es ist unklar ob bereits Anklage erhoben wurde.

Selbst wenn die Christen die Versöhnung ablehnen schaffen es nur wenige Verbrechen an Kopten vor Gericht und diese werden oft abgelehnt, weil behauptet wird, es gäbe zu wenige Beweise, wie Ishak Ibrahim meint, ein Forscher für religiöse Freiheiten am EIPR.

"Das sendet die Botschaft, dass es keine Gleichheit gibt und egal, was man macht und wie sehr man das Gesetz bricht, man wird nicht bestraft," sagte er der ägyptischen Zeitung Mada Masr.

Die Frustration wurde offensichtlich, als Bischof Makarios eine Twitternachricht an Präsident Sisi schickte, in der er ihn "erinnerte", dass die Kopten Ägyptische Bürger seien und die Diozöse Minya "in die Jurisdiktion des Landes fällt".

Sisi antwortete darauf in einer Rede am 21. Juli bei einer Abschlusszeremonie des Militärs, als er sagte: "Wir werden keine Unterscheidung akzeptieren zwishen ägyptischen Muslimen und ägyptischen Kopten."

Als ersten Schritt, die Spannungen zu reduzieren sollte er die Resktriktionen für den Kirchbar lockern, meinen Aktivisten. Aber ohne die Durchsetzung des Rechts wird sich nur wenig ändern.

"Was in Minya passierte ist nichts anderes als das, was natürlicherweise dabei rauskommt, nachdem man das Recht nicht durchgesetzt hat bei den vorigen Übergriffen gegen Kopten, sondern sie zu Versöhnungstreffen gezwungen hat, und zu illegalen Lösungen, mit denen sie erniedrigt wurden," sagte Ibrahim.


Im Original: Violence Against Egypt’s Christians Escalates At Alarming Rate

The Telegraph: Deutschland befindet sich in einem gefährlichen Zustand der Verleugnung hinsichtlich Einwanderung, Islam und Terrorismus


25. Juli 2016


In den letzten sieben Tagen kamen deutsche Zivilisten unter Feuer durch vier Männer aus dem Mittleren Osten oder Zentralasien. Drei hatten eine Verbindung zum IS. Beim letzten Zwischenfall sprengte sich ein Syrer außerhalb eines Festes in Bayern, nachdem er seine Zugehörigkeit zum IS schwörte.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann brachte vor, dass solche Anschläge Fragen aufwerfen zur Einwanderungspolitik, nach der letztes Jahr mehr als eine Million Migranten Deutschland betreten konnten, ohne dass sie groß kontrolliert wurden, darunter viele aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Das hervorbringen solcher Fragen mag logisch erscheinen und vernünftig, allerdings folgt Deutschlands Migrationsdebatte nicht immer der Logik oder dem gesunden Menschenverstand. Bundesinnenminister Thomas de Maizière etwa versuchte zu argumentieren, dass die offene Türe, die von seiner Chefin Angela Merkel den Migranten angeboten wurde bei den kürzlich stattgefundenen Anschlägen keine Rolle spiele.

Während Herr Herrmanns Einstellung mehr realistisch ist, so ist die von Herr de Maizière typischer für die politische Auseinandersetzung in Deutschland zum Thema Einwanderung, Integration und Sicherheit. Aus vielerlei Gründen, einige davon sind historisch nachvollziehbar sind deutsche Politiker vorsichtig, wenn es um das Anerkennen der Frage geht, ob erstens alle Einwanderer problemlos in die westliche Gesellschaft integriert werden können und westliche Werte akzeptieren, und zweitens, dass einige Wähler legitime Sorgen haben wegen Leuten, die in ihrem Land ankommen, deren Einstellungen weit weg scheinen von ihren eigenen. Diese Zurückhaltung sollte aufgegeben werden, da sonst tatsächlich ein Schaden droht.

Westliche Demokratien leiden mittlerweile regelmässig unter politischen Ereignissen, die davor undenkbar schienen, zumindest unter ihrer politischen Elite. Sollte es dabei eine Verbindung zum Brexit geben, der Kandidatur von Donald Trump und dem Aufstieg des Front National in Frankreich, dann ist es, dass die politischen Eliten die Sorgen der Wähler ignorieren und ins Lächerliche ziehen, vor allem bei Themen rund um die Einwanderung und der kulturellen Kohäsion, die ganz einfach nur Ärger für die Zukunft beinhalten. Solche Sorgen gehen nicht einfach weg, weil die Politiker sich weigern sie anzuerkennen, denn dann wird es unvorhersehbare Eruptionen geben. Zur Vermeidung dieser Eruptionen müssen die Sorgen vernünftig adressiert werden und von den führenden Politikern beruhigt werden. Andernfalls werden davon nur am Rand stehende Fraktionen gewinnen, die eher dazu geneigt sind soziale Probleme auszunutzen, denn sie zu lösen.

Zu viele deutsche Führungspersonen befinden sich im Zustand der Verleugnung der Fragen, die Frau Merkels Einwanderungspolitik der offenen Türe aufgeworfen hat. Diese Verleugnung muss enden und sie müssen beginnen die Fragen zu beantworten, bevor weniger schmeichelhafte Figuren für Antworten sorgen.


Im Original: Germany is in a dangerous state of denial about immigration, Islam and terrorism

Daily Mail: Zwei mit Messern bewaffnete Männer haben "mehrere Personen" in einer französischen Kirche als Geiseln genommen



Von Julian Robinson, 26. Juli 2016


Zwei mit Messern bewaffnete Männer haben in einer Kirche in einer Kleinstadt in der Normandieregion mehrere Personen als Geiseln genommen, wie gerade berichtet wird.

Zwischen vier und sechs Personen werden von den Angreifern in Saint-Etienne-du-Rouvray nahe der Stadt Rouen gefangen gehalten.

Laut eines französischen TV Senders handelt es sich bei den Geiseln um einen Priester, zwei Nonnen und mehrere Kirchgänger.

Bilder von der Szene zeigen Rettungskräfte, wie sie am Tatort ankommen und eine Person, wie sie in einen Krankenwagen gebracht wird.

Mehr demnächst.


Im Original: BREAKING NEWS: Two men armed with knives take 'several people' hostage in French church

Montag, 25. Juli 2016

Breitbart: Marine Le Pens Beliebtheitswerte steigen nach dem Anschlag von Nizza




In einer BVA Umfrage nach den Anschlägen von Nizza stiegen die Werte von Marine Le Pen, Chefin des einwanderungskritischen Fron National um drei Prozent auf 27 Prozent. Leigh Thomas, Hugh Lawson und Louise Heavens, 24. Juli 2016.



Der Beliebtheitswert des französischen Präsidenten Francois Hollande hat sich laut zweier Umfragen von einem Allzeittief wieder etwas erholt, obwohl er seit dem Anschlag am Bastille Feiertag starke Kritik wegen der Sicherheitslage bekam.

Neunzehn Prozent der Befragten in der BVA Umfrage, die am Samstag veröffentlicht wurde sagten, dass sie von Hollande eine positive Meinung hätten, zuvor im Juni waren es 18 Prozent.

Die Umfrage für Orange und Itele wurde am 20. und 21. Juli durchgeführt und nur wenige Tage, nachdem ein Mann in Nizza 84 Menschen tötete, als er mit seinem LKW in eine Menschenmenge raste, die am 14. Juni an der Strandpromenade ein Feuerwerk anschauten.

Eine Ifop Umfrage vom 22. und 23. Juli für das Journal du Dimanche, die am Sonntag veröffentlicht wurde zeigte eine stärkere Verbesserung, wobei die Zufriedenheit mit dem Präsident um drei Prozent stieg auf ein Fünfmonatshoch von 17 Prozent stieg.

Zuvor im Juni fiel sie fast auf ein Allzeittief von 14 Prozent, als die Hollanderegierung eine Reihe von Streiks und gewaltsamen Strassenproteste wegen einer strittigen Arbeitsmarktreform erlebte.

Während diese Konfrontation wieder zurückging nachdem die Regierung das Gesetz trotz der Opposition durch linke Abgeordnete durch das Parlament brachten, wurde die Regierung nach dem Anschlag in Nizza wegen der Sicherheit scharf kritisiert.

Die Konservativen, die ihre Blicke auf die Präsidentschaftswahlen in neun Monaten richten verloren keine Zeit, Hollandes sozialistische Regierung zu kritisieren, weil sie nach den Terroranschlägen letzten November in Paris, als 130 Menschen starben nicht mehr getan hat.

Die Beliebtheitswerte von Ministerpräsident Manuel Valls, der während einer Gedenkveranstaltung für die Opfer in Nizza von eine Menge ausgebuht wurde, sanken in der BVA Umfrage auf ein Rekordtief von 24 Prozent nach 25 Prozent im Juni. Laut Ifop Umfrage blieb seine Beliebtheit seit Juni konstant bei 21 Prozent.

Hollandes Regierung hat eine Untersuchung der Polizeiarbeit in der Nacht des Anschlags auf die Stadt an der Riviera angeordnet, um der Kritik vorzubeugen, wonach nur unzureichend für Sicherheit gesorgt wurde.

Da Nicolas Sarkozy bekannt ist für seine scharfen Aussagen zu Sicherheits- und Einwanderungsangelegenheiten sprangen seine Zustimmungswerte in der BVA Umfrage auf 24 Prozent.

Das half ihm dabei näher an Alain Juppe heranzukommen, seinem Hauptgegner um die Präsidentschaftskandidatur bei den konservativen Republikanern.

Die Umfragewerte von Juppe, der nicht stark ist bei Sicherheitsbelangen und nach dem Anschlag in Nizza nicht wirklich hart klang, sanken um zwei Prozent auf 42 Prozent, obwohl er der beliebteste Politiker bleibt, wie die BVA Umfrage meint.

Der Anschlag führte dazu, dass Hollande die Pläne für das Ende des Ausnahmezustands, der nun seit den Anschlägen in Paris am 13. November gilt wieder kassierte, und diesen stattdessen um sechs Monate verlängerte, was vom Parlament am Mittwoch abgesegnet wurde.


Im Original: Marine Le Pen Approval Ratings Up After Nice Attack